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PETA sucht den tollsten geretteten Hund - Einsendungen 41-50!

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Momo

Momo

Momo

Hallo, ich möchte euch Momo vorstellen, mein einjähriges Beaglemädchen. Sie kommt ursprünglich aus einem ungarischen Tierversuchslabor und landete nach einem Zwischenstopp in dem ungarischen Tierheim in Kecskèmet, von wo aus sie über den tollen Verein "pfotenhilfe ungarn" vermittelt wurde,bei mir,meinem Freund und ihrer Spielgefährtin, dem spanischen Straßenhund Lilli (2jähriger Pinscher/Podenco portugues-mix), in Wien. Momo lebt seit September bei uns und blüht mit jedem Tag mehr auf. Aus dem anfangs so ängstlichen Hund, der bisher kaum Kontakt zu Menschen und Umwelt hatte,sich bei seinem ersten Spaziergang einfach nur fürchtete, sich kaum unter dem Sofa hervorwagte, entwickelte sich innerhalb einer überraschend kurzen Zeit ein kleiner Clown, ein richtig fröhlicher, ungestümer, freundlicher und lustiger junger Hund, wie man ihn sich wünscht! Sie tobt mit ihren Hundefreunden, läuft brav ohne Leine, wälzt sich in übelriechenden Dingen und liebt nichts mehr als Leckerlis.Sie ist nach wie vor sehr vorsichtig, wenn sie jemand neues kennenlernt, aber nach öfteren Begegnungen taut sie auf und fordert ihre Streicheleinheiten mit ziemlicher Vehemenz ein :) Seit sie entdeckt hat, wie schön es ist, gestreichelt zu werden, kriegt sie nicht genug davon, und obwohl sie etwas zu groß ist, um als Schoßhund durchzugehen, sitzt sie doch am liebsten genau dort! Manchmal wedelt Momo so heftig mit dem Schwanz, dass sie über ihre eigenen Hinterbeine stolpert und hinplumpst. Beagletypisch hat sie natürlich einen endlosen Appetit...
Sie hat mit gezeigt, wie wundervoll, unterhaltsam, listig, clever, liebevoll und lernbegierig selbst Hunde mit schlimmer Vorgeschichte sein können und ist für mich das perfekte Beispiel und das beste Argument, eher einen Hund aus einem lokalen Tierheim oder dem Auslandstierschutz
zu "erretten" und ihm ein schönes und sicheres zuhause zu bieten, als sich einen Rassehund von einem Züchter zu holen.Ich würde diese kleine, zarte, fröhliche Beagledame gegen keinen anderen Hund der Welt eintauschen wollen!



Cindy

Cindy

Cindy

Hallo, unsere Hündin heißt Cindy, ist vieleicht 9 Jahre alt und lebt jetzt seit 6 Jahren bei uns. Wir haben Sie aus dem Essener Tierheim, wo Sie nach einer schrecklichen Nacht, angebunden in einer Gartenanlage, von einem netten Menschen, am nächsten Tag ins Tierheim gebracht worden ist. Das erste Jahr wahr nicht so einfach, aber jetzt ist unsere Kampschmuserin nicht mehr wegzudenken.



Lucky

Lucky

Lucky

Hallo, gerne würde ich unseren Hund Lucky als "tollsten geretteten Hund" vorstellen. Er wurde in Rumänien/Brasov vom bmt Pfullingen in einer spektakulären Aktion gerettet. Seine ganze Geschichte steht auf dieser Seite unter Hope und Lucky.

Wir haben außer Lucky später auch noch Quinny von dort geholt. Trotz der schlechten Erfahrungen sind diese Hunde ganz tolle Hunde. Man muß zwar etwas mehr Zeit für die Eingewöhnung investieren, als für einen gut sozialisierten Welpen vom Züchter, aber es lohnt sich, da es so viele von diesen armen Hunden gibt.



