peta.de

Netzwerk
www.peta.de/netzwerk
ThemenLifestyleAktiv werdenVideosÜber PETASpendenShop

Nach Bewertung sortiert

Anzahl der Stimmen
Müssen Bären für Mützen sterben?

Überzeugen Sie die Queen's Guards, ihre unerträgliche Kopfbedeckung abzuwerfen!  mehr

58

10 Tipps für Sie & Ihren Hund

Diese einfachen Tipps lassen Ihren Hund bei Ihnen ein traumhaftes Leben führen.  mehr

58

Das Leiden der Schlittenhunde im Iditarod-Rennen muss beendet werden

Hunderte von Hunden werden jedes Jahr in Alaska missbraucht und ausgenutzt. Helfen Sie den Tieren jetzt!  mehr

57

Mit Tierallergien lebenMit Tierallergien leben

Leiden Sie an einer Allergie gegen Katzen, Hunde oder andere Tiere? Menschen mit diesen Allergien wurde bisher gewöhnlich geraten, ihre Haustiere abzugeben. Doch die Ärzte erkennen mittlerweile zunehmend die Bedeutung des Bandes zwischen Mensch und Tier. 81 Prozent der Allergologen, die selbst Tiere halten, ermutigen jetzt ihre allergischen Patienten, nach Wegen zu suchen, um gesund mit ihrem Tier zusammenzuleben. (1) Mit geringem Aufwand können Sie womöglich Ihr Haus allergiefrei gestalten und so Ihre Allergie unter Kontrolle bringen und halten.

Was sind Allergien?
Zu den Allergiesymptomen zählen Juckreiz, laufende Nase, Ausschlag, Husten, Niesen, Atembeschwerden, geschwollene Nebenhöhlen, Kopfschmerzen und Asthma.
Solche Symptome sind die Reaktion des Körpers auf eine Fremdsubstanz, die er nicht gut verträgt. Allergie auslösende Substanzen (Allergene) können eingeatmet, oral oder über die Haut aufgenommen werden. Allergene können in Haaren, Hautschuppen, Urin, Fäkalien und Speichel von Tieren auftreten. Sie können auf Kleidung haften und bis zu sechs Monate lang in Teppichen und Möbeln überdauern. (2)
Ob ein Tier beim Menschen eine Allergie auslösen kann, hängt nicht von seiner Rasse ab. (3) Dr. Astrid Heutelbeck von der Abteilung für Arbeits- und Sozialmedizin der Universität Göttingen beschreibt im Zusammenhang mit diesem Phänomen weitere Einzelheiten. Ausführliche, an männlichen und weiblichen Tieren von 34 Rassen durchgeführte Tests zeigten, dass es keine rassetypischen Allergenmuster gibt. Ein Mensch kann daher durchaus gegen Dackel Waldi allergisch sein, während er in Gegenwart von Dackel Raudel keine entsprechenden Symptome bemerkt. Jeder Hund produziert quasi eine individuelle Allergenmischung. Diese Vielfalt können kommerzielle Extrakte natürlich nicht widerspiegeln. (4)
Auch scheinen Katzen weniger häufig Allergien auszulösen als Kater und kastrierte Kater wirken weniger allergieauslösend als unkastrierte Kater. (5)

