PETA Deutschland kürt vegetarierfreundlichste Stadien der ersten und zweiten Bundesliga
Ranking 2009/2010 weist mehr und mehr vegetarische Speisen auf
Stand: 10.Mai 2010
Gerlingen – Wie schon in den letzten fünf Spielzeiten ermittelt die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. die vegetarierfreundlichsten Stadien der Fußball-Bundesliga – doch dieses Mal finden sich auch die Vereine der zweiten Liga im Vergleich wieder. Besonders drei Erkenntnisse fallen in diesem Jahr auf:
1. Das vegetarische Angebot nimmt in den Stadien weiterhin zu.
2. Ähnlich wie auf dem Rasen ist auch in kulinarischer Hinsicht ein Unterschied zwischen den Spielklassen zu erkennen.
3. Die Münchner Bayern sind mal wieder Veggie-Meister.
„Waren 2005 Pommes, Pizza und Brezeln alles, was Vegetarier in Erstliga-Stadien bekommen konnten, so ist die Auswahl in der ersten Liga fünf Jahre später wesentlich größer“, freut sich Harald Ullmann, 2. Vorsitzender von PETA Deutschland e.V. und Fußballfan. Dies liegt sicher auch daran, dass die Anzahl der Vegetarier allgemein steigt, da mehr und mehr Menschen die Vorzüge einer fleischfreien Ernährung für ihre Gesundheit, die Umwelt und die Tiere erkennen. Aber in den Stadien, bei den Vereinen und Caterern selbst tut sich auch viel. So wird die obligatorische „Stadionbrezel“ vielerorts durch vegetarische Hot Dogs, vegetarische Döner, Gemüsetaschen, fleischlose Frikadellen und Eintöpfe ergänzt.
Vegetarische Fans von Zweitliga-Mannschaften können sich hingegen noch nicht so sehr freuen. Hier bestimmen Pommes, Brezeln und Pizza das vegetarische Angebot – wenn dies überhaupt vorhanden ist. Hervorstechende Ausnahme ist der FC St. Pauli, wo es neben vegetarischen Burgern und Gemüserollen sogar explizit vegane Gemüsefrikadellen, Auberginentaschen, Chinarollen und orientalische Gemüsetaschen gibt. Absolut erstligareif und ein Volltreffer für vegetarische Fans und die Tiere!
Doch an der Allianz-Arena kam auch in dieser Saison wieder keiner vorbei. Das Angebot von Baguettes, Donuts und Muffins plus mindestens einem vegetarischen Gericht pro Vorspeise, Suppe, Salat, Pasta, Hauptgang, Brotzeit und Dessert spricht einfach für sich und konnte auch nicht von Schalke, die mit einer um Erbseneintopf, Salatschale und Gemüsefrikadelle mit Currysoße erweiterten Speisekarte aufwarten, eingeholt werden.
„Wie in den Vorjahren gratulieren wir den Münchnern, aber genauso allen anderen Vereinen, die ihr vegetarisches Angebot erweitert haben“, meint Harald Ullmann. Für alle vegetarischen Fans, die Umwelt und die Tiere bleibt zu hoffen, dass der Trend zu mehr vegetarischen Alternativen im Stadion weiter anhält und sich der ein oder andere Club vielleicht auch vom Angebot anderer inspirieren lässt.
Weitere Informationen finden Sie unter:
www.peta.de/stadien2010 Kontakt: Harald Ullmann, 07156/1782826