Cooper

Cooper

Cooper

Hallo Leute, ich heiße Cooper und bin ein Boxer. Und das hier ist meine Geschichte.
Es ist vier Jahre her, dass ich wohl als süßes, kleines und quirliges Weihnachtsgeschenk unter einem Tannenbaum saß. Eines, das, wie so viele jedes Jahr, nach ein paar Tagen oder Wochen nicht mehr neu und aufregend war, sondern nur noch Arbeit machte und lästig geworden war. Am 13. Januar band man mich an, bei 10 Grad Minus, ein Welpe von ca. 4 Monaten... Nach etwa drei Stunden frieren und Angst holten mich Feuerwehrmänner zu sich in die Wache, ins Warme!!! Und dann kam ich auf eine Polizeiwache. Hier nahm mich ein Mann unter seine warme Jacke und brachte mich in mein neues Zuhause. Dort gab es schon einen kleinen weißen Terrier. Nun hatte ich einen Freund und brauchte nicht mehr alleine sein. Es folgte eine aufregende, und für meine Zweibeiner anstrengende, Zeit. Meine Ideen für Unsinn kannten keine Grenzen. Mehl, Zucker, Nudeln und Reis aus Küchenschränken holen und im ganzen Haus verteilen...was für ein Spaß!!! Und Haustüren annagen auch. Hatte aber keinen Sinn. Ich kam nicht raus, um meinen Zweibeinern zu folgen. Und viele, viele andere "Dummheiten" folgten. Doch das liegt alles hinter mir. Heute habe ich begriffen, meine Leute gehen zwar aus dem Haus, kommen aber immer zu mir zurück. Ich werde nie mehr alleine gelassen. Sie haben durchgehalten, meine Zweibeiner, mit viel Liebe und Geduld.
Allen Vierbeinern, die dieses Jahr unter einem Weihnachtsbaum sitzen, wünsche ich, dass sie geliebte Geschenke bleiben, weit über die Festtage hinaus, ein Leben lang. Für mich hat alles ein gutes Ende genommen. In diesem Sinne, fröhliche Weinachten allen Zwei- und Vierbeinern,
Euer Cooper



Fredi

Fredi

Fredi

Fredi war ein Strassenhund aus Serbien, wo ihn eine Tierschützerin in ihr Auffanglager brachte und er mir dann von Animal Care Austria vermittelt wurde. Seine Mama hatte auch Glück, denn die ist bei meiner Mutti untergekommen.



Trudi

Trudi

Trudi

Hallo zusammen, es ist gut 2 Jahre her da hat das Tierheim Bocholt mal wieder eine recht umstrittene Aktion gemacht und 42 Hunde aus einem so gennanten "Tierheim" aus Polen gerettet. Die Hunde waren in einem wirklich erbärmlichem zustand, alle hatten Reude und schlimme Verletzungen, waren abgemagert und ängstlich. Just zu diesem Zeitpunkt besuchte ich das Tierheim weil wir einen Hund für meine Freundin gesucht haben. Ihr 4-beiniger Begleiter war leider plötzlich verstorben, und meine Idee war es nun, einen Hund für sie zu finden. Zja dann kam ich an den Zwinger mit den Polen-Hunden vorbei und da sah ich sie: Damals war ihr Name noch Schnecke was sich bald ändern sollte. Wir besuchten Schnecke noch viele Male, weil sie am Anfang so scheu war, dass sie sich sofort quiekend auf den Boden geschmissen hat, wenn man ihr das Geschirr anlegen wollte. Auch vor anderen Hunden hatte sie wirklich große Angst. Dann kam endlich der Tag wo wir sie mit nach Hause nehmen durften, um erstmal zu testen, ob sie sich mit den Katzen vertrug. Trudi, wie wir sie mittlerweile nannten, war einfach nur großartig mit den Katzen. Ich brauche nicht zu erwähnen, dass sie seid dem Tag bei uns eingezogen ist und das Tierheim nur an manchen Sonntagen mit uns zusammen besucht um Hallo bzw Wuff zu sagen. Trudi ist unglaublich klug, und hat sehr schnell gelernt, was sie darf und was nicht. Natürlich hat sie auch mitlerweile kleine Tricks auf Lager - so kann sie mir die Schuhe aufmachen, oder auch die Jacke ausziehen. Mit anderen Hunden versteht sie sich übrigens prima und hat ihre Angst verloren. Sie ist ein festes Familienmitglied geworden, das sich mit viel Geduld und Konsequenz zu einem selbstbewusten, gesunden Hund entwickelt hat. Ich möchte sie nie wieder hergeben und danke dem Tierheim Bocholt, dass es "meinen" Hund gerettet hat.



