
Tierfreundlicher Sponsor hat Interesse Sea World Parks zu kaufen
Nach PETAs Informationen ist es möglich, dass nach der Übernahme des amerikanischen Getränkeriesen Anheuser-Busch durch InBev mit Sitz in Brüssel, die dazu gehörigen Sea World Freizeitparks verkauft werden sollen.
Ein PETA-Sponsor hat nun den Wunsch geäußert, einen oder mehrere Sea World Parks mit Meeressäugern aufzukaufen und die Tiere vorübergehend in einer Auffangstation unterzubringen. Die Show, die derzeit noch mit lebenden Säugern stattfindet, soll dann durch eine virtuelle Show nach modernsten technologischen Möglichkeiten ersetzt werden.
PETA begrüßt dieses Vorhaben, denn die intelligenten und hochsozialen Tiere, werden derzeit in Sea World Parks wie Sklaven zur Unterhaltung von Menschen gehalten. Nichts entspricht hier ihrer natürlichen Umgebung. Und warum das alles? Damit Kinder sehen, wie diese schönen Wale und Delfine in engen Becken, für sie kaum größer als für uns eine Badewanne, eingesperrt werden.
Im Ozean schwimmen Orkas und Delfine bis zu 160 Kilometer am Tag, im Sea World Park müssen sie in engen, mit Chemikalien gefüllten Becken ewige Kreise ziehen. Die Wale senden bei der Echolokation Ultraschalltöne aus und diese Klicklaute prallen von den Wänden der Betonbecken als Echo zurück, was für die Orkas eine unerträgliche Qual bedeutet und einige in den Wahnsinn treiben kann.
Auch kommt es häufig zu frühzeitigen Todesfällen in den Sea World Parks. Im April starb ein Delfin im SeaWorld Orlando, nach einem Zusammenstoß mit einem anderen Delfin während einer Show. Im Juni starb in San Antonio ein Orka-Baby, nur wenige Monate nach Taku, ein anderer männlicher Orka, der im selben Park einer Pneumonie erlag.
Eine virtuelle, technisch innovative und hochmoderne Show könnte die Gefangenhaltung dieser riesigen, freiheitsliebenden Tiere überflüssig machen und wäre ein unvergessliches Erlebnis für die Besucher. 3Dshows in riesigen Hallen würden es Besuchern ermöglichen, selbst einzutauchen in die Welt des Ozeans und der Meeressäuger.
Lichtanlagen und Verstärker, Computersimulationen und Berührungsbildschirme mit marinem Design würden es möglich machen, glückliche, freie, wilde Tiere in ihrer Freiheit zu beobachten, anstatt wie derzeit, gefangenen, traumatisierten, unglücklichen Wesen dabei zuzusehen, wie sie alberne Kunststücke vorführen - welch ein deprimierendes Spektakel!
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