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Knut und Gianna dürfen kein Liebespaar werden

Tierrechtsorganisation PETA warnt vor Inzucht

Stand: 25. September 2009

Berlin / Gerlingen, 25. September 2009 – Knuts Sandkastenliebe Gianna darf nicht zu seiner Partnerin werden, warnt PETA Deutschland e. V. Denn nach einer aktuellen Recherche der Tierrechtsorganisation sind die jungen Eisbären miteinander verwandt – sie haben denselben Großvater Olaf. Da Tiere in Gefangenschaft oftmals früher geschlechtsreif werden können als wildlebende Tiere, besteht laut PETA nun die akute Gefahr der Inzucht. PETA fordert den Zoo Berlin auf, eine ausreichende Geburtenkontrolle durchzuführen.

„Eine frühe Geschlechtsreife ist bei Tieren im Zoo keine Seltenheit“, so Frank Albrecht, Zooexperte bei PETA. Knut und Gianna sind zwar beide erst knapp drei Jahre alt, doch im Tierpark Berlin zeugte vergangenes Jahr ein zweijähriger sibirischer Tiger ein Baby mit seiner Mutter. Auch bei Eisbären ist eine zu frühe Geschlechtsreife mit anschließender Geburt in Zuchtbüchern dokumentiert. Genetiker und Zoobiologen warnen vor Inzucht, denn diese kann zu Inzuchtdepressionen bei den Nachkommen führen. Das Europäische Erhaltungszuchtprogramm (EEP) ist 1985 unter anderem gegründet worden, um Inzest unter Zootieren weltweit zu verhindern


Interviewkontakt: Frank Albrecht, Tel. 07156 / 17828-35, Mobil 0151 / 17031279
Druckfähige Fotos: http://www.fotos.peta.de/categories.php?cat_id=21
Zu PETAs Eisbären-Recherche 2009: http://www.peta.de/web/neue.2606.html
Infos zur Tiger-Inzucht im Tierpark Berlin: http://www.bild.de/BILD/berlin/aktuell/2008/08/06/tiger-baby-antares/der-neue-star-im-tierpark.html

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