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Sportfischer-Verein soll Angelrute gegen Sportschuhe eintauschen

Mitglieder sollen 1.546 Kilo abspecken

Stand: 24. Februar 2010

Huntlosen / Oldenburg, 24. Februar 2010 – Die meisten Angler weisen sich nicht nur durch eine Angelrute, sondern auch durch Übergewicht aus, recherchierte jetzt die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. Aus diesem Grund hat PETA am Dienstag den Vorsitzenden des Huntloser Sportfischer-Vereins angeschrieben: Er soll die Mitglieder ermuntern, die Angelrute an den Nagel zu hängen und stattdessen einen richtigen Sport auszuüben. Letztes Jahr haben die 364 Mitglieder des Vereins laut Presseberichten insgesamt 1.546 Kilo Fisch aus dem Wasser gezogen und gegessen. Gleichzeitig zeigen Pressefotos deutliches Übergewicht bei den Vereinsmitgliedern. Für die Angler sowie für die 3.988 getöteten Fische wäre es wesentlich gesünder gewesen, die 1.546 Kilo zu verlieren, anstatt sie in Form von Fisch zu sich zu nehmen, so PETA.

„Während man beim Angeln stundenlang nur bewegungslos herumsitzt und darauf wartet, dass ein friedlicher Fisch in eine Falle tappt, verbrennt man bei richtigem Sport wie Laufen oder Schwimmen Kalorien, Glückshormone werden frei gesetzt, der Sportler tut etwas für seine Gesundheit und sein psychisches Wohlbefinden,“ erläutert Meeresbiologin Dr. Tanja Breining. PETA rät allen Anglern, die sich selbst gerne als Natur- oder Wasserliebhaber beschreiben, auf Kajak- oder Kanufahren, Wasser-Ski, Tauchen oder Wandern umzusteigen. „Ein richtiger Sport hat auch etwas mit Fairness zu tun. Angeln nicht“, so Dr. Breining weiter. Und für eine gute Figur sei auch gesorgt.

Weitere Informationen: www.Fischen-tut-weh.de
Interviewkontakt: Dr. Tanja Breining, Tel. 07156 / 17828-30, Mobil 0173 / 6575668
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