Bella

Bella

Bella

Bella hieß früher Jakoba. Wir haben sie aus dem Tierheim in Ahaus. Im Dezember 2008 endeckten wir Bella. Sie war noch nicht lange in Ahaus, denn ursprüglich kommt unsere Galgomixhündin aus Spanien. Die damals 1-jährige Hündin ist im Dezember 2008 aus Madrid nach Deutschland gekommen. Das Tierheim in Madrid nahm Bella auf und vermittelte sie weiter nach Deutschland. Ursprünglich lebte sie bei einem Jäger, der sie nicht gut behandelt hat, denn sie kam abgemagert und mit vielen Verletzungen ins spanische Tierheim. Durch die Windhundhilfsorganisation "La voz animal" haben wir Bellas Geschichte erfahren und sind froh, dass sie den Weg zu uns gefunden hat. Unsere ganze Familie hatte sich sofort in Bella verliebt. Anfangs hatte sie Angst vor allem, jedes Geräusch machte ihr Angst. Heute ist Bella nicht mehr wiederzuerkennen. Sie ist ein total lebensfroher Hund der nur Quatsch im Kopf hat. Nur noch fremde Menschen machen ihr etwas Angst. Aber bei den Fortschritten die sie schon gemacht hat, sind wir guter Hoffnung, dass sie diese Scheu noch verliert. Für uns war es wichtig, einem Hund aus der Not zu helfen und mit Bella haben wir das geschafft und einen klasse Hund bekommen.



Costa

Costa

Costa

Hallo, ich bin Costa. Meine Zweibeiner haben mich am 25.06.2004 aus dem Tierheim geholt. Ich wurde am 05.01.2004 in Griechenland geboren. Zum Glück kam ich mit meiner Mama und meinen 6 Geschwistern nach Deutschland. Wer weiß, was mir in Griechenland geblüht hätte. Meine Geschwister waren schon vermittelt, als Herrchen und Frauchen plötzlich vor meinem Zwinger standen. Frauchen streichelte mir über mein Schnäuzchen und ich leckte ihr zum Dank dafür ihre Hand ab. Da wars geschehen. Sie gingen mit mir spazieren, um zu sehen, wie ich mich verhalte. Nach kurzem Überlegen hatten sie sich für mich entschieden. Nun ja, der Anfang hätte besser sein können. Ich war ein richtiger Rüpel. Ich kannte ja nichts. Autofahren war anfangs für mich die Hölle. Vor lauter Angst mußte ich mich ständig übergeben. Aber meine Zweibeiner hatten viel Geduld mit mir. Wenn es jetzt heißt: "Wir fahren ins Grüne", dann bin ich der Erste, der im Auto sitzt. Ich habe es meinen Leuten wirklich nicht leicht gemacht, fand Kinder und Radfahrer echt doof. Aber sie gaben nicht auf. Eine Hundetherapeutin hat uns allen dann geholfen und nun kann man sagen, ich bin ein artiger Hund. Ich wünschte, allen meinen Hundekumpels würde es so gut gehen. Ich drücke allen vierbeinigen Teilnehmern alles Pfötchen. Euer Costa



Jason

Jason

Jason

Hallo, Jason ist mein 9-jähriger Rüde, den ich vor knapp 4 Jahren aus dem Tierheim Velbert geholt habe. Er ist ein Spanier, der dort schlimme Erfahrungen gemacht haben muss. Unter seinem Fell am Hals zeugt eine große Narbe von den seinen Erlebnissen in Spanien. Es hat ein Jahr gedauert, bis sich sein Misstrauen gegen Menschen und Artgenossen gelegt hat. Ich hoffe sehr, dass wir noch viele gemeinsame Jahre zusammen haben.



