PETA bekräftigt Vorwürfe von Um- bzw. Falschetikettierung von angeblichen Bio- und Freiland-Eiern
Tierrechtsorganisation reagiert auf Pressemitteilungen der beteiligten FirmenStand: 26.11.2008
Kontakt: Dr. Edmund Haferbeck, Tel. 0171/4317387
Gerlingen – Mit einer Bekräftigung ihrer Vorwürfe reagiert die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. auf Pressemeldungen der Firmen Landkost-Ei GmbH und Bio-Geflügelhof Deersheim GmbH, mit der diese versuchen den aufgedeckten Lebensmittelskandal um Bio- und Freiland-Eiern, zu vertuschen.
Die über Monate entstandenen Video- und Bildaufnahmen beweisen deutlich, dass die Hühner, deren Eier als Bio- und Freiland-Eiern verkauft werden, nicht entsprechend gehalten worden sind.
In Pressemitteilungen der beteiligten Firmen Landkost-Ei GmbH und Bio-Geflügelhof Deersheim GmbH versuchen die Verantwortlichen für diesen Lebensmittelskandal die tierquälerische und nicht gesetzeskonforme Haltung der Hühner mit einer gesetzlichen Verordnung im Zusammenhang mit der Vogelgrippe zu begründen, verstricken sich aber in Widersprüche. Nach Landkost-Ei- und Bio-Geflügelhof Deersheim-Angaben gab es seit dem 20. Oktober 2008 im entsprechenden Landkreis Bestensee eine Aufstallungs-Verordnung. Die PETA-Recherchen belegen jedoch eindeutig, dass sich die angeblich in Freilandhaltung befindlichen Hühner im Juni/Juli 2008, also einer Zeit in der es weder ein Aufstallungsgebot, noch irgendwelche Übergangsfristen gab, in den Ställen befinden und ihnen kein Auslauf gewährt wird. Scheinbar ist weder der Landkost-Ei GmbH, noch dem Bio-Geflügelhof Deersheim GmbH bekannt, dass die PETA-Recherche-Aufnahmen bereits aus dem Sommer 2008 stammen.
Die ausführliche Recherche finden Sie auch auf
www.peta.de/eierbetrug