PETA fordert Steuer auf alle Rinderprodukte
Tierwirtschaft verursacht mehr Treibhausgase aus VerkehrswirtschaftStand: 16. März 2007
Kontakt: Harald Ullmann, 07156-178-2826
Gerlingen- Aufgrund der Entwicklung des weltweiten Klimawandels und den aktuellen Forschungsergebnissen, die darauf hinweisen, dass die Produktion von Rindfleisch- und Milchprodukten massiv zur Erderwärmung beiträgt, fordert die internationale Tierrechtsorganisation PETA (People for the Ethical Treatment of Animals) eine saftige Sondersteuer auf diese Produkte.
„Es passt nicht zusammen, vom Klimaschutz zu reden während man in eine Wurst beißt. Wir verstecken uns hinter Autos und Flugzeugen als Hauptverursacher nur um unsere lieb gewonnenen Essgewohnheiten nicht ändern zu müssen“, so Harald Ullmann, 2. Vorsitzender von PETA.
Dabei seien die Zusammenhänge zwischen einer vegetarischen Ernährung und dem Klimaschutz nicht mehr von der Hand zu weisen. So ist das vor allem in der Tierwirtschaft produzierte Methan eines der gefährlichsten Treibhausgase. Ein Bericht der Food and Agriculture Organization (FAO) der U.N. zeigt auf, dass die Tierwirtschaft 18 Prozent mehr Treibhausgasemissionen verursacht als die Verkehrswirtschaft. Ein Beispiel, das diesen Anteil schön vor Augen führt ist, dass eine Kuh soviel Treibhausgase produziert wie ein Kleinwagen! Dieser Zusammenhang wurde auch von Ralf Conrad vom Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie nachgewiesen, der empfiehlt, auf Fleisch- und Milchprodukte zu verzichten, um einen Teil gegen die Klimaerwärmung beizutragen.
Eine klimafreundliche Ernährung auf der Basis von Obst, Gemüse, Fleisch- und Milchersatzprodukten ist gesund, schmackhaft und schont die Umwelt. „Durch eine Steuer auf die klimaschädlichen Fleisch- und Milchprodukte könnte deren Konsum drastisch eingeschränkt und als positiver Nebeneffekt die Bevölkerung zu einer gesunden vegetarischen Ernährung geführt werden“.
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