Nelly

Nelly

Nelly

Zu unserer Hündin Nelly kamen wir, als wir für 1 Jahr aus beruflichen Gründen unseres Vaters nach Bukarest in Rumänien mussten. In der Straße, in der wir wohnten, gab es sehr viele Straßenhunde. Eine Hündin lief uns oft nach und war besonders zutraulich. Sie hatte ihr Lager in einer Großbaustelle hinter einem riesigen Bauzaun. Wir fütterten sie regelmäßig und merkten nach einiger Zeit, dass sie trächtig war. Im November war es soweit: Sie hatte Welpen bekommen, die sie in der Baustelle versteckte. In diesem Winter wurde es extrem kalt und wir konnten ihr bis Weihnachten jeden Tag über ein Loch im Bauzaun Futter reichen. Als wir Anfang Januar von den Weihnachtsferien nach Bukarest zurück kamen, erzählten uns die Bauarbeiter, dass nur ein Welpe die extremen Verhältnisse überstanden hatte. Wir holten ihn direkt zu uns und gaben ihr den Namen Nelly. Als erstes ließen wir sie vom Tierarzt untersuchen und impfen. Der Tierarzt stellte keine Krankheiten fest. Auch die Mutter ließen wir sterilisieren und impfen. Deshalb fand sie ein Zuhause bei einer rumänischen Familie, die ebenfalls in unserer Straße wohnte. Jetzt sind wir wieder in Deutschland, Nelly ist 4 Jahre alt und es geht ihr super. Sie ist zu einem tollen Familienhund geworden!



Nala

Nala

Nala

Wir haben unsere Hündin Nala nun schon seit 5 Monaten und sind uns sicher, dass sie das beste ist, was uns passieren konnte. Nala ist 1 Jahr und 6 Monate alt. Sie hat ihr erstes Lebensjahr auf Santorini verbracht, einer griechischen Insel. Dort hat sie auf der Straße gelebt. In Santorini werden Hunde sehr oft vergiftet oder erschlagen, Nala hatte Glück und den ersten Winter überlebt. Wir haben nur ihr Foto im Internet gesehen, und uns war klar, sie ist unser Hund!!! Weil sie groß und schwarz ist (wovor doch sehr viele Menschen Angst haben), hatte sich für sie noch niemand interessiert. Wir wollten sie umbedingt haben, obwohl wir sie nicht kannten. Sie wurde dann von Santorin nach Deutschland gebracht, wo sie die Tierschutzorganisation an uns weitergegeben hat. Sie ist 55 cm groß uns wog bei ihrer Ankunft gerade mal 16 Kilo. Heute ist sie glücklich, das merkt man ihr an, und wir sind es auch. Sie ist der tollste gerettete Hund, weil sie trotz der schlimmen Erfahrungen, die sie gemacht hat, keine Angst vor irgendwas hat, und uns immer ein Lächeln aufs Gesicht zaubern kann. Bisher haben wir noch keinen Tag mit ihr bereut.



