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Schwere Tierquälerei bei der Tiernothilfe Hanum
Mitarbeiter lässt Pferde verwahrlosen

Stand: 20. Dezember 2011

Lüdelsen (Sachsen-Anhalt) / Gerlingen, 20. Dezember 2011 – Schwere Tierquälerei bei der Tiernothilfe: Für ihre mehrmonatige Abwesenheit hatte eine Pferdehalterin ihre Pferde der Tiernothilfe Hanum anvertraut. Nach ihrer Rückkehr Anfang Dezember musste sie mit Entsetzen feststellen, dass der verantwortliche Mitarbeiter die Tiere verwahrlosen ließ. Die Pferde waren bis aufs Skelett abgemagert. Eines von ihnen musste wegen Unterernährung eingeschläfert werden, ein weiteres war tot. Drei Pferde werden noch vermisst. Die Pferdehalterin, die PETA über die Missstände in Kenntnis gesetzt hatte, erstattete nun Anzeige.
Beißender Gestank nach Verwesung, völlig abgemagerte Pferde und eine Pferdeleiche – es war ein Bild des Grauens, das sich der Pferdehalterin auf ihrem von der Tiernothilfe Hanum betreuten Hof bot. Die Frau erstattete Anzeige gegen den Mitarbeiter, der regelmäßig Pferde und Kleintiere in Abwesenheit ihrer Halter versorgt.
Inzwischen haben Polizei und die zuständige Amtstierärztin Ermittlungen aufgenommen. Sowohl auf dem Hof als auch bei dem vermeintlichen Tierfreund finden derzeit Durchsuchungen statt. Die Amtstierärztin wurde mit der Entnahme von Proben betraut.
Ein schnelles Durchgreifen seitens der Behörden ist notwendig. Denn es befinden sich noch zahlreiche Tiere in der Obhut des Tierquälers.


Kontakt:
Bartek Langer, 07156 1782827, BartekL@peta.de
Ein Bild des Grauens: Die Pferdeleiche im Stall / © Privat Die Bilder sind auf Anfrage in druckfähiger Qualität erhältlich

Ein Bild des Grauens: Die Pferdeleiche im Stall / © Privat Die Bilder sind auf Anfrage in druckfähiger Qualität erhältlich

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