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Sea-World Unfall auch in deutschen Delfinarien möglich

Stand: 2. März 2010

Gerlingen, 2. März 2010 – Nach dem tödlichen Angriff eines Orcas im Sea-World Freizeitpark Orlando/Florida warnt die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. jetzt vor möglichen Angriffen von Delfinen in deutschen Delfinarien. Gerade Kinder, die in Delfinarien direkten Kontakt zu den Tieren haben, z. B. durch Handfütterung oder sogenannte Delfintherapien, befänden sich in großer Gefahr. Denn auch die harmlos aussehenden Delfine sind Wildtiere, können aggressiv werden, Menschen verletzen oder sogar töten. Im Sea-World Streichelzoo in Orlando biss ein junger Delfin 2006 einen 6-jährigen in den Arm und ließ erst durch Schläge auf den Mund von dem Kind ab. PETA fordert die verbleibenden drei deutschen Delfinarien in Duisburg, Münster und Nürnberg auf, die Delfinhaltung grundsätzlich auslaufen zu lassen.

„Es ist unverantwortlich, Kinder in direkten Kontakt mit Delfinen treten zu lassen. Niemand würde das Risiko eingehen, Kinder mit Tigern oder Menschenaffen zu konfrontieren. Doch Delfine können genauso gefährlich werden!“, warnt Frank Albrecht von PETA Deutschland e. V. Im Zoo Duisburg werden Kinder in einem Boot von einem Delfin durch das Wasser gezogen und können anschließend in direkten Körperkontakt zu den Tieren treten. In Nürnberg wird die sogenannte Delfintherapie durchgeführt, bei der Kinder lange Zeit mit den Delfinen im Wasser sind. Weitere Informationen finden Sie auf www.peta.de/zoo.

Interviewkontakt: Frank Albrecht, 07156 / 17828-35
Druckfähige Fotos: www.fotos.peta.de


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