Cindy

Cindy

Cindy

Vor genau 2 Jahren beschlossen mein Freund und ich uns einen Hund aus dem Tierheim zu holen. Ich suchte gleich die Internetseite des Tierheims in unserer Nähe umzuschauen, welche Hunde sie da so haben. Und da war er auch schon. Der perfekte Hund für mich. Er entsprach genau meinen Vorstellungen, denn er erfüllte mein wichtigstes Kriterium: er war ein Welpe. ich wollte unbedingt einen Welpen haben, denn da konnte ich mir sicher sein, dass er noch nicht mit schlechten Erfahrungen geprägt ist oder irgendwelche gravierenden Macken aufweisen würde. Wir riefen natürlich sofort an und wollten uns über den kleinen Kerl genau erkundigen. Doch man sagte uns, dass er schon ein Zuhause hat. Mein Freund und ich fuhren aber trotzdem ins Tierheim, denn vielleicht finden wir ja einen anderen, der zu uns passt. Als wir ankamen, standen ca. 10 total liebe Hunde vor uns und man hatte wirklich das Gefühl, dass jetzt jeder sein bestes gibt, um von uns eine neue Chance zu bekommen. Wir hatten wirklich die Qual der Wahl. Einer war bezaubender als der andere. Doch plötzlich fiel uns ein brauner zurückhaltender Hund auf. Sie war so schön und so gepfelgt, dass wir zuerst dachten, dass sie sicher ein Hund von den Betreuern ist. Doch dies war nicht so. Wir erfragten alle wichtigen Details und gingen dann eine kleine Runde mit der Hündin spazieren. Sie war von Anfang an der perfekte Hund. Sie war brav, folgsam, anhänglich und sie verzauberte uns. Doch sie war schon fast 6 Jahre und zum 2. Mal im Tierheim. Ich wusste in diesem Moment nicht weiter. Einerseits war sie so toll, andererseits war da ihr Alter und die Tatsache, dass sie schon das 2. Mal im Tierheim war. Doch nach kurzer Überlegung sahen mein Freund und ich uns an und sagten: "Wir nehmen sie". Denn sie hat es verdient eine 2. Chance zu bekommen. Wir hörten in diesem Moment einfach auf unser Herz und das hat uns genau das richtige gesagt. Wir haben den tollsten Hund der Welt bekommen. Sie ist einfach fantastisch, sie lebte sich von Anfang an super bei uns ein und wir hatten nie irgendwelche Probleme mit ihr. Sie ist unser größtes Glück auf Erden. Ein Leben ohne Cindy wäre für uns unvorstellbar. Cindy und ich haben uns in diesen 2 Jahren zu einen traumhaften Team entwickelt, egal ob wir kleine Kunststücke einüben, unsere gemeinsamen Spaziergänge genießen, oder einfach am Sofa gemeinsam kuscheln. Wir verstehen uns auch ohne Worte. Und ich bin fest davon überzeugt, dass Cindy so ein guter Hund ist, weil sie einfach dankbar ist, dass ihr noch jemand eine zweite Chance gegeben hat. Sie ist der treuste Gefährte den man sich nur vortsellen kann und bereichert unsere Leben in allen Bereichen. Ich glaube, dass ist ihre Art Danke an uns zu sagen, so revangiert sie sich bei uns. Die Erfahrung mit Cindy hat mir deutlich gezeigt, welche großartigen Hunde sich in einem Tierheim befinden. Cindy ist das beste Beispiel, dass auch perfekte Hunde ihr Zuhause verlieren können, ohne auch nur irgendetwas dafür zu können. Man sollte sich einfach immer vor Augen halten, dass die meisten Hunde im Tierheim abgegeben werden wegen Scheidung, Allergien und Wohnungswechsel und nicht weil sie irgendwelche schlimmen Macken haben. Eins weiß ich heute schon: auch mein nächster Hund wir ein Hund aus dem Tierheim sein.



Nora

Nora

Nora

Liebe Hundefreunde, nach mehr als 25 Jahren Leben mit so genannten Listenhunden (Rottweiler + Staffords) haben wir am 05.05.2008 von unserem Pittbull Angel ( 12,5 Jahre alt ) und am 12.07.2008 von unserem Rotti Bronco ( 10,5 Jahre ) Abschied nehmen müssen, die beide vom Welpenalter an bei uns waren und uns wunderschöne Stunden bescherten. Unser Hundehaushalt war ohne Hund nicht vorstellbar, einfach trist und leer. Am 15.07.2008 übernahmen wir dann Rotti-Oma Nora aus dem Tierheim Koblenz im Alter von 9 Jahren und ein Jahr später kam am 12.08.2009 Galgo Welpe Angel aus dem Tierheim Alicante, über Bulli in Not Süd zu uns. Unsere Rottihündin ist am 29.09.2009 aufgrund einer schweren Krebserkrankung von uns gegangen. Trotzdem können wir mit Stolz sagen, dass wir ihr noch für 14 Monate ein wunderschönes zu Hause geben konnten. Doch was wäre unser Haus ohne einen Rotti?! Am 1. Advent dieses Jahres übernahmen wir von der privaten Tierschutzinitiative TSV Sorgenfelle unsere Rottweilerhündin Buddy, die in ihrem Leben schwere Misshandlungen durch ihre Vorbesitzer über sich ergehen lassen musste. Mittlerweile hat sie sich bei uns sehr gut eingelebt und wir hoffen, dass unsere Liebe und Zuneigung das Erlebte vergessen machen können. Die überlassenen Bilder sprechen für sich. In diesem Sinne wünschen wir ein zufriedenes Weihnachtsfest und wünschen uns, dass im neuen Jahr viele Tierfreunde Hunde aus den überlaufenen Tierheimen übernehmen mögen.



