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Neue Undercover-Videos aus Amerikas größtem Schlachthof

Stand: Juli 2007

Im Jahr 2004 führte PETA ihre erste Ermittlung in einem Schlachthof des Besitzers Sholom Rubashkin, einem der größten Schlachthöfe in den USA. Die erste Ermittlung des Rubashkin gehörenden Schlachthofes in Postville, Iowa, deckte fast 300 inhumane Schlachtvorgänge auf, darunter auch Schlachtungen von Kühen, denen man die Luftröhre buchstäblich herausriss, als sie noch am Leben waren, die sich in Lachen des eigenen Blutes wanden und verzweifelt versuchten aufzustehen, während sich Blut aus ihrem Hals ergoss. Als PETA im Mai 2007 eine zweite Ermittlung in einem Rubashkin gehörenden Schlachthof durchführte, nämlich in ihrem Schlachthof in Gordon, Nebraska, musste der Ermittler leider zu dem Ergebnis kommen, dass es in den Einrichtungen des Unternehmens nach wie vor zu Tiermißbrauch kommt.


Experten aus den Bereichen Tierschutz, Veterinärmedizin und Schlachtsysteme sichteten die erschütternden Videoaufnahmen, die in dem Schlachthof gemacht wurden, und kommentierten die von PETA dokumentierten Missbrauchsfälle wie folgt:

  • Kühe waren noch zwei Minuten lang bei Bewusstsein, nachdem man ihnen die Kehle aufgeschlitzt hatte.
  • Ein Arbeiter stieß einer bei Bewusstsein befindlichen Kuh einen Metallhaken in die Kehle, um den Ausblutungsprozess zu beschleunigen.
  • Kühe wurden unsachgemäß gehandhabt, was zu Angst und Stress unmittelbar vor der Schlachtung führte.
  • Arbeiter entfernten Identifikationsmarken, indem sie die Ohren der Kühe verstümmelten.


Hier lesen Sie alle Expertenaussagen in den amerikanischen Originaldokumenten.

Wie oben bereits erwähnt, handelt es sich bereits um das zweite Mal, dass PETA in einem AgriProcessors Schlachthof Missbrauch aufdeckt. In den Akten unseres Ermittlers aus der Ermittlung 2004 ist zu lesen, dass ein "Arbeiter dem Rabbi folgte und der Kuh ein Stück Fleisch aus dem Hals herausschnitt und dann die Luftröhre oder Speiseröhre herausriss, so dass sie außen am Körper herunter baumelte."

"Als kleiner Junge, als man mir die in der jüdischen Tradition tief verwurzelten Regeln beibrachte, lernte ich, dass das Leiden von Lebewesen – tsaar baalei chaim – unter moralischen und religiösen Aspekten intolerabel ist.… Was in diesem Video gezeigt wird, ist eine Verhöhnung dieser Gebote und eine Schande für das orthodoxe Judentum."
— Dr. Bernard Rollin

In den Akten des Ermittlers ist weiter zu lesen:
"Das erste Mal, als ich eine Kuh sah, die sich wieder auf die Beine rappelte und mit heraushängender Luftröhre herumstolperte, dachte ich, dass dies doch nicht sein könne—aber nach einigen Tagen wusste ich es besser."

Lesen Sie hier weitere Einzelheiten aus der ersten Ermittlung.

Nach der ersten Ermittlung bei AgriProcessors versprach das Unternehmen, jedes Tier mit Bolzenschuss zu betäuben, das nach dem Aufschlitzen der Kehle noch bei Bewusstsein blieb.
Leider belegt die zweite Ermittlung, dass AgriProcessors sein Versprechen nicht gehalten hat. Es ist vielmehr so, dass AgriProcessors zulässt, dass Kühe nach dem Aufschlitzen der Kehle noch volle zwei Minuten bei Bewusstsein bleiben – eine Praxis des Unternehmens, die von mehreren Sachverständigen verurteilt wird.

So meint Dr. Holly Cheever:
"Diese Schlachtmethode, wie wir sie auf dem Video sehen, ist brutal und sollte dahingehend geändert werden, diesen Tieren ein humanes Ende zuzubilligen."

Was Sie tun können

  • Werden Sei Vegetarier! Der beste und leichteste Weg, den Tieren zu helfen, besteht darin, aufzuhören, sie zu essen.
  • Geben Sie die Informationen weiter! Leiten Sie diese Seite an Freunde und Verwandte weiter. Klicken Sie dazu bitte einfach auf den "Versenden"-Link am Ende dieser Seite!

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