METRO Deutschland stoppt Verkauf von Stopfleber aus Tierschutzgründen
PETA-Deutschland e.V. schickt Blumen an die GeschäftsführungStand: 10. Oktober 2007
Kontakt: Dr. Tanja Breining, Tel.: 07156/1782830, Birgit Wagner, 07156/1782837
Düsseldorf/Gerlingen – METRO Cash & Carry, ein Unternehmen der METRO Group, beschloss vor wenigen Tagen, sämtliche Stopfleberprodukte aus dem Sortiment zu streichen. Laut Auskunft der Münchner Zentrale wurde in einem Rundschreiben an die Mitarbeiter bekannt gegeben, dass der Verkauf von Stopfleberprodukten aus Tierschutzgründen eingestellt wurde. Dieser Verkaufsstopp gilt für alle über einhundert deutschen Filialen.
Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. begrüßt diese Entscheidung und schickte heute einen Blumenstrauß an den Vorsitzenden der Geschäftsführung, Rainer Grünewald. „METRO war bundesweit der letzte Großhandelskonzern der Stopfleber verkaufte“, so Dr. Tanja Breining von PETA Deutschland e. V.
Die Geschäftsführung war von der Organisation über die grausame Praktik des Stopfens anhand von Bildern, Filmen und Informationen aufgeklärt worden.
Tausende Tierfreunde schickten in den vergangenen Wochen Postkarten an den Konzern mit der nachdrücklichen Bitte um die Entfernung des Produkts aus dem Sortiment des Großkonzerns.
„Jede einzelne Stimme ist wichtig“, so Dr. Breining weiter. „Jeder sollte seine Meinung ausdrücken, wenn Tiere leiden.“
Die Produktion der grausamen Pastete ist in Deutschland und in der Mehrzahl der europäischen Mitgliedstaaten verboten. PETA Deutschland e. V hofft nun, dass auch kleinere Gourmetunternehmen und „Feinkost“restaurants in Zukunft auf Stopfleber verzichten werden, denn „Stopfleber ist das kranke Organ eines kranken Vogels und keine Delikatesse“, so PETA Deutschland e.V.
Weitere Informationen finden Sie auf
http://www.stop-foie-gras.peta.de