Sibel Kekilli kämpft für Hunde in Türkei
Veröffentlichung von Fotomotiv und Reise nach Ankara/
Erneut grauenhaftes Massaker aufgedeckt
Stand: 11. April 2006
Kontakt: Carola Schmitt, 07156 – 178 28 24, mobil: 0162 – 257 8504
Gerlingen/Ankara -- Türkische Tierfreunde riefen die internationale Tierrechtsorganisation PETA (People for the Ethical Treatment of Animals) um Hilfe, nachdem die Situation für die heimatlosen Tiere immer katastrophaler wird. Hunde werden massenweise eingefangen und teils noch lebend auf Müllhalden vergraben. Das jüngste Beispiel: Tierschützer fanden ca. 100 Hunde, 3 m tief vergraben auf der Müllhalde Kutludügün (Ankara), ca. 30 Welpen saßen verwaist auf den „Gräbern“ ihrer Mütter.
Die Schauspielerin Sibel Kekilli, die mit dem Film „Gegen die Wand“ zahlreiche Filmpreise gewann, ist bekannt für ihre große Liebe zu Tieren, sie selbst hat einen Hund. Am 12. April reist sie mit PETA nach Ankara, um vor Ort türkische Demonstranten zu unterstützen, Termine bei der Regierung wahrzunehmen und Tierheime zu besuchen.
„Ich bin fassungslos, wie grausam man mit den heimatlosen Hunden in der Türkei umgeht. Die Öffentlichkeit muss wachgerüttelt werden und deshalb helfe ich aktiv den türkischen Tierschützern und PETA“, so Sibel Kekilli.
Bereits am 12. März wurden laut türkischen Tierschützern Hunderte tote Hunde auf der Müllhalde Mamak (Ankara) entdeckt. „Als wir die Körper untersuchten, fanden wir heraus, dass die Beine der Hunde zusammengebunden waren, sie wurden misshandelt, vergewaltigt bis ihre inneren Organe zerrissen“, so eine türkische Tierschützerin, die schon lange mit PETA in Verbindung steht.
Sibel Kekilli veröffentlicht jetzt außerdem für PETA das Anzeigen-Motiv „Nicht jedes Leben hat ein Happy End“ für das sie sich mit mehreren Hunden umgeben, von der Berliner Fotografin Nela König ablichten ließ. Sibel wirbt hier für PETAs Kampagne der Geburtenkontrolle von heimatlosen Hunden in der Türkei.
„Alles könnte so einfach sein. Wenn auch die Türkeitouristen mithelfen und einen freiwilligen Solidaritätseuro zum Fangen, Kastrieren, Freilassen entrichten würden, könnte das den Tieren langfristig helfen“, so PETA.
PETA ist mit über 1 Million Unterstützern die weltweit größte Tierrechtsorganisation. Ziel der Organisation ist es, durch Aufdecken von Tierquälerei, Aufklärung der Öffentlichkeit und Veränderung der Lebensweise jedem Tier zu einem besseren Leben zu verhelfen.
Das Motiv von Sibel Kekilli kann in Druckqualität kostenlos angefordert werden. Auch stehen Bild- und Videomaterial zum Thema zur Verfügung.
Zusätzlich bietet bewegtes Bildmaterial von der Demo, ein Interview mit Sibel Kekilli sowie Bilder von Tierheimen und der Mülldeponie an: Stein TV, Telefon 040-5596052 oder per Email unter steintv@aol.com