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Erfolg: Neue Hummer-freie Zonen in der Gourmet-Gastronomie

Jetzt können viele Hummer aufatmen. Nachdem die Stuttgarter Markthalle keinen Lebendhummer mehr verkauft, das 5 Sterne Hotel am Schlossgarten den geplanten Hummerkochkurs absagte und beim sonntäglichen Champagnerbrunch auf Hummer verzichtet, hat letzte Woche auch die Rauschenberger Gastronomie Gruppe das am Schlossplatz gelegene Restaurant Cube (nominiert für den Leaders Club Award 2005 als eines der vier besten Restaurantkonzepte Deutschlands), sowie den Rauschenberger Partyservice ab sofort zur hummerfreien Zone erklärt.

PETA gratuliert den Stuttgarter Gastronomen zu dieser erstklassigen Entscheidung und erklärt die Ausdehnung der „hummerfreien Zonen“ in der Gourmetküche durch ein steigendes Bewusstsein bei der Bevölkerung für die Grausamkeit des Lebendkochens von Hummer, dessen Fang, Transport und Hälterung mit zusammen gebundenen Scheren und ohne Nahrung.

PETA hofft, dass bundesweit Sterneköche und Catering-Unternehmen dem Stuttgarter Beispiel folgen werden.

Parallel dazu wurde von uns auch Landwirtschaftsminister Horst Seehofer mit Unterstützung von Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit und der Münchner Bürgermeisterin Christine Strobl – aufgefordert eine Gesetzesnovellierung der Schlachtverordnung von Krustentieren zu initiieren, die das Lebendkochen von Hummer & Co. verbieten soll.

Seehofer versprach PETA im Februar 2006 eine Überprüfung des in Bristol entwickelten Geräts zur Elektrobetäubung von Krustentieren sowie die Prüfung des „Auslaufenlassen der Zulassung des bisherigen Verfahrens.“
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