
Schlechte Zeiten für gläubige Sportangler, die nun Angst haben müssen, nach Ihrem Ableben in der Hölle zu landen.
Sowohl die evangelische, als auch die katholische Kirche fordern in ihrer Broschüre Sportangler auf, ihre Freizeitaktivitäten „umzuorientieren“ und erkennen seit über einem Jahrzehnt an, dass Fische schmerzempfindliche Tiere sind.
In der Broschüre „Die Verantwortung des Menschen für das Tier“, herausgegeben 1993 vom Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz in Bonn, steht im Kapitel. „Zur Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf“, ein Diskussionsbeitrag des Beauftragten für Umweltfragen des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, zum Thema Sportangeln, Jagd und Stierkampf folgendes geschrieben:
8. „Tötung von Tieren als Freizeitbeschäftigung“:
(43) Im Zusammenhang der Jagd ist bereits festgestellt worden: Jede Freizeitbeschäftigung, die mit dem Töten von Tieren einhergeht, setzt sich kritischen Rückfragen nach dem rechtfertigenden Grund für dieses Opfer tierischen Lebens aus. Ethisch ist die Aufgabe gestellt, den Wunsch nach Freizeitvergnügen auf eine andere Weise und mit anderen Aktivitäten zu befriedigen. Dies gilt auch für den Stierkampf oder das weitverbreitete Sportangeln. Dass Fische als kaltblütige Tiere schmerzunempfindlich seien, hat sich als höchst fragwürdige Annahme erwiesen. Daraus ergibt sich die Anfrage an die Sportangler, warum sie, anders als die Schützen, nur zu einem kleinen Teil den möglichen Weg der Sublimierung, d.h. der Umorientierung ihrer Aktivitäten gegangen sind; die große Mehrheit der Schützen schießt heute nicht mehr auf Lebewesen, sondern auf Papierscheiben oder Tontauben und trägt so auch ihre Wettkämpfe aus.

"Auch Tiere sind Geschöpfe Gottes, wenn auch nicht in der gleichen Direktheit wie der Mensch, aber doch wesen, die er gewollt hat und die wir als Begleiter der Schöpfung und als wesentliche Elemnte der Schöpfung respektieren müssen." - Papst benedikt XVI
PETA hat einen Brief an Papst Benedikt den XVI geschrieben und ihn gebeten diese starke Position der Kirche gegen das Sportangeln und andere Freizeitaktivitäten wie den Stierkampf zu untermauern und ihn auch nach seiner persönlichen Meinung gefragt. Die Antwort des Papstes wird auf unserer Homepage veröffentlicht werden.
Wir hoffen, dass nach Bekanntmachung des kirchlichen Standpunkts, weltweit gott- und teufelsfürchtige Angler oder Anhänger des Papstes nun die Angelrute entsorgen und tatsächlich „den Weg der Umorientierung ihrer Aktivitäten“ einschlagen werden.