Lawinenversuche mit lebenden Schweinen
PETA fordert den endgültigen Stopp der Experimente
Stand: 15. Januar 2010
Innsbruck / Gerlingen, 15. Januar 2010 – Gestern wurden grausame Experimente österreichischer Forscher der Medizinischen Universität Innsbruck bekannt: 29 Schweine sollten unter simulierten Schneelawinen begraben ersticken oder im Schnee bis zum Hals eingegraben erfrieren. Jeden Tag sollten zwei bis drei Schweine auf diese Weise getötet werden, neun sind bereits ums Leben gekommen. Aufgrund des massiven Drucks aus der Bevölkerung auf die Universität, Tourismusverband und Politik wurden die Versuche bis auf Weiteres eingestellt – können jedoch jederzeit wieder aufgenommen werden. Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. fordert deshalb von der österreichischen Regierung einen endgültigen Stopp der Experimente.
„Dieser Tierversuch widerspricht allen ethischen Grundsätzen“, erläutert Harald Ullmann, 2. Vorsitzender der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. „Er ist grausam und absolut unnütz.“ Die Experimente würden keine anwendbaren Ergebnisse liefern, weshalb sich auch die österreichische Bergrettung bereits von ihnen distanziert hat. Das Zentrum für Notfallmedizin Bozen und die Universitätsklinik für Anästhesie in Innsbruck beharren jedoch auf der Fortführung der Experimente. PETA fordert jetzt alle mitfühlenden Menschen dazu auf, auf Facebook an einer Petition zur Rettung der Lawinenschweine teilzunehmen: Rettet die Lawinenschweine.
Weitere Informationen:
www.stoptierversuche.de Interviewkontakt: Harald Ullmann, Tel. 07156 / 17828-26