Offizielle Erklärung von PETA bezüglich BonsaiKitten.com
Wir sind ebenso schockiert wie Sie über diese furchtbare Webseite, vor allem sind wir darüber besorgt, welchen Einfluss und welche Auswirkungen sie haben könnte. Uns wurde mitgeteilt, dass das amerikanische FBI entschieden hat, in diesem Fall zu ermitteln, weil es unzählige Briefe und E-Mails im Zusammenhang mit dieser Website erhalten hat.
Obgleich wir herausgefunden haben, dass es sich bei der Webseite um einen „Scherz“ handelt, sind wir der Auffassung, dass diese Seite inakzeptabel und gewiss nicht witzig ist. Die Humane Society of the United States (HSUS) hat Nachforschungen über deren Herkunft angestellt und herausgefunden, dass der Name und die Adresse, unter denen sie registriert ist (angegeben ist ein Dr. Michael Wong in New York), falsche Angaben sind. Angeblich sei die Seite von einem Studenten des Massachusetts Institute of Technology (MIT) hergestellt worden und sollte als Witz unter Freunden gelten.
Als die Seite im Dezember erschienen war, bemühte sich eine lokale Gruppe der HSUS auf regionaler Ebene, etwas über die verantwortliche Person herauszufinden, fand aber keine Beweise dafür, dass tatsächlich ein Missbrauch von Tieren stattgefunden hat. Wir nehmen an, dass der Macher der Webseite einfach Aufmerksamkeit dadurch erzeugen wollte, indem er Menschen schockiert, denen Tiere etwas bedeuten.
Bislang ist es ein mühsamer Kampf, gegen diese Webseite anzugehen, da das einzige Gesetz, das überhaupt im entferntesten solche Belange abdeckt, ein Gesetz ist, das obszöne E-Mails betrifft. Wenn die Webseite nicht gegen den Nutzungsvertrag des Anbieters verstößt, wird durch die Seite gegen kein Gesetz verstoßen und sie kann somit weiter betrieben werden. Wie Sie vielleicht wissen, wurde die Webseite mehrere Male geschlossen, aber sie taucht immer wieder unter unterschiedlichen Webadressen auf. Wir hoffen, dass sie durch genügend Beschwerden, die beim FBI eingereicht werden, in denen der mögliche Einfluss der Seite auf Fälle tatsächlichen Tiermissbrauchs betont wird, permanent entfernt wird.
Während die Grausamkeit, die auf dieser Webseite abgebildet wird, ein kranker Witz ist, leiden Milliarden von Tieren unter den völlig beengten Bedingungen der Massentierhaltung. Hühner, Kälber und Schweine werden in Käfige gesperrt, die so eng sind, dass sie sich darin weder umdrehen noch sich strecken können. Kälber, die zur Produktion von Kalbfleisch gehalten werden („Nebenprodukte“ der Milchindustrie), sind für die Dauer ihres kurzen Lebens in engsten Boxen angekettet, Hühner werden in Käfige gesperrt, die nicht größer sind als eine 2 mal gefaltete Zeitung, und trächtige und stillende Schweine werden so eingesperrt, dass sie sich fast überhaupt nicht bewegen können. Lesen Sie bitte für weitere Informationen darüber, wie Tiere in Massentierhaltungen leiden http://www.peta.de/fakten/dfsveg03.htm und http://www.veggie-online.de