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Häufig gestellte Fragen zu Pelz

Gibt es keine Gesetze, um Tiere auf Pelzfarmen zu schützen?

Es gibt derzeit keine EU-übergreifende Gesetze zum Schutz der Millionen von Tieren wie Chinchillas, Füchse, Nerze und Waschbären, die auf Pelzfarmen leiden und sterben. Die Pelzindustrie reguliert sich vollkommen selbst, was bedeutet, dass Tiere in engen, dreckigen Drahtkäfigen gehalten werden, wo sie häufig neurotisches Verhalten an den Tag legen, krank oder verwundet sind. Die Betreiber töten die Tiere, indem sie ihnen bei vollem Bewusstsein das Genick brechen oder den Anal- oder Genitalstromschlag anwenden.


Ist es in Ordnung, gebrauchten Pelz zu tragen?

Mode sollte Spaß machen… das Tragen eines Mantels, der aus der heruntergerissenen Haut eines Tieres – wenn auch schon vor Jahrzehnten – gemacht wurde, macht aber einfach keinen Spaß. Egal, ob Sie ihn bei Ebay ersteigern oder als Erbstück weitergereicht bekommen: auch ein gebrauchter Pelz spiegelt die gleiche Aussage wieder: Es ist völlig in Ordnung, dass die Knochen von Tieren in Fallen zerschmettert werden, Fallenaufsteller auf ihre Köpfe treten oder ihnen das Genick brechen, oder das sie im Namen der Eitelkeit per Analstromschlag getötet werden. Moderner Kunstpelz ist hip und human und erleichtert nicht nur ihr Gewissen, sondern auch ihren Geldbeutel.


Was ist mit Kaninchenfell? Ist das nicht nur ein Nebenprodukt?

Einige Läden versuchen den Verkauf von Kaninchenpelz zu rechtfertigen, indem sie angeben, es sei „nur ein Nebenprodukt“ der Fleischindustrie – dies entspricht aber nicht im Geringsten der Wahrheit! Die Pelzindustrie benötigt nämlich das Fell von dickeren und älteren Tieren, wie sie in der Fleischindustrie nicht vorkommen. Die U.N. berichtet, dass „nur wenige Felle aus Schlachthöfen kommen“ und Länder wie Frankreich töten bis zu 70 Millionen Kaninchen jährlich ihres Pelzes wegen. Wie viele andere Tiere auch, werden Kaninchen, die von Natur aus sehr reinliche Tiere sind, in winzigen, dreckigen Käfigen gehalten, wo sie von ihrem eigenen Dreck umgeben sind. Sie verbringen ihr ganzes, miserables Leben damit, auf dem dünnen Drahtboden ihres Käfigs zu stehen und können niemals auch nur graben, springen oder spielen. Die Schlachtmethoden sind vollkommen inhuman – die Pelzfarmer brechen den Tieren das Genick oder zertrümmern ihre Schädel, um sie dann an ihren Beinen aufzuhängen und ihnen die Köpfe abzuschneiden.


Ist Pelz denn nicht umweltfreundlicher als Kunstpelz?

Absolut nicht! Pelz hat mittlerweile einen so schlechten Ruf, dass die Industrie nun versucht, Kunden mit dem Argument, Pelz sei „umweltfreundlich“ zu überzeugen. Dabei ist Pelz doch so mit Chemikalien beladen, um sich nicht im Kleiderschrank des Käufers zu zersetzen, dass die Produktion die Umwelt stark verschmutzt und kostbare Ressourcen verschwendet. Man benötigt 60 Mal mehr Energie, um einen Pelzmantel aus „echten“ Fellen zu produzieren, als man für einen Kunstpelz bräuchte. Außerdem verseucht der Abfall der Pelzfarmen unsere Gewässer. Und vergessen Sie bitte nicht: im Gegensatz zu Kunstpelz, verursacht der „Echte“ unsagbares Leid für Millionen von Tieren jeden Tag. Klicken Sie hier, um mehr über die Pelzproduktion und Umweltschutz zu erfahren.


Die Tiere auf Pelzfarmen leiden nicht so stark, weil sie nie etwas anderes gekannt haben.

Falsch! Tiere auf Pelzfarmen können die ihnen angeborenen Verhaltensweisen nicht ausleben und leiden deshalb furchtbar. Auch Tiere, die schon von Geburt an im Käfig sitzen, spüren den Drang, sich zu bewegen, sich zu putzen, ihre Gliedmaßen auszustrecken und umherzulaufen. Alle eingesperrten Tiere leiden unter extremer Langeweile – einige so sehr, dass sie neurotische Verhaltensmuster, wie ständiges Hin- und Herlaufen, das Ziehen von Kreisen, Selbstverletzung und sogar Kannibalismus, aufweisen. Klicken Sie hier, um mehr über die Grausamkeiten auf Pelzfarmen zu erfahren.(link zu „FAQ Pelzfarm Expose“)


Geht es Tieren auf Pelzfarmen nicht besser, weil sie dort gefüttert und beschützt werden? In der Wildnis können sie verhungern, erkranken oder Jägern zum Opfer fallen.

Ein ähnliches Argument wurde aufgestellt, um zu behaupten, schwarzen Menschen ginge es als Sklaven auf Plantagen besser, als in Freiheit. Die Tiere auf Pelzfarmen müssen so großes Leid ertragen, dass es unvorstellbar ist, es könnte ihnen in der Wildnis schlechter gehen. Für sie ist die Wildnis schließlich nicht „wild“ – sie ist ihr Zuhause! Die Tatsache, dass sie dort vielleicht leiden könnten, ist kein Grund, sie in Gefangenschaft zwangsläufig ihrem Leid zu überlassen. Klicken Sie hier, um noch mehr über das Leben in Gefangenschaft zu erfahren.


Ist die Pelzindustrie wirklich so grausam wie immer behauptet wird?

Sie ist sogar noch viel grausamer. PETA Undercover-Recherchen auf Pelzfarmen haben ergeben, dass die Tiere per Analstromschlag getötet werden – dabei wird ein elektrisch aufgeladener Stab aus Stahl in das Rektum der Tiere eingeführt und grillt so sprichwörtlich ihre Organe. Zu den Verletzungen und Krankheiten, die Tiere auf den von uns untersuchten Pelzfarmen, ohne tierärztliche Behandlung, erleiden mussten, gehörten offene Knochenbrüche, Infektionen der oberen Atemwege und Krebstumore.

Tiere, die mit Hilfe von Tellereisen-Fallen gefangen werden, erleiden so unsägliche Schmerzen, dass sie sich, um zu entkommen, die Gliedmaßen abbeißen. Da es ihnen unmöglich ist, zu fressen, sich warm zu halten oder sich gegen Angreifer zu verteidigen, sterben viele der Tiere auf grausame Weise noch bevor die Fallenaufsteller zum Töten zurückkommen. Andere Tiere leiden tagelang, bis sie getötet werden. Um den Pelz nicht zu beschädigen, schlagen oder treten die Fallenaufsteller die Tiere oft zu Tode. Sie leiden also unsäglich – egal, ob durch den Schmerz der Tellereisen, oder ein Leiderfülltes Leben in winzigen Käfigen. Klicken Sie hier, um mehr über das Fallenstellen zu erfahren, und hier, um Informationen zu Pelzfarmen zu erhalten.


Stimmt es, dass einige Firmen sogar Hunde- und Katzenfell verwenden?


Leider ja. In Asien blüht der Handel mit Hunde- und Katzenfell, China führt mittlerweile die Spitze der Pelzverarbeitenden Länder an. Ein Großteil dieser Pelze wird fälschlicherweise als „Kaninchenfell“ oder schlichtweg gar nicht ausgezeichnet. Hunde- und Katzenhaut wird in Mäntel, Pelzbesatz und –accessoires, Pelzfigürchen und Lederschuhen verarbeitet, die dann an ahnungslose Kunden verkauft werden. Ohne die teuren DNA Tests, ist es praktisch unmöglich, genau zu wissen, was Sie tragen, wenn Sie sich für Pelz entscheiden. Und wenn Sie nicht das Fell ihres Hundes tragen würden, warum dann den Pelz eines anderen Tieres?


Aber es gibt doch ein neues Gesetz, welches den Handel mit Hunde- und Katzenfellen aus China verbietet!

Das ist richtig. Doch auch schon jetzt würde wohl kaum jemand wissentlich eine Hundepelzjacke, oder mit Katzenfell verbrämte Stiefel tragen. Somit werden auch weiterhin Hunde- und Katzenfelle noch vor ihrer Ausfuhr falsch etikettiert und landen nach wie vor auf dem europäischen Markt. Kontrollen sind so gut wie gar nicht möglich.


Was kann ich gegen die Grausamkeiten der Pelzindustrie tun?

Es gibt viele Wege, einen mitfühlenden Standpunkt zu vertreten. Sie können mit den Geschäftsführern von Läden sprechen, in denen Pelz und Pelzbesatz verkauft wird und sie wissen lassen, dass Sie dort nichts kaufen werden, bis die Pelze aus dem Sortiment genommen wird. Bauen Sie einen Informationstisch vor einem Laden auf, der Pelz verkauft oder einfach in einer Durchgangsstraße. Wir schicken Ihnen gerne Poster und Flugblätter. Lassen Sie Pelzträger wissen, was Sie von Grausamkeiten an Tieren halten und haben Sie Flugblätter parat, um sie über die Pelzindustrie aufzuklären. Sie können auch zahllose Menschen erreichen, indem Sie Briefe an die Herausgeber ihrer örtlichen Zeitungen verfassen und über die Grausamkeiten der Pelzindustrie sprechen. Klicken Sie hier, um aktiv zu werden.


Warum sollten Tiere Rechte haben?

Unterstützer von Tierrechten sind der Auffassung, dass Tiere – unabhängig von ihrem Nutzen für die Menschheit – von Natur aus das Recht auf Leben haben. Wir glauben, dass jedes Geschöpf, das einen Lebenswillen besitzt, auch ein Recht hat, ohne Schmerz und Leid zu leben! Klicken Sie hier für weitere Informationen.