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Mysteriöser Tod der Eisbärin Jerka im Zoo Wuppertal

PETA fordert Aufklärung und das Ende der Eisbärenhaltung

Stand: 21. Juni 2010

Wuppertal / Gerlingen, 21. Juni 2010 – Eisbärin Jerka (20) starb an einer rätselhaften Erkrankung im Zoo Wuppertal. Jetzt fordert die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. den Zoo auf, den abschließenden Obduktionsbericht zum Tod von Jerka offen zu legen. Nach PETAs Angaben litt Jerka seit Jahren unter schlechten Haltungsbedingungen und zeigte extreme Verhaltensstörungen (Lauf- und Schwimmstereotypien). Sehen Sie hier entsprechende Videoaufnahmen von Jerka, die PETA zu Lebzeiten aufgenommen hat. Doch Jerka ist kein Einzelfall. Erst letzte Woche präsentierte PETA in Berlin eine aktuelle Studie zur Eisbärenhaltung in deutschen Zoos. Im Zeitraum von zwei Jahren hatte PETA die 22 Gehege in allen 11 Eisbärenhaltenden deutschen Zoos besucht, die Tiere gefilmt und die Aufnahmen analysiert. Das Ergebnis: ca. 70-95 Prozent der deutschen Eisbären sind offensichtlich verhaltensgestört. Verhaltensstörungen sind nachweislich ein Ausdruck von Leiden – nach deutschem Tierschutzgesetz ein Straftatbestand. Zum Wohl der Tiere fordert PETA jetzt das sofortige Auslaufen der Eisbärenhaltung in Deutschland.

„Da am Samstag das gesamte Wasser des Außenbeckens entfernt war, können Probleme mit der Wasseraufbereitung (Chlor) nicht ausgeschlossen werden“, so Frank Albrecht, Zooexperte bei PETA, zum Tod von Jerka. Die Organisation hat die zuständige Behörde in Wuppertal zur Aufhebung der Eisbären-Halte-Genehmigung aufgefordert und erwartet eine schnelle Reaktion. Angekündigt sind dann nach einer Frist von 6 Monaten Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Wuppertal.

Interviewkontakt: Frank Albrecht, Zooexperte PETA Deutschland e. V., Tel. 07156 / 17828-35, FrankA@peta.de
Druckfähige Fotos von Jerka senden wir Ihnen gerne auf Anfrage zu!

Weitere Informationen: www.freiheit-fuer-eisbaeren.de
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