PETAs Bunnies und Starlet Davorka zeigen Armani die kalte Schulter
Bikini-Häschen protestieren gegen den Pelzverkauf bei Giorgio ArmaniStand: 18. Februar 2009
Kontakt: Tanja Wiemann, +49 (0) 7156- 178 28 33, +49 (0) 151- 227 92 777
München — Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. wird am Donnerstag vor der Armani-Boutique in München gegen den Verkauf von Pelz bei Armani protestieren. Begleitet vom Münchner Starlet Davorka Tovilo werden zwei sexy Aktivistinnen der Eiseskälte trotzen und lediglich mit Bikinis und Hasenöhrchen bekleidet versuchen, das Herz des Modedesigners Giorgio Armani zu erwärmen. Mit Schildern mit der Aufschrift „ARMANI: sei lieb zu Tieren. Verbanne Pelz!“ und „Ich bin doch kein Pelzkragen“ macht Davorka mit den süßen PETA „Häschen“ auf das Leid der unzähligen Kaninchen in der Pelzbranche aufmerksam. Gemeinsam möchten sie den Modeschöpfer an sein „Pelzfrei-Versprechen“ erinnern. Obwohl der Designer noch im Jahr 2007 verkündete, keine Pelze mehr zu verwenden, ist in seiner neuesten Kollektion jede Menge Tierfell – vornehmlich Kaninchenpelz – vorhanden.
Wann? Donnerstag, 19. Februar 2009, 12 Uhr
Wo? Maximilianstraße, gegenüber Giorgio Armani Boutique
Für das Münchner Glamourgirl ist diese Aktion eine Herzensangelegenheit. Davorka hat sich bereits im vergangenen Jahr durch spektakuläre Aktionen mit PETA Deutschland für die Tiere stark gemacht. „Kaninchen sind wundervolle Mitgeschöpfe, die wir mit Respekt behandeln sollten“, so Davorka Tovilo zu der Aktion vor der Münchner Armani Boutique. „Es ist grausam und absolut unnötig, Tiere zu quälen und zu töten, damit sich einige wenige Menschen mit deren Fellen schmücken können!“ Topdesigner wie Stella McCartney, Ralph Lauren, Tommy Hilfiger, Vivienne Westwood und viele weitere verzichten auf Pelz in ihren Kollektionen.
Ende 2008 veröffentlichte PETA USA erstmals neueste Undercover-Aufnahmen, besprochen von Akte X Star Gillian Anderson, die Kaninchen auf Pelzfarmen und in Schlachthäusern in Frankreich und China zeigen, wo auch Armani seine Pelze kauft. Doch bisher weigerte sich Giorgio Armani, diese Aufnahmen anzuschauen.
PETA Deutschland e.V. informiert seit Jahren über die grausame Realität der Pelzproduktion. Sowohl Kaninchen als auch viele weitere Tiere, wie z.B. Füchse und Nerze, verbringen ihr trauriges Leben eingepfercht in winzigen, schmutzigen Käfigen, wo sie keinerlei Beschäftigungsmöglichkeiten haben, soziale Kontakte pflegen, oder Rangkämpfen aus dem Weg gehen können. Pelzfarmer nutzen meist die billigsten und grausamsten Tötungsmethoden wie Ersticken, Stromschlag und Vergiften. In Kaninchenschlachthäusern werden die verängstigten Tiere an den Hinterläufen an ein Fließband gehängt, wo sie oft noch zappelnd die Hälse aufgeschnitten bekommen und dann langsam ausbluten. Und das alles vor ihren „wartenden“ Artgenossen, die den unvermeidlichen Todeskampf miterleben müssen.
Weitere Informationen finden Sie auf:
www.Pelzinfo.de