Stand: 25. März 2011
Wuppertal / Gerlingen, 25. März 2011 – Nach dem Tod von Eisbär Knut richtet sich die Aufmerksamkeit der ganzen Welt darauf, was mit dem Leichnam des jungen Bären geschehen soll. Doch ein viel drängenderes Problem ist der katastrophale Gesundheitszustand von Knuts Vater, dem Eisbär Lars, warnt jetzt die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. Zwei Wochen vor Knuts Tod haben PETA-Ermittler Lars im Zoo Wuppertal besucht und jetzt ein neues Video veröffentlicht. Die Aufnahmen zeigen einen schwer verhaltensgestörten Lars, der permanent in seinem Beton-Gehege hin und her läuft. Laut Tierschutzgesetz sind Verhaltensstörungen Ausdruck von Leiden und damit Tierquälerei. Damit zukünftige Generationen von Eisbären nicht das gleiche Schicksal erleiden wie Knut und sein Vater, hat PETA auf www.peta.de jetzt eine Online-Petition gestartet. Alle Tierfreunde werden aufgefordert, sich zu beteiligen, um die Nachzucht von Eisbären in deutschen Zoos endgültig zu verbieten. PETA fordert das Auslaufen der Eisbären-Haltung in ganz Deutschland, da Eisbären im Zoo nicht artgerecht gehalten werden können.