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Die tierfreundlichen Rocker sind wieder da!

Hier bieten wir einen echten Leckerbissen für alle Pretenders-Fans! Wahrscheinlich wissen Sie schon, dass Chrissie Hynde von den Pretenders nicht nur ein Rockstar durch und durch ist, sondern sich auch für die Tiere stark macht. Chrissie hat bereits gegen die Pferdekutschen von New York City protestiert, die Aufmerksamkeit der Menschen auf unseren Boykott australischer Wolle gelenkt und sich gegen Leder ausgesprochen, als ein Unternehmen eine Ledertasche nach ihr benennen wollte – und dies sind nur einige Beispiele dessen, was diese tolle Frau für die Tiere getan hat.

Das neue Pretenders Album „Break Up the Concrete“ kam am 7. Oktober 2008 heraus und zwischen all den Presseterminen hat sich Chrissie einen Moment Zeit genommen, um PETA USA ein exklusives Interview zu geben und uns zwei Lieder des neuen Albums zur Verfügung zu stellen:

Hören Sie hier zwei Lieder aus dem aktuellen Pretenders-Album:





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Chrissie Hynde im Interview mit Dan Matthews von PETA USA

Dan Mathews: Erzähle uns doch bitte etwas über die Highlights eines Tierrechtler-Daseins.

Chrissie Hynde: Ich finde es toll, wie du die Frage formuliert hast – ich sehe mich nämlich an erster Stelle als Tierrechtler; meine Musik ist mehr wie ein Hobby, das mir die Möglichkeit gibt, mich für die Tiere einzusetzen. Mein größtes Highlight war, als ich zum ersten Mal in das PETA Büro in Norfolk kam und mir all die Erfolgsfälle und anderen Aktivitäten und Kampagnen angesehen habe. Ich war zwar schon seit 1969 Vegetariern und damals hat sich noch niemand einen Dreck um die Tiere geschert, aber dies war das erste Mal, dass ich das Gefühl hatte, dass wirklich etwas bewegt wird.

Ich habe es auch richtig genossen, um 4 Uhr morgens nach der ersten großen PETA Gala Anfang der 90er in Washington DC aufzustehen, um eine Jagdsabotage zu besuchen. Ich stehe gern an vorderster Front, obwohl ich ja niemals ganz vorn mit dabei war, um in einen Schlachthof zu gehen oder so. Bei PETA bewundere ich die verdeckten Ermittler am meisten. Eine andere PETA Gala hat mein Leben für immer verändert, als James Cromwell eine Rede hielt, in der er sagte: „Man kann kein Umweltschützer sein, wenn man nicht vegan ist.“ Genau dieser Gedanke kommt nun endlich langsam bei den Menschen an und sie verstehen, dass ihr Essverhalten bestimmt, wie verantwortungsbewusst sie als Bürger sind. Vor kurzem sah ich James in L.A.; ich sprang auf, umarmte ihn und dankte ihm ausschweifend…ich glaube allerdings nicht, dass er mich kannte!

Ich bin am stolzesten auf den Sieg bei Gap, die wir dazu brachten, kein Leder mehr von dem furchtbaren Schwarzmarkt in Indien zu beziehen. Ich liebe alle Tiere, aber Kühe lagen mir schon immer am meisten am Herzen. Ich habe es also richtig genossen, mit Ingrid nach der Gap Demo ins Gefängnis zu gehen und zu wissen, dass es etwas gebracht hat. Ich liebe Ingrid und sage ihr immer, sie soll sich ab und zu Mal eine Auszeit nehmen; ich habe sie sogar dazu überredet, mich in meinem Haus in London zu besuchen, um zu relaxen und einen Film zu schauen.



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Dan Mathews: Wie findest du PETAs oft sehr provozierenden Aktionen?

Chrissie Hynde: PETA ist meine absolute Lieblingsorganisation, weil hinter all den Kampagnen soviel Leben und Abenteuerlust steckt. Wir alle sind in der Bewegung, weil wir die Horrorgeschichten kennen, aber PETA schafft es immer, diesen Anliegen etwas positives zu verleihen, selbst wenn sich alles gegen uns gerichtet hat.

Dan Mathews: In deiner Heimatstadt Akron, Ohio, hast du ein veganes Restaurant, das Vegiterranean, eröffnet und es war ein voller Erfolg? Planst du noch weitere Eröffnungen?

Chrissie Hynde: Ja! Wenn die Menschen vor einem veganen Restaurant in einer Kleinstadt im Mittleren Westen Schlange stehen, dann werden sie das auch überall sonst. Die Zeiten ändern sich einfach und ich würde gern ein Restaurant in Las Vegas eröffnen, um den Touristen aus allen Ländern zu zeigen, wie lecker veganes Essen sein kann. Und natürlich in L.A. . Ich habe gelesen, dass der „Freedom Tower“ in New York City – das neue Bauwerk auf der Baustelle des World Trade Centers – nach einem angesehenen Restaurant sucht. Ich würde das gern machen. An diesem Ort gab es schon so viel Blut und Leid, dass ich dort gern ein cooles Restaurant eröffnen würde, in dem keine geschundenen und verbrannten Leichen auf der Speisekarte stehen.