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PETA verteilt Veggie-Snacks an Bundestagsabgeordnete

„Wheaty-Hanf-Spacebar“ soll Biss in die Klimadebatte bringen

Stand: 11. Juni 2007

Kontakt: Anja Hägele, 07156-178-2832

Gerlingen/Berlin – Da die Tierwirtschaft nach neuesten Forschungsergebnissen - wie etwa die Studie der Food and Agriculture Organisation - massiv an der Erderwärmung beteiligt ist, verteilte die internationale Tierrechtsorganisation PETA (People for the Ethical Treatment of Animals) pflanzliche und deshalb klimafreundliche Würste der Firma Topas an Bundestagsabgeordnete. In den Genuss kommen Mitglieder der Ausschüsse für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sowie für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, den Umweltminister mitsamt seinen Staatssekretären und natürlich an die Bundeskanzlerin. Der „Wheaty-Hanf-Spacebar“, ein leckerer Snack für Zwischendurch, soll zum einen die Klimadebatte in diese Richtung lenken und zum anderen aufzeigen, dass man mit einer fleischfreien Ernährung geschmacklich auf nichts verzichten muss.

Die Zusammenhänge zwischen einer vegetarischen Ernährung und dem Klimaschutz sind nicht mehr von der Hand zu weisen. So werden durch die Tierwirtschaft neben Ammoniak die drei klimarelevantesten Treibhausgase Kohlenstoffdioxid, Methan und Stickoxid in großem Maße erzeugt. Während eine Fleischbulette 796 Gramm CO2 bewirkt, sind es bei einem Getreidebratling nur 63 Gramm - auf das Jahr gerechnet ist ein Fleischesser für 1,5 Tonnen mehr CO2 verantwortlich als ein Veganer - schlichtweg wegen der unterschiedlichen Wahl an Nahrungsmitteln. „Fleischessen und Klimaschutz passen nicht zusammen“, so Anja Hägele von PETA. „Ständig ist nur die Rede von Klimaschutzabgaben durch die Industrie oder den Verkehr. Dabei verursacht die Tierwirtschaft mit 18% mehr Treibhausgasemissionen als der Verkehr. Der „Wheaty-Hanf-Spacebar“ soll nun Biss in die Klimadebatte bringen.

Die Volksvertreter wollen dem Klimawandel gegensteuern und setzen dieses Thema hoch auf die Agenda - auch beim G8 Treffen in Heiligendamm war das Klima wichtiger Tagesordnungspunkt. Doch in der Politik, wie auch in der öffentlichen Debatte, wird nur über Richtwerte von Autos und Flugzeugen gesprochen. Deshalb sendete PETA den Mitgliedern den klimafreundlichen und äußerst lecker schmeckenden „Spacebar“, der kostenlos von der Firma Topas bereitgestellt wurde, zu. Damit soll verdeutlicht werden, dass die Art unsere Ernährungsweise die Erderwärmung stark beeinflusst. „Wenn man rein pflanzlich lebt, muss man geschmacklich auf nichts verzichten, es gibt wundervolle Fleischersatzprodukte, die zudem noch um einiges verträglicher für das Klima sind“, erklärt Anja Hägele. Der Klimawandel wird nicht nur durch Flugreisen oder Wärmedämmungen entschieden, sondern auch durch den täglichen Einkauf beeinflusst.

Weitere Informationen finden Sie unter peta.de

Lesen Sie unser Feature zum Thema Vegetarismus und Klimawandel unter http://www.peta.de/de/home.cfm?p=963

Informationen zum „Spacebar“ und anderen rein pflanzlichen Köstlichkeiten von Wheaty/ Topas erhalten sie unter http://www.wheaty.de/index.de.htm
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