Was Sie tun können
Stellen Sie zuerst einmal mit Sicherheit fest, ob Sie wirklich allergisch auf Ihr Tier reagieren. Forscher der University of British Columbia stellten fest, dass nur die Hälfte bis zwei Drittel von Kindern, die positiv auf Allergien gegen Hunde oder Katzen getestet worden waren, tatsächlich auch allergisch gegen sie waren. (6)
Der Aufenthalt der Tiere muss auf bestimmte Bereiche beschränkt bleiben. Menschen, die im Haushalt des Allergikers leben und ebenfalls Tierkontakt haben, müssen ihre Kleider häufig wechseln, am besten auch die Haare waschen, weil auf ihnen viele Allergene haften können.
Vor allem bei einer Katzenhaar-Allergie gibt es vor den Allergieauslösern aber praktisch kein Entrinnen – nicht einmal, wenn die eigene Katze abgeschafft wird. Sogar an Plätzen, an denen noch nie eine Katze war, finden sich Allergene aus dem Fell der Stubentiger, denn die winzigen und federleichten Substanzen werden auf der Kleidung von Katzenbesitzern überall hingetragen. Der Allergologe Professor Dr. Schultze-Werninghaus rät deshalb vor allem bei Katzenhaar-Allergien zu dem Versuch mit einer spezifischen Immuntherapie (Hyposensibilisierung). Hierbei wird den Patienten regelmäßig ein Allergen-Präparat verabreicht. Das Immunsystem gewöhnt sich durch die Behandlung an die Allergieauslöser und reagiert schließlich nicht mehr überempfindlich. Eine spezifische Immuntherapie bessert einen allergischen Schnupfen in den meisten Fällen. Der Behandlungserfolg hält jahrelang an. Auch allergisches Asthma lässt sich mit dieser Methode erfolgreich behandeln. Experten empfehlen die Therapie bei durch Tiere ausgelöstem Asthma jedoch nur, wenn Maßnahmen, den Tieren aus dem Wege zu gehen, versagt haben oder nicht möglich sind. (7)

Auf Allergendepots wie Teppichen, Gardinen, Polstermöbeln, Matratzen, Wänden und Decken können sich am ehesten Staub und Hautschüppchen von Katzen absetzen. Kaufen Sie Vinylüberzüge für Matratzen und Federungen und reduzieren Sie Polstermöbel in Ihrer Wohnung so gut es geht. Reinigen Sie regelmäßig Wände, Decken, Laken, Vorhänge und Kissen. Teppiche enthalten 100-mal mehr Allergene als nicht-poröse Böden. (8)
Erwägen Sie, Teppiche durch andere Materialien zu ersetzen (Fliesen, Holz, Linoleum), oder legen Sie kleinere Teppiche aus, die entfernt und gewaschen werden können, insbesondere in Räumen, in denen Sie viel Zeit verbringen, wie z.B. dem Schlafzimmer. Wenn Sie auf Teppiche absolut nicht verzichten möchten, besprühen Sie sie mit einem Produkt, das ungiftige Gerbsäure enthält und den Folgen von Katzenallergenen entgegenwirken kann.
Erhöhen Sie die Filterleistung Ihres Staubsaugers, indem Sie spezielle Filtertüten verwenden, die helfen, auch kleinste Partikel zu binden. Oder sehen Sie sich nach einem Staubsauger um, der eine hohe Allergeneindämmung gewährleistet.
Machen Sie Ihr Schlafzimmer für Tiere tabu, indem Sie immer die Türe schließen. Stellen Sie ihnen stattdessen eigene gemütliche Schlafstätten und Decken zur Verfügung.
Waschen Sie sich nach dem Streicheln Ihres Tiers immer zunächst die Hände, bevor Sie Ihre Augen oder Ihr Gesicht berühren.
Lassen Sie, wenn möglich, nicht-allergische Personen das Tier bürsten und baden und seine Toilette säubern. Das Bürsten sollte in einem gut belüfteten Bereich stattfinden, etwa auf einer Terrasse oder einer abgeschirmten Veranda.
Hüten Sie sich vor staubiger oder parfümierter Katzenstreu, die genauso Allergien auslösen kann wie die Katze selbst. (9)
Ein Luftfilter kann helfen, die Luft von Allergenen zu befreien. Sehen Sie sich nach einem Absolutfilter (HEPA-Filter) um, der fast 100 Prozent auch kleinster Allergie auslösender Partikel entfernt. Frei stehende Geräte sind besser als die kleinen Tischgeräte. Denken Sie daran, die Filtereinsätze nach den Vorgaben des Herstellers auszutauschen. Halten Sie Luft-, Ofen- und Klimaanlagenfilter sauