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Protestmarsch gegen Robbenschlachten

Tierschützer fordern Verbot des jährlichen Blutbads in Kanada

Stand: 19. August 2009

München, 19. August 2009 – Heute Mittag demonstrierten zwei sexy Aktivistinnen der Tierrechtsorganisation PETA in München gegen das kanadische Robbenschlachten. Mit nichts als einem knappen Höschen und einem blutig tropfenden Ahornblatt auf dem Rücken bekleidet, marschierten die Tierschützerinnen vom kanadischen Konsulat bis zum Marienplatz. Ihre Forderung: „Kanada: Stopp das blutige Robbenmassaker!“ Vor sich her trugen sie die kanadische Flagge. Passanten wurden aufgefordert, sich mit Protestkarten direkt an die kanadische Regierung zu wenden. PETA fordert ein Ende des Mordens bis spätestens zu Beginn der Olympischen Spiele 2010 in Vancouver.

„Jede Stimme zählt!“, fordert Kampagnenleiterin Tanja Wiemann von PETA die Bevölkerung zum Mitmachen auf. „Die EU hat Anfang des Jahres ein Importverbot mit Robbenprodukten erlassen. Nun muss Kanada reagieren und das Massaker an über 330.000 Babyrobben endgültig abschaffen.“ Die Jungtiere seien bei der Tötung erst wenige Tage alt und würden oft vor den Augen ihrer hilflosen Mütter lebendig gehäutet. Dass mit dem Jagdverbot Arbeitsplätze verloren gehen könnten, bestreitet Wiemann: Maximal ein Zwanzigstel des Einkommens eines neufundländischen Fischers stamme aus der Robbenjagd. Weltweit protestieren jährlich tausende von Menschen gegen das größte Massaker an Meeressäugern. In Kürze finden weitere PETA-Aktionen deutschlandweit vor kanadischen Konsulaten statt.


Kontakt: Tanja Wiemann, Mobil 0152 / 215 683 99
Weitere Informationen: http://www.peta.de/olympiaschande2010
Druckfähige Fotos: http://www.fotos.peta.de/categories.php?cat_id=45

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