peta.de

Netzwerk
www.peta.de/netzwerk
ThemenLifestyleAktiv werdenVideosÜber PETASpendenShop

Löwenjagd in Südafrika

Deutschlands Anteil am mörderischen Geschäft

Stand: Mai 2010

Für das blutige Canned-Hunting brauchen die Züchter der Löwenfarmen immer wieder „frisches Blut“ für ihre Zucht. Ihre jahrelange Turbo-Zucht erhöht die Inzucht und die begehrten Löwen-Merkmale (u.a. dunkle Mähne, stattliche Figur) schwinden. Das ist schlecht für das Jagdgeschäft. Trophäenjäger in der ganzen Welt machen ihr Geld nur für einen wirklich „schönen“ Löwen locker.


Hintergrund: Das Geschäft mit Raubkatzen aus deutschen Zoos

Hintergrund: Der RTL-Punkt 12-Bericht über Löwenjagd in Südafrika

Die blutigen Fakten

Lesen Sie nun, wie viele Löwen weltweit für Zuchtfarmen nach Südafrika importiert und wie viele Trophäen dann exportiert wurden. Sehen Sie sich besonders die Zahlen für Deutschland an und machen Sie sich Ihr Bild über den blutigen Anteil, den wir am profitablen Löwengemetzel allein in Südafrika haben.



Grafik 1 - Klicken Sie auf das Bild für eine Vergrösserung.

Grafik 1 - Klicken Sie auf das Bild für eine Vergrösserung.

Import von Zuchtmaschinen

Die zoologischen Einrichtungen in der ganzen Welt haben sie noch, die Löwen mit besonderen Merkmalen. Die Auswertung (Grafik 1) der CITES-Datenbank über den Lebend-Löwenimport macht sehr gut deutlich, wie hoch der Bedarf der Löwenfarmen in Südafrika an solchen „schönen“ noch lebenden Löwen in den letzten Jahren war. Der Anstieg der Zahlen der nach Südafrika importierten Löwen war in den letzten Jahren enorm.



Grafik 2 - Klicken Sie auf das Bild für eine Vergrösserung.

Grafik 2 - Klicken Sie auf das Bild für eine Vergrösserung.

Die weltweiten Exportzahlen (Grafik 2) von Löwen-Trophäen aus Südafrika zeigen, mit was für einem profitablen Geschäftszweig wir es zu tun haben und was für eine verwerfliche Jagd-Tötungs-Maschinerie dahinter steht.



Grafik 3 - Klicken Sie auf das Bild für eine Vergrösserung.

Grafik 3 - Klicken Sie auf das Bild für eine Vergrösserung.

Exportzahlen Löwen-Trophäen

Von 1977-2008 wurden allein aus Südafrika insgesamt 4.025 Löwen-Trophäen in die ganze Welt exportiert.

Die USA, Spanien und Deutschland waren in diesem Zeitraum (1977-2008) die Länder, die die meisten Löwen-Trophäen aus Südafrika importierten (Grafik 3).



Grafik 4 - Klicken Sie auf das Bild für eine Vergrösserung.

Grafik 4 - Klicken Sie auf das Bild für eine Vergrösserung.

Trophäen aus Gefangenschaftzucht

Von 2.760 weltweit exportierten Löwen-Trophäen (nur bis 2005) stammten 32% (877 Stück) aus der Zucht von Löwen in Gefangenschaft.

Wie erschreckend sich die weltweiten Export-Zahlen (aus Südafrika) von Trophäen von in Gefangenschaft gezüchteten Löwen in den letzten Jahren erhöht haben, zeigen die Zahlen in der Grafik 4.



Grafik 5 - Klicken Sie auf das Bild für eine Vergrösserung.

Grafik 5 - Klicken Sie auf das Bild für eine Vergrösserung.

Blutiger Deutschlandimport

Im Zeitraum 1977-2008 hat Deutschland insgesamt 172 Löwen-Trophäen allein aus Südafrika importiert (Grafik 5). Davon waren (nur bis 2005) 25 Löwen die in der Gefangenschaft gezüchtet wurden.

Deutschland mischt kräftig mit am Löwen-Jagd-Blutrausch in Südafrika.

Zum einen die deutschen zoologischen Einrichtungen, die für weiteren Löwennachschub für die Zuchtfarmen und letztendlich für weitere Abschusslöwen sorgen.

Dann unsere Gesetze, die Politik und die Artenschutzbehörden, die Angebot und Nachfrage nicht den Nährboden entziehen, weil sie den Export von lebenden und den Import der getöteten Löwen nicht stoppen.
Deutsche Jäger, die uneingeschränkt ihrer Lust am Töten in Südafrika frönen können, weil Deutschland für potenzielle Jagdopfer sorgt und sie sich ihre Opfer als Trophäen nach Deutschland legal importieren lassen können.

Quellennachweis:
Alle Zahlen haben wir am 07.05.2010 aus der CITES-Datenbank ermittelt.



WAS SIE TUN KÖNNEN

  • Besuchen Sie keine Zoos, Safariparks, Tierparks und Wildparks
  • Informieren Sie Tageszeitungen, Magazine, TV- oder Radiosender von diesem skandalösen Tierhandel
  • Informieren Sie Freunde, Bekannte und Verwandte über diese Fakten
  • Schreiben Sie Briefe an Zoos, Behörden und Politik und äußern Sie Ihre Kritik
  • Fordern Sie bei PETA Unterlagen an