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Rettet die Robben – boykottiert kanadischen Ahornsirup!
Berlin – 21. Juli 2009

Stand: 20. Juli 2009

Am Dienstag protestieren Aktivisten der Tierrechtsorganisation PETA vor der kanadischen Botschaft in Berlin gegen das Robbenschlachten. Kanadischer Ahornsirup soll solange boykottiert werden, bis die Regierung das jährliche Massaker absagt. Und das gibt es zu sehen: Ein als Robbenjäger verkleideter Tierschützer schlägt mit einem Baseballschläger auf eine überdimensionale Ahornsirup-Flasche ein. „Blut“ fließt am Gefäß herunter. Davor liegen blutverschmierte Babyrobben und „gehäutete“ Tierschützerinnen auf einer kanadischen Flagge. Eine Aktivistin im weißen Robbenkostüm informiert Passanten über das grausame Töten der Babyrobben für den Pelzhandel und fordert dazu auf, auf Pelzkleidung zu verzichten.

Wann? 11 Uhr
Wo? Berlin, vor der kanadischen Botschaft, Leipziger Platz 17

Kontakt vor Ort: Campaignerin Tanja Wiemann, 0152 / 215 683 99



Hintergrund
Trotz kürzlich beschlossenem EU-Handelsverbot von Robbenprodukten hält Kanada am jährlichen Blutbad an über 330.000 Babyrobben fest. Die Jungtiere sind bei der Ermordung erst wenige Tage alt und werden vor den Augen ihrer hilflosen Mütter lebendig gehäutet. PETA fordert ein Ende des Robbenschlachtens bis spätestens zu Beginn der Olympischen Spiele 2010 in Vancouver. Da Kanada ca. 85 Prozent des weltweiten Ahornsirups produziert, soll die kanadische Regierung mit dem Boykott soweit unter Druck gesetzt werden, dass das Robbenschlachten in der Jagdsaison 2010 abgesagt wird. Weltweit protestieren jährlich tausende von Menschen gegen das Massaker an den Meeressäugern. Im Juli finden PETA-Aktionen in sechs deutschen Städten statt. Weitere Informationen unter http://www.peta.de/olympiaschande2010

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