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Robbenmassaker: PETA-Aktivisten demonstrieren nackt und blutgetränkt vor Kanadischer Botschaft

Stoppt endlich das Robben-Schlachten

Stand: 14. März 2007


Kontakt: Anja Hägele, +49 (0)7156/1782832, Mobil +49 (0)1736575668

Berlin — Auch zum diesjährigen Beginn der Jagdsaison auf Robben verurteilt die internationale Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. (People for the Ethical Treatment of Animals) die tierquälerischen Ereignisse in Kanada und protestiert vor der Kanadischen Botschaft in Berlin. Neben blutrot beschmierten nackten „Robben“ halten Aktivisten Plakate mit „Stoppt endlich das Robbenblutbad!“ in die Höhe.

Zeit und Ort: Donnerstag, 15. März, 12-13 Uhr, Kanadische Botschaft am Leipziger Platz 17

PETA fordert die Kanadische Regierung auf, dieses weltweit größte Massaker an Säugetieren sofort und dauerhaft zu stoppen und erinnert daran, dass diese grausame Massenabschlachtung direkt auf die Nachfrage nach Pelz zurückzuführen ist – nach jeglichem Pelz.

Jedes Jahr rufen die Bilder von gehäuteten Robbenbabyleichen auf blutgetränktem Schnee und Eis erneut Entsetzen hervor. „Das von Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer geforderte Importverbot für Robbenprodukte ist ein Ansatz, den man ausbauen kann. Einerseits muss auf EU-Ebene was geschehen. Doch andererseits darf man auch nicht die anderen Pelztiere wie Füchse, Waschbären, und Nerze vergessen“, so Anja Hägele von PETA.

Die kanadische Regierung hat für dieses Jahr sogar noch mehr Sattelrobbenbabys zur Tötung freigegeben, 2006 waren es schon 335.000. Die Robbenindustrie behauptet, sie töte deswegen mehr Robben, weil eine erhöhte Nachfrage nach Pelz bestände— jede Art von Pelz. Somit trägt laut PETA jeder eine Mitschuld, der die Nachfrage nach Pelz im Allgemeinen, oder speziell nach dem Fell von Robbenbabys steigert, die dann tot geprügelt und gehäutet werden – häufig noch bei vollem Bewusstsein.

Weitere Informationen auf PETAs WebsitePelzinfo.de
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