Haben unsere Luci mit 9 Monaten im Mai 2008 nach nur 2 Tagen auf dem Tierheim geholt. Mittlerweile habe ich herausgefunden, dass sie aus einem Einsiedlerhof kam, wo die Besitzerin ihre Rente mit Hundezucht "aufbessern" wollte. Luci war damals völlig unterernährt und verwahrlost. Zudem war sie sehr ängstlich bzw. fast schon panisch. Also durch und durch ne Katastrophe!
Zur gleichen Zeit hatten wir noch ne 9 Jahre alte Neufundländerdame, Conny. Für Sie wollten wir eigentlich nen Zweithund, damit sie wieder etwas Schwung bekommt. Also sind wir mit ihr ins Tierheim. Die Mitarbeiter haben uns bzw. Conny verschiedene Hunde gezeigt. Bloß keinen wollt Conny. Bis dann Luci (vorher Pipi) kam... Conny hat sie an der Schnauze abgeschleckt und Luci sofort zur Conny gekuschelt und gedrückt. Man hat vor lauter Conny gar keine Luci mehr gesehen! Als dann die Dame vom Tierheim Luci wieder mitnehmen wollte, hat Conny geknurrt und die Zähne gefletscht. Wir haben dann sofort den Pflegefall mitgenommen, blieb uns ja nichts anderes übrig!! Conny hatte IHREN Hund! Mittlerweile ist Conny leider verstorben.. Aber unsere Luci ist richtig aufgetaut!
Und holt jetzt alles was sie die ersten neun Monate verpasst hat nach..
Mein kleiner Goliath (Chihuahua) kam vor zwei Jahren zu uns. Ich habe ihn über eine private Vermittlungsstelle bekommen - und dadurch aus sehr schlechter Haltung gerettet. Sein Vorbesitzer hat ihn wohl die drei Jahre, die er bei ihm gelebt hat, dermaßen schlecht behandelt, dass Goliath heute noch fast panische Angst vor Männern hat und sich gleich unterm Sofa verkriecht und am ganzen Körper zittert. Des weiteren habe ich durch Recherchen erfahren, dass Goliath wohl größtenteils auf ein Katzenklo in der Wohung geschickt wurde - das muss man sich mal vorstellen...Naja, das war aber noch nicht alles: Er hat weiterhin Angst vor langen Gegenständen, wenn man sie hochhält, ganz besonders aber vor Fliegenklatschen - da kann man sich ja vorstellen, was der vorige Besitzer (ich sage bewusst Besitzer, denn für ihn war Goliath nicht mehr als ein Gegenstand) mit ihm gemacht hat...Andere Hunde kannte er gar nicht, aber mein zweiter Hund Jack, ein Australian Shepherd war so lieb zu ihm, dass die beiden mittlerweile schon in einem Körbchen schlafen und sich die Kauknochen teilen!
Alles in allem bin ich sehr sehr froh, dass ich den Kleinen zu mir genommen habe, denn bei seinem früheren Besitzer konnte und sollte er keinen Tag länger bleiben... Nunja, inzwischen hat es sich mit der Angst vor langen Gegenständen gebessert - er hat wohl gemerkt, dass ihm damit nichts mehr passiert - aber seine Angst vor Männern ist bis heute geblieben, und bis auf ein paar enge Freunde und Verwandte hat er bis heute noch kein Vertrauen zu Männern!
Als mein kleiner zu uns gekommen ist, war ich anfangs auch etwas skeptisch, wie das laufen wird mit meinem großen Hund und weil ich ja noch gar keine Erfahrung mit kleinen Hunden habe - aber ich habe ihn so sehr in mein HErz geschlossen und möchte ihn nie mehr missen! Und ich verstehe auch nicht, wie man einem so liebenswürdigen, freundlichen, anhänglichen und verschmusten Tier so etwas schlimmes antun kann...
Mein Hund heißt Mali und wir haben ihn aus Bosnien mitgebracht, wo Straßenhunde wie er erschoßen und zu Tode gequält werden. Wir haben ihn in einer Stadt gefunden und er war grade mal paar Wochen alt. Seine Mutter wurde wahrscheinlich schon erschoßen. Da wir schon einen Hund hatten wollten wir ihn eigentlich erst in Deutschland an jemanden verschenken, aber das brachte wir nicht übers Herz.
Jetzt ist er schon 7 Jahre bei uns :)
Ich habe meine süße Husky-Schäferhund Mix Hündin von der Tierschutzorganisation A.L.F aus Alicante bekommen. Die kleine Maus wurde zusammen mit ihren Geschwistern in der Mülltonne gefunden.
Ich habe auf einem Dienstag den Tip bekommen dass die Tierhilfe noch dringend Pflegestellen sucht, da ich den Platz habe, habe ich sofort den Kontakt aufgenommen und mir wurde dorekt gesagt es eilt, ich solle schon den nächsten Samstag nach Düsseldorf kommen.
Ich und mein Freund sind also die 2,5 Stunden mit dem Auto gefahren und haben da noch weitere 7 Stunden zusammen mit den anderen Tierschützern gewartet, da der Bus Verspätung hatte. Wir wussten bis dahin nicht welchen Hund wir bekommen würden, da es immer wieder Änderungen in den Planungen gab. Als der Bus angekommen war, ich die Kleine auf dem Arm hielt, wusste ich sofort, das ist mein Hund, es war Schicksal und Liebe auf den ersten Blick.