Remmy

Remmy

Remmy

Remmy ist eine kleine Maus die aus Zypern stammt. Wir haben sie über eine Bekannte im Internet gesehen, mit einem Hilferuf. Nachdem wir dieses arme kleine verängstigte Wesen dort auf dem Bild gesehen haben, stand für uns direkt klar das wir Sie zu unseren zwei Hunden dazu nehmen. Sie saß in Zypern in einer Tötungsstation und hatte nur Glück. Der Mensch der für die Tötung zuständig ist, hatte 14 Tage Urlaub und dadurch verschob sich die anstehende Arbeit. Über den Verein "Zypernhunde e.V." wurde Remmy nach Deutschland gebracht und dann konnten wir sie endlich abholen. Sie wurde als sehr ängstlicher Hund eingestuft und es sollte lange Zeit brauchen bis sie sich eingelebt und zutrauen finden würde. Remmy ist aber ein ganz aufgeschlossener, neugiertiger und verspielter Hund. Zurückhaltend aber nicht ängstlich, zwar ein kleiner schwarzer Teufel und Wirbelwind aber wiederum so Nähe suchend und unkompliziert wie man es kaum erwartet. An ihr gibt es nichts böses und dominates nur einfach eine friedliche verschmuste immer zum toben aufgelegte süsse Maus. Wir sind froh diesen Schritt gemacht zu haben und bereuen es in keinster Weise. Kleine Eindrücke zu Ihr könnt Ihr auch auf Ihrer Seite sehen: http://remmyhateinzuhause.blogspot.com



Looney

Looney

Looney

Ich habe meine Looney (ca. 5 ½, Englisch Springer Spaniel Mix) 2006 aus dem Tierheim hier in der Nähe geholt. Dorthin war sie gebracht worden, nachdem man sie in Spanien aus der Tötungsstation gerettet hatte. Sie war, so vermute ich mittlerweile, wohl bei „Jägern“ aufwachsen, wo sie einfach zum Aufstöbern von Vogelwild benutzt wurde. Zwei Schrotkugeln in ihrer Hinterhand (lassen sich leider nicht mehr ohne erhebliche Folgeschäden entfernen) zeugen vom verantwortungsvollen Umgang mit dem Jagdhelfer... Als sie sich den Fuss dann noch brach, wurde sie wohl ausgemustert und hat einen weiteren Teil ihrer unschönen Jugend auf der Straße verbracht bis man sie einfing und töten wollte. Da sie nie gelernt hat, was es bedeutet, mit einem Menschen wirklich zusammen zu leben, Spaß zu haben o.ä., habe ich viel Zeit damit verbracht, ihr das alles zu zeigen. Sie wurde zu meiner Lehrmeisterin in puncto Geduld! Ich musste lernen, wie so ein Hund tickt und mir so einiges einfallen lassen, um draußen interessanter für sie zu sein als ein Fasan (sie läuft in gefährlichen Gegenden noch immer mit Schleppleine, denn die Verlockung ist nach wie vor groß und auch die Gefahr, von einem Jäger ins Visier genommen zu werden). Seit 2007 bilde ich sie zum Rettungshund (Mantrailer) aus: entgegen aller Vermutungen ist das eine Arbeit, die uns erst richtig zusammengeschweißt hat. Sie sucht Menschen für ihr Leben gern und wenn es sein muss, dann auch auf drei Beinen, das ist ihre Passion. Wir erleben viele Abenteuer seit wir bei der Staffel sind und treffen jede Menge Hunde. Im Februar treten wir sogar zur Prüfung an!
Ihr Selbstbewusstsein hat einen riesigen Spring gemacht und ich kann ihr immer wieder zeigen, dass ich sie für ihre Leistung wirklich bewundere. Sie ist aufgeblüht und nicht wieder zu erkennen. Während ich versuche, das hier zu tippen, hüpft sie um ich herum, denn sie hat gerade zu Abend gegessen und will dann immer spielen wie verrückt.
Weil ich viel Zeit und Herzblut in meine Maus „investiert“ habe, bin ich froh und stolz wie Oskar auf alles, was wir gemeinsam erreicht haben und werde noch gern davon erzählen, wenn ich Großmutter bin.



