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Kanadas Schande

Seit tausenden von Jahren kommen im Frühling die grönländischen Sattelrobben an Kanadas Küsten, um dort auf den Eisschollen ihre Babys zu bekommen. Gleichzeitig zieht dieses Ereignis Arbeiter einiger weniger Fischerei-Großunternehmen aufs Eis. Zehntausende der liebenswürdigen Tiere werden grausam erschlagen oder erschossen, um ihre Felle auf dem internationalen Pelzmarkt verkaufen zu können. Zumeist werden die Robbenbabys unter 3 Lebensmonaten geschlachtet. Zu dieser Zeit haben sie noch keine feste Nahrung zu sich genommen oder gar schwimmen gelernt, um flüchten zu können. Einige Tiere werden angeschossen, können ins Wasser fliehen und verbluten dort. In der Regel werden die Tiere jedoch von den Robbenjägern erschlagen, doch auch das gelingt nicht immer. Die Jäger zertrümmern ihre Augen, Wangen oder Mund und ziehen sie dann an Schiffshaken über das Eis und häuten sie häufig sogar bei lebendigem Leib.



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Die Fakten

Auf dieser Infografik finden Sie alle Fakten zu Kanadas Robbenmassaker: Schlachtzahlen, Lebenserwartung von Robben, Preise für Robbenfelle, Prozentangaben der kommerziellen Jagd und vieles mehr. Auf dieser Infografik finden Sie viele Antworten rund ums Thema Robbenjagd.

Haben Sie 60 Sekunden, um den Robben zu helfen?
Alles was Sie tun müssen, ist diese Infografik herunterladen und auf ihre Facebook-Seite oder in Online-Foren hochzuladen bzw. zu twittern. Oder verlinken Sie einfach auf diese Seite.
Noch einfacher geht es mit einem Facebook-Account: Markieren Sie auf der Infografik auf unserer Facebook-Seite so viele Freunde wie möglich, damit wir hundertausende Menschen über Kanadas Schande informieren können und gemeinsam das grausame Robbenmassaker stoppen.







Die Robbenbabys haben keinerlei Chance, den keulenschwingenden Jägern zu entkommen. Sie müssen teilweise sogar noch dabei zusehen, wie ihre Freunde zu Tode geprügelt werden, bevor sie das gleiche blutige Schicksal ereilt.

Das kommerzielle Robbenschlachten ist lediglich ein Zugewinn einiger weniger Fischerei-Unternehmen in der Nebensaison und macht nur 1% der neufundländischen Wirtschaft aus. Auch ist das Abschlachten der Robben keineswegs eine Lebensgrundlage für Kanadas Einwohner – die Jagd der Inuit machen blos 3% des gesamten Robbenschlachtens aus.

2009 hat die EU ein Import- und Handelsverbot von Robbenprodukten verabschiedet. Am 28. Oktober 2010 trat das Verbot in Kraft. Damit fallen wichtige Abnahmeländer zusätzlich weg. Trotzdem will die kanadische Regierung an dem grausamen Abschlachten der Robben festhalten.

Viele Prominente sprechen sich gegen das kommerzielle Abschlachten Zehntausender Babyrobben aus.

Sehen Sie hierzu auch PETAs Bilder Galerie "Rettet die Robben".

Das alljährliche Robbenschlachten auf Kanadas Eisschollen ist das größte Massaker an Meeressäugern weltweit und wird erst dann ein Ende haben, wenn auch SIE aktiv werden und sich für ein Ende des Massakers aussprechen. Bitte helfen Sie den Robben!

Bitte helfen auch Sie den Robben und richten Sie sich an den kanadischen Premierminister Stephen Harper und an die kanadische Botschaft in Berlin.

Warum schlachtet Kanada die Robben?

Die meisten Menschen sind sich einig, dass es schlichtweg falsch ist, Babyrobben zu erschießen und ihnen den Schädel einzuschlagen. Trotz der internationalen Empörung darüber, genehmigt die kanadische Regierung es den Robbenjägern jedoch immer noch, hunderttausende dieser sanftmütigen Lebewesen jedes Jahr zu erschlagen und zu häuten. Also warum tötet Kanada die Robben überhaupt?

Das jährliche Robbenmassaker findet nur deshalb statt, weil noch immer eine Nachfrage nach Pelz besteht - jeder Art von Pelz.

Die Pelzindustrie ist eine der grausamsten Industrie weltweit – ganz egal, ob es um das Erschlagen von Babyrobben geht, den Tod durch Elektroschock von Nerzen auf Pelzfarmen oder den zerschmetterten Brustkorb von Füchsen in Fallen.

Viele Kanadier schämen sich für ihre Regierung und finden es furchtbar, dass die Weltöffentlichkeit Kanada mit Tierleid gleichsetzt.

Die EU hat ein Import- und Handelsverbot verhängt, was noch in diesem Jahr in Kraft tritt. Auch der U.S. Senat hat die U.S. Senats Resolution 84 einstimmig verabschiedet. Diese Resolution fordert ein sofortiges Ende des jährlichen Robbenschlachtens in Kanada. Nun ist es an der Zeit, dass die kanadische Regierung endlich aufwacht!
Mit der Hilfe von mitfühlenden Menschen wie Sie es sind können wir die Abschaffung des Schlachtens erreichen.

Sie können den Robben in Kanada helfen, indem Sie keinen Pelz - auch keinen Pelzbesatz - tragen!

Sie können Protestkarten an die kanadische Botschaft zur Beendigung des grausamen Robbenschlachtens unter info@peta.de kostenlos anfordern!

Laden Sie die Unterschriftenliste runter (pdf)

Helfen Sie den Robben in Kanada - boykottieren Sie kanadischen Ahornsirup!

Klicken Sie hier, um Fotos von den weltweiten Protesten gegen Kanadas Robbenmassaker zu sehen.



Weitere Informationen

Jahr für Jahr genehmigt die kanadische Regierung zur Unterstützung der grausamen Pelzindustrie das Töten von Robbenbabys. Zehntausenden dieser sanftmütigen Tiere wird der Schädel eingeschlagen oder sie werden erschossen; oft häutet man sie vor den Augen ihrer hilflosen, schreienden Mütter. Diese Babys haben wahrscheinlich noch nie feste Nahrung zu sich genommen, konnten noch nicht einmal schwimmen lernen, bevor sie für ein Produkt abgeschlachtet werden, das niemand braucht. Die Welt ist über die Bilder blutiger Eisschollen schockiert!

Dieser Missbrauch muss aufhören. Jedes Jahr reagiert die kanadische Regierung mit fadenscheinigen Ausreden auf die Empörung über das Robbenmassaker. Hier nur einige Fakten dazu:

• Die Robben sind nicht für die schwindenden Kabeljaupopulationen verantwortlich – die Überfischung durch den Menschen sowie Habgier sind die wahren Gründe. Biologen berichten, dass Kabeljau lediglich einen winzigen Teil in der Ernährung einer Robbe ausmacht.
• Das Robbenschlachten sichert den Ureinwohnern nicht ihren Lebensunterhalt – sie bringt lediglich einer handvoll großer Fischereiunternehmen zusätzliche Profite. Nur ein zwanzigstel des Einkommens eines Fischers – wenn überhaupt – stammt aus der Robbenjagd.
• Die Robbenjagdindustrie gibt an, mehr Robben umzubringen, da die Nachfrage nach Pelz stiege – und zwar nach jeder Art von Pelz. Das bedeutet: jeder, der einen Nerz- oder Fuchsmantel trägt, oder auch einen Pelzbesatz mit Kojoten- oder Kaninchenfell, ist für die Nachfrage nach den Fellen dieser Babyrobben verantwortlich, die erschlagen und nicht selten sogar bei lebendigem Leib gehäutet werden.