Ich bin heute noch überglücklich es so gemacht zu haben und kein Tier vom Züchter genommen zu haben, die Kleine ist übrigens immer noch nicht auf ihrem Normalgewicht, sie war sehr abgemagert, aber wir sind gut dabei.
Sirius ist 8 Jahre und war ursprünglich ein Düsseldorfer Strassenhund. Ein Freund von mir nahm ihn dann 2006 zu sich, nachdem er ca. 8 Besitzer hatte, die alle in sehr schlechten Verhältnissen lebten...
Ich hatte ihn oft in Pflege weil sein Besitzer viel gearbeitet hat und wegen eines Herzleidens öfter im Krankenhaus war...
Am 8. März 2009 starb sein Besitzer beim Spaziergang an einem Herzinfarkt. Sirius war bei ihm und kam ins Tierheim. Da es den Angehörigen zuviel war, einen Anruf zu tätigen und ihn freizugeben, mußte ich 6 Wochen warten bis ich ihn aus dem Heim holen konnte. Er war schwer traumatisiert und hat heute noch mit Verlassensangst zu kämpfen. Aber es wird immer besser und er ist sehr glücklich bei uns...
Er ist ein toller Familienhund, obwohl er schon viel erlebt hat.
Meine Tochter und er sind unzertrennlich.
Der kleine Willy Vulpoi wurde von meiner Schwester und ihrem Freund während ihres Rumänien-Urlaubs gerettet. Er lag am Straßenrand mit abgeschnittenen Schwanz und bewachte seinen toten Bruder. Sie dachten er wäre tot. Sie brachten ihn zum Tierarzt und schließlich mit nach Deutschland. Da sie ihn selbst nicht behalten konnten, wohnt er jetzt bei einem Freund von uns und es gibt ihm supergut.
Hallo, ich bin der Looky und schon fast 2 Jahre alt.
Ich wurde in La Gomera an einem Baum geboren, liebe Menschen von der La Gomera Tierrettung haben mich zu meiner neuen Familie nach München gebracht.
Ich bin der tollste Hund, der durch die Strassen von München stolziert.
Und der glücklichste, wenn ich gestreichelt werde.
Leo habe ich jetzt genau ein Jahr. Er ist der zweite gerettete Hund aus Rumänien und kam gleich nach dem Tod meines letzten Hundes in unsere Familie. Nach großen anfänglichen Schwierigkeiten in der Großstadt hat er sich gut eingefügt, ist so lieb zu unserem Lütten, kann inzwischen auch zu Hause bleiben, ohne den gesamten Fußboden herrauszureißen... ja, er hat sich gemacht :) Ich bin manchmal fast verrückt geworden mit ihm und hätte ihn sehr oft und sehr gern auf den Mond schiessen können, aber all die Arbeit und all die Nerven haben sich gelohnt- ich will nie wieder auf ihn verzichten müssen, deshalb ist er auch immer bei mir, selbst im Büro.
Ich hoffe einfach, dass er ein schönes Leben bei mir hat und glücklich ist und das für noch unzählige Jahre!
Unsre Selma ist jetzt fast zwei Jahre bei uns. Sie kam gleich nachdem ich von meiner schweren Krankheit erfahren habe zu uns. Ich habe mir schon immer einen Hund gewünscht und nun musste auch auf jeden Fall einer her.
Wir wussten nicht welche Rasse am besten zu uns passt,wussten aber das es aufjedenfall ein Hund vom Tierschutz sein sollte. Und dann,dann sahen wir unsere spanische Signorita Selma und es war Liebe auf den ersten Blick. Sie hat vom ersten Tag an zu uns gepasst und versüsst unsere Tage und vor allem meinen Alltag mit der Erkrankung. Sie ist unserer Ein und Alles und wir hoffen das wir noch viele schöne glückliche Jahre zusammen haben...
Vor zweieinhalb Jahren suchte ich, nach dem Tod unseres lieben Hundes, über die Dalmatiner-Nothilfe einen neuen Hund und stiess bei meiner Recherche auf ein Bild, welches einen ängstlich dreinblickenden abgemagerten älteren Hund zeigte.
Über einen Gnadenhof erhielt ich die Information, dass sich dieses arme Geschöpf in Spanien in einer Tötungsstation befände, aber der Besitzer des Gnadenhofes in Deutschland ihn sofort mitnehmen würde, fände sich einen Interessenten. Er wurde als sehr lieb beschrieben, da er in der Tötungsstation den blinden und tauben Hunden erlaubte, sich an ihn zu kuscheln.
Ein paar Wochen später durfte ich ihn auf dem Gnadenhof abholen. Ein dünner, ängstlicher und schüchterner Hund, der sich fürchtete, weil er nicht wusste was mit ihm geschehen würde, kam mir entgegen.
Ich packte ihn ein und fuhr 500 km mit ihm in sein neues Zuhause.
Wir nannten ihn Salomon, das heisst "friedlich", weil er ein so lieber Hund ist, der alle Tiere und Menschen mag.