Stand: Juli 2009
Es klingt so sachlich und korrekt: „Libyen öffnet seinen Markt für deutsche Rinder und Rindererzeugnisse", meldete kürzlich das deutsche Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.
Hier wird wieder einmal enorm getrickst: Nachdem nach jahrelangen Protesten der Tierrechtsbewegung die horrenden Subventionen für den Lebendtransport von Schlachtrindern gestrichen worden waren, wird das Schlupfloch “Zucht”-Rinder aufgemacht. Deren Export ist nach wie vor subventioniert.
Unabhängig davon, dass Tierschutz bei diesen brutalen Transporten teils über Wochen ein Fremdwort ist, wie viele Dokumentationen in den letzten Jahren belegt haben, enden auch diese “Zucht”rinder da, wo schon vorher die “Schlacht”-Rinder endeten: In den grausamen Schächt-Schlachthöfen Lybiens.
Zutreffendes Fazit aus der E-Mail eines Tierschützers: "Europäische Steuerzahler zahlen dafür, dass deutsche Rinder tausende Kilometer lebend durch Europa verfrachtet werden, um dann in Libyen geschächtet zu werden."
Appellieren Sie an die EU-Kommission, solche und andere tierfeindliche Subventionen unverzüglich abzuschaffen.
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