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PETA-Aktion in Berlin: Sensenmann fordert Australien auf, grausame Lebendexporte von Schafen nach Nahost zu stoppen

40 Kreuze vor der Botschaft stehen für 40.000 tote Schafe

Stand: 24. Oktober 2006

Kontakt: Jürgen Faulmann, +49(0)7156-178-2829; mobil +49(0)173-657-5668

Berlin – Es wird ein schauriges Szenario: Ein Sensenmann wird am Donnerstag vor 40 schwarzen Holzkreuzen vor der australischen Botschaft in Berlin stehen und damit die 40.000 toten Schafe anprangern, die 2005 allein schon während der Transporte starben und fordert den generellen Stopp von Lebendexporten:

Zeit: Donnerstag, 26. Oktober 2006, 12 – 13h
Ort: Berlin-Mitte, Australische Botschaft, Wallstr. 76 - 79


Jedes Jahr werden Millionen australischer Schafe und Rinder über tausende Kilometer transportiert. Die offenen Multi-Deck-Frachter fahren meist total überfüllt und auch bei extremster Witterung wochenlang bis Nahost und Nordafrika. Tausend Schafe sterben schon auf der Fahrt und die Zahlen steigen ständig – 2005 waren es doppelt so viele wie im Jahr davor.

Eine aktuelle Undercover-Recherche der internationalen Tierrechtsorganisation PETA und Animals Australia deckte die gleichen Gräueltaten an Rindern und Schafen auf, die im Nahen Osten ankamen, wie schon bei den Recherchen in 2001 und 2003. Und das trotz der Zusicherung der australischen Regierung und der Lebendexportindustrie, dass die Tierquälerei beendet wurde. Die Schafe werden an Ohren und Beinen von den LKWs gezerrt, ins Gesicht getreten und in Kofferräume gestopft. In Hinterhofschlachthäusern werden sie bei vollem Bewusstsein rituell zu Tode gequält, was hierzulande illegal wäre.

„Es gibt absolut keinen Grund Tiere den Qualen eines Lebendtransports auszusetzen“, so PETA-Kampagnenleiter Jürgen Faulmann. „Tiere können auch in Australien halal geschlachtet und gekühlt nach Nahost transportiert werden, was eine unvorstellbare Menge an Leid vermeiden würde.

Weitere Informationen finden sich auf PETA’s Website Rettet-die-Schafe.de

Bewegtes Material sowie Fotos der Lebendexportbedingungen sind in Sende-/Druckqualität honorarfrei erhältlich.
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