MTV-Moderatorin Anastasia stellt neues Motiv auf PETAs Jugendportal peta2.de vor:
Stand: 29. Juli 2005
Kontakt: Dr. Edmund Haferbeck, mobil: 0171/4317387, 0049 (0) 7156-17828-28
München -- „Verdammt... Ich verpass Dir eine ... Du kleines Miststück. Du kleines, mieses Arschloch.“
Eine solche „Konversation“ der COVANCE-Tierpfleger mit ihren so gut wie alltäglich gequälten und malträtierten Affen ist nicht ungewöhnlich, keine Ausnahme. Die PETA-Ermittlerin, die 11 Monate lang im Undercover-Einsatz im größten Tierversuchslabor der Welt, bei COVANCE, war , hat viele solcher Entwürdigungen erlebt und dokumentiert: 273 Seiten stark ist die Dokumentation, die die PETA-Ermittlerin an die zuständige amerikanische Kontroll- und Überwachungsbehörde USDA übergeben lassen hat, ein dickes Buch mit vielen Verfehlungen, Gesetzesverstößen und, auch für jeden Laien sichtbar, unsäglichem und unwürdigen Umgang mit den Tieren, die ohnehin am Ende von Versuchsserien nach langer Qual getötet (man ist versucht zu sagen: erlöst) werden.
MTV-Moderatorin Anastasia lassen diese PETA-Undercover-Filmdokumente nicht unberührt. Zum Launch der brandneuen Peta2.de-Seite veröffentlicht sie jetzt ihr aktuelles Motiv gegen Tiermissbrauch. Speziell die hier enthüllten Affenversuche und der Umgang mit diesen hochsensiblen Tieren macht sie betroffen und zornig:
„Hier spielt das Für und Wider von Tierversuchen überhaupt keine Rolle – wie können Konzerne wie COVANCE nur so mit unseren leidensfähigen Mitgeschöpfen umgehen?“ so Anastasia.
Mit versteckter Kamera hatte die PETA-Ermittlerin den tagtäglichen Umgang der COVANCE-Tierpfleger mit den Affen dokumentiert, ein Kaleidoskop menschlicher Abgründe gegenüber Mitgeschöpfen. Man sieht das Schlagen und Würgen „unkooperativer“ Affen, das Anschreien und Anfluchen von verängstigten, kranken Affen, das Hineinschmeissen von Affen in die nackten Käfige, nachdem man ihnen Sonden zur Verabreichung der Dosis in den Schlund oder auch in die Nase gerammt hatte, die Jagd auf einen entkommenden Affen, einen Affen mit chronischem Rektalprolaps aufgrund des ständigen Stresses und Durchfalls, unterlassene tierärztliche Behandlungen, Affen mit Selbstverstümmelungen, unbehandelte Verletzungen, die nekrotisch wurden und ein ständiges Geplärre von Rockmusik.
COVANCE versuchte nach der Veröffentlichung dieser Filmdokumente zunächst in den USA und England, mit aller Macht über die Justiz, die Weiterverbreitung des Dokumentationsmaterials zu verhindern – letztendlich erfolglos, nach gerichtlichen Hinweisen in beiden Ländern hat COVANCE die Unterlassungsklagen zurückgezogen – eine gravierende Niederlage vor Gericht wie schon bei den Undercover-Ermittlungen im deutschen COVANCE-Labor vor zwei Jahren in Münster, wo ähnliche Enthüllungen die Öffentlichkeit schockierten. Auch dort gelang es COVANCE, nur für begrenzte Zeit die Verbreitung dieser Dokumente zu verhindern.
Anastasia zeigt sich engagiert: „Ich habe das Foto gemacht, weil ich massiv für die Verbreitung dieser hochbrisanten Dokumente eintreten will. Ich setze mich entschieden dafür ein, dass die Behörden und der Gesetzgeber solche Praktiken beenden!“
Das Motiv ist ab sofort zur Veröffentlichung freigegeben, jedoch nur mit folgendem Credit: Foto: Cecil Arp