Teddy

Teddy

Teddy

jó napot! Das ist ungarisch und heißt guten Tag. Und genau von dort kommt unser Hund Teddy auch. Alles begann eigentlich damit, dass ich, heute 16 Jahre alt, mir seeeehr lange einen Hund gewünscht habe. Um genau zu sein acht Jahre lang. Ich las immerzu Hundebücher (heute sind es ca. 40 Stück) und bin immer mit zwei Hunden aus der Nachbarschaft spazieren gegegangen, aber natürlich wollte ich einen eigenen Hund! Nachdem ich meine Eltern endlich nach vielen Jahren so weit hatte, begannen wir die Suche nach einem Hund. Wir fuhren von Tierheim zu Tierheim, wurden aber nie fündig. Der perfekte Hund war leider nicht dabei... Wir gingen zum Kromfohrländerverein mit spazieren, da uns diese Rasse gut gefiel. Wir gingen also zu einem Züchter, ließen uns auf die Warteliste setzen für den nächsten Wurf. Erst wurde uns dann abgesagt, da es nicht genug Welpen gab, jedoch sprang dann die Person ab, die vor uns war, hätten dann also doch einen Welpen haben können. Aber da es genug Hunde aus zweiter Hand gibt, die genau so lieb sind wie Welpen und sehnsüchtig auf ein neues Zuhause warten wollten wir keinen Hund vom Züchter. Ende des Jahres 2005 war ich im Internet und habe nur nach Bilder von Hunden gegooglet und bin dabei auf ein Bild eines schönen Bernhardiners gestoßen, welches ich dann näher anschauen wollte. Hinter diesem Bild verbarg sich die Seite von Perrera. Perrera ist ein Tierschutzverein aus Ungarn, der Hunde und Katzen aus einem Tierheim in Cegled vermittelt. Ich schaute mir also die Hunde dort an und wurde auch recht schnell fündig. Ich wusste, dass meine Eltern rauhaarige Hunde mochten, außerdem sollte es ein Rüde sein. Und genau diesen Hund habe ich dort entdeckt. Mittelgroß (56cm Schulterhöhe), hübsch gebaut, rauhaarig, nette Beschreibung. Ich zeigte meinen Eltern den Hund, der damals noch Benji hieß und traf mit ihm, wie erwartet, ihren Geschmack. Man muss hinzufügen, dass ich viel lieber einen glatten Hund gehabt hätte ;) Aber da ich soooo ein Hundefan war und immer noch bin, wollte ich lieber einen rauen Hund als gar Keinen. Also rief meine Mutter dort an, mit der Drohung, dass dies der letzte Anruf wegen eines Hundes sein würde. Benji der sich als Teddy entpuppte, lebte schon in einer Pflegefamilie in Deutschland, allerdings in Garmisch. Also in Bayern. Wir hingegen leben in der Nähe von Stuttgart. Mein Vater und ich fuhren jedoch dann am 29. Dezember 2003 für eine Nacht dorthin. Wir gingen mit Teddy spazieren. Alles war super. Die Beauftragten des Vereins, die zuvor getestet hatten, ob wir Hundetauglich sind hatten uns den Tipp gegeben, dem Hund ins Maul zu sehen. Wenn er sich das gefallen ließe, wäre er lieb. Mein Vater nahm die zwei beim Wort und sah Teddy ins Maul. Teddy war brav, also auch lieb. Wir schliefen eine Nacht über die Entscheidung, die eigentlich schon längst gefallen war. Am nächsten Tag holten wir ihn ab. Es war der glücklichste Tag in meinem Leben!!! Ärgerlich war nur, dass ich an Heilig Abend 2003 einen Nintendo DS bekommen habe, weil ich unbedingt das Spiel Nintendogs spielen wollte :) Das Spiel landete also in der Ecke, weil wir ja doch schneller als erwartet einen echten Hund hatten... Heute ist Teddy ca. 4 Jahre alt. Seinen Geburtstag feiern wir immer am 30. Dezember, da er an diesem Tag zu uns kam. Wir haben die Hundeschule besucht, mit Teddy viele schöne Urlaube verbracht und er ist einfach nicht mehr wegzudenken!!!
Ich wünsche mir jetzt einen zweiten Hund. Teddy ist sicherlich ganz einsam und würde sich über eine nette Freundin freuen :) Meine Eltern bleiben diesesmal aber hartnäckig. Leider. Aber vielleicht klappt es noch einmal. Ich habe ja gelernt, dass man immer nerven muss, dann funktioniert es irgentwann...



Bibbi

Bibbi

Bibbi

Hallo, mein Name ist Bibbi, ich bin schätzungsweise ein Dackel-Beagle-Jack Russel Mädchen und wurde Anfang Juli, zusammen mit meinem Bruder und meiner Schwester, in einem Karton vor der Haustür einer Welpenauffangstation in Hamm ausgesetzt. Am 17.07.2008 suchte ich mir meine jetzige Familie, die uns besuchen kam durch sehr aufdringliches auf die Füsse legen, hinterherlaufen und ankuscheln, aus.
Dort wurde ich dann vom Tierarzt auf ein Alter von 8 Wochen geschätzt, d.h. wir feiern meinen Geburtstag am 13.5. Ich bin eine totale Wasserratte (scheue auch im Winter nicht vor einer kleinen Runde durch den See), spiele schon fast übermotiviert Bällchen und genau aus diesem Grunde besuchte ich mit "Frauchen" auch schon 2 Frisbee Seminare (nach Absprache mit dem Tierarzt, der sein ok gab) die mir sehr viel Spass machten, wir üben tollerweise immer wenn das Wetter es zulässt (leider ja z.Zt. sehr windig oder matschig grrrrrr) Ansonsten gibt es zu mir vielleicht noch zu sagen, dass böse Zungen behaupten, in mir müsse auch irgendwo noch ein Mops reingemischt haben, gut..... ich bin schon ein wenig verfressen, jedenfalls könnte ich mich nicht erinnern schon mal richtig satt gewesen zu sein? Obwohl ich klein bin (35 cm) werde ich seit 4 Monaten gebarft, es scheint die ideale Lösung für Figurprobleme zu sein, laut Arzt habe ich Idealgewicht! So, das war´s zu mir. Wir sehen uns vielleicht 2010 auf irgendeinem Hunderennen im Ruhrgebiet, denn die klappern wir bestimmt wieder zu Hauf ab. Bringt zwar nur mässigen Erfolg (ich bin einfach zu klein um in der Klasse 35-45 cm gegen Bordercollies antreten zu können), macht aber riesigen Spass !!!!



Mellios

Mellios

Mellios

Mellios heißt Er - der beste Hund der Welt! Mellios kommt aus Tessaloniki und ist dort mit einem Jahr von einer Tierschutzorganisation verletzt von der Straße aufgesammelt worden. Eigentlich wollte ich keinen so großen Hund. Doch die Bilder und die Beschreibung im Netz waren so überzeugend, daß ich wußte, daß ist mein Hund. Nun wird Mellios schon fünf. Ist Therapiebegleithund in der Reittherapie und für mich der beste Hund der Welt.



Yuna und Fiby

Yuna und Fiby

Yuna und Fiby

Darf ich vorstellen, Yuna braun weisse Terriermischling - wir haben sie als 12 Wochen alten Welpen von einer Tiersschutzorganisation bekommen. Sie wurde auf der Strasse in Griechenland mit ihrer Mutter und 3 Geschwistern gefunden. Heute ist sie 16 Monate alt.
Fiby haben wir auch von einer Tierschutzorganisation, wir bekamen sie auch mit ca. 12 Wochen. Sie stammt aus Süditalien, wo sie schon in einem privaten "Tierheim" geboren wurde. Sie kannte nur Betonwände und schlechtes Essen alle 3 Tage. Mit ihrer Mutter und 2 Schwestern wurde sie befreit und ist jetzt ein wilder Fatz. Heute ist sie ca. 41/2 Monate.



Paulchen

Paulchen

Paulchen

Das ist mein Paulchen, ein 2,5-jähriger Prager Rattler. Ich entdeckte ihn im Juni 2008 im Tierheim und seitdem ist er mein Clown, Sonnenschein, bester Freund und Herzhund. Ich will ihn nie wieder missen, er bereichert mein Leben jeden Tag aufs neue und ich freue mich, dass der kleine Mann nach seinem ersten Leben in schlechter Haltung eine zweite Chance bekommen hat. Es war bisher nicht immer einfach mit ihm, da er vieles erst lernen mußte, aber er ist so fleißig und lernwillig, dass es Spaß macht, die Fortschritte zu sehen. Ich freue mich jeden Tag, dass er bei mir ist.