Sie nannten ihn „Christmas“
Stand: 22. Dezember 2003
Kontakt: Jürgen Faulmann, +49 (0)711 – 8666 165, mobil +49 (0)173-657-5668
Stuttgart -- Die internationale Tierrechtsorganisation PETA (People for the Ethical Treatment of Animals) veröffentlichte heute ein Weihnachtsplakatmotiv, um das Elend der Hunde und Katzen aufzuzeigen, die für grausame Futtertests missbraucht werden. Das Motiv zeigt einen der Hunde im Labor hinter Gitterstäben mit der Überschrift „Sie nannten ihn Christmas – er wurde von Iams/Eukanuba grausam benutzt.“ Man wolle Tierfreunde dazu bewegen, Iams/Eukanuba Hunde- und Katzenfutter in den Regalen der Geschäfte zu belassen, bis der Konzern seine Tierversuche eingestellt hat. (Das Motiv kann in Druckqualität hier heruntergeladen werden).
Bei ihrer verdeckten Ermittlung hatte PETA die furchtbaren Zustände in dem von Iams beauftragten Labor aufgedeckt. Mindestens 27 Hunde waren getötet worden, andere an Erkrankungen gestorben, die unbehandelt geblieben waren, trotz aller von Iams abgegebenen Versicherungen, dass in den Iams-Tests kein Tier jemals vorsätzlich getötet würde. PETA’s Ermittler deckte folgendes auf:
· Hunde und Katzen wurden bis zu sechs Jahre lang in kleinen, vergitterten Käfigen gehalten.
· Hunden hatte man die Stimmbänder durchtrennt, damit sie nicht bellen können
· Hunde litten an unbehandelten Ohrinfektionen, hatten verfaulte Zähne und Verletzungen an den Füßen, die von der Haltung auf Metallspaltenboden und nacktem, kaltem Zementboden herrührten.
· Mitarbeiter berichteten von einem lebenden Kätzchen, das einen Abfluss runtergespült worden war.
· Tiere waren vollkommen verängstigt ohne jegliches Sozialverhalten und kauerten in ihren Käfigen.
· In den Zwingern herrschten extreme Hitze und Feuchtigkeit während der Sommermonate und Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt im Winter.
· Hunde wurden mit Pflanzenöl über eine in den Schlund eingeführte Röhre zwangsgefüttert.
„Wir sind mehr als empört, dass Iams Hunden und Katzen extremes Leid zufügt, während sie den Kunden mit ihren Tierfutterprodukten nichts als Märchen verkaufen”, so Jürgen Faulmann von PETA.
Es stehen Fotos und Videos in Druck-/Sendequalität von Tieren in einem Vertragslabor der Firma Iams zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie auf PETA’s Website unter
www.IAMSgrausam.de