PETA zeigt Wuppertaler Zoo an und fordert unabhängige Obduktion Jerkas
Eisbärin fiel möglicherweise Giftanschlag zum Opfer
Wuppertal / Gerlingen, 22. Juni 2010 – Nach dem rätselhaften Tod der Eisbärin Jerka und der gleichzeitigen mysteriösen Erkrankung von Eisbär Lars geht die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. jetzt von einem möglichen Giftanschlag aus. PETA liegen Hinweise für diese Vermutung vor. Die Tierrechtsorganisation erstattete heute Anzeige bei der Wuppertaler Staatsanwaltschaft wegen des Verdachtes von Verstößen gegen das Tierschutzgesetz. Auch die nach Meinung von PETA schlechten Haltungsbedingungen und die extremen Verhaltensstörungen der 20-jährigen Jerka (s. Videoaufnahmen) sind Gegenstand der Anzeige. Zudem fordert PETA, dass der Leichnam von Jerka durch ein unabhängiges Institut eines anderen Bundeslandes untersucht werde.
„Der plötzliche Erkrankungsverlauf beider Eisbären spricht stark für eine Vergiftung. Eine Viruserkrankung schließen wir aus, denn die anderen Bären im Zoo sind nicht betroffen. Da die Vergiftung auch zoo-intern stattgefunden haben könnte, haben wir die Staatsanwaltschaft eingeschaltet,“ erläutert PETAs Zooexperte Frank Albrecht. Bereits Anfang dieser Woche hat PETA die zuständige Veterinär-Behörde zur Aufhebung der Eisbären-Halte-Genehmigung für den Zoo Wuppertal aufgefordert.
Interviewkontakt: Frank Albrecht, Zooexperte PETA Deutschland e. V., Tel. 07156 / 17828-35, FrankA@peta.de
Druckfähige Fotos von Jerka senden wir Ihnen gerne auf Anfrage zu!
Weitere Informationen:
www.freiheit-fuer-eisbaeren.de