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Sealife will aus WM-Orakel Paul Paella machen

PETA ruft zu Loyalität gegenüber dem Oktopus auf

Stand: 6. Juli 2010

Oberhausen / Gerlingen, 6. Juli 2010 – Seit Beginn der Fußball-WM hat Oktopus Paul im Sea Life Aquarium Oberhausen den Ausgang aller WM-Spiele mit deutscher Beteiligung richtig vorhergesagt. Für das Spiel am kommenden Mittwoch gegen Spanien sieht Paul jedoch Deutschland als Verlierer. Was nicht nur die deutsche Mannschaft ihren Kopf kosten würde, sondern auch Paul, denn Sea Life will aus Paul Paella machen. „Sollte Paul recht behalten, wird er in der Paella-Pfanne landen, so viel steht fest“, schießt die Pressesprecherin des Sealife schon mal scharf in Richtung Krake“, so ein Zitat auf einer Schweizer Nachrichtenseite.

„Es ist äußerst undankbar, den intelligenten Kraken einzusperren, um ihn als Orakel zu benutzen und ihn dann bei ungewollten Ergebnissen in die Pfanne zu hauen“, so Meeresbiologin Dr. Tanja Breining von PETA. Aus Loyalität gegenüber Paul ruft die Organisation nun dazu auf, keine Tintenfische und andere Meerestiere mehr zu essen. Außerdem sei es beleidigend, den intelligenten Paul als „Meeresfrucht“ zu bezeichnen. Oktopusse sind keine Pflanzen, sondern zu komplexen Denkleistungen fähig, sie haben ein Kurz- und Langzeitgedächtnis, nutzen Werkzeuge, lernen durch Beobachtung, zeigen unterschiedliche Persönlichkeiten und haben ein ausgeprägtes Schmerzempfinden. Rein pflanzliche „wie Fisch“-Rezepte finden Sie auf www.fischen-tut-weh.de.

Interviewkontakt: Dr. Tanja Breining, Tel. 0173 / 6575668, TanjaB@peta.de
Weitere Informationen: www.fischen-tut-weh.de
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