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Schließung der Melander-Fischfarm gefordert

Tierrechtsorganisation PETA: „Es hat sich ausgeschlachtet!“

Stand: 23. Juli 2009

Saarbrücken / Gerlingen, 23. Juli 2009 – Die Tierrechtsorganisation PETA forderte heute das Saarbrücker Ministerium für Umwelt dazu auf, der Melander-Fischfarm die Genehmigung zu entziehen. Der aus der Schweiz „geflüchtete“ Betreiber Hans Raab plane in Saarbrücken eine grausame Tötungsmethode einzusetzen, die gegen das deutsche Tierschutzgesetz verstoße. In Raabs Fischfarm würden die als Melander bezeichneten afrikanischen Welse vor der Tötung nicht ausreichend betäubt, sondern nur in kaltem Wasser abgekühlt. Vor der eigentlichen Tötung würden sie laut Presseberichten in einer mit Eisscherben gefüllten Trommel entschleimt, und dies bei vollem oder teilweisem Bewusstsein. Laut PETA ein extrem grausamer Vorgang, der zum Tod zahlreicher Fische führe, aber keine gesetzlich zulässige Tötungsmethode ist. Die maschinelle Tötung erfolge erst nach der Entschleimung, bestätigt Raab.

„Dieser Vorgang ist illegal, da in Deutschland Wirbeltiere vollständig betäubt sein müssen, bevor man sie tötet!“ protestiert Meeresbiologin Dr. Tanja Breining von PETA. Die Kampagnenleiterin hofft daher auf ein schnelles Handeln der zuständigen Behörde. Im Schweizer Oberriet sei Raab bereits Mitte Mai wegen seiner umstrittenen Tötungs-methode abgewiesen worden.


Kontakt: Dr. Tanja Breining, Tel. 07156 / 17828-30
Weitere Informationen: www.fischen-tut-weh.de
Foto: http://www.fotos.peta.de/details.php?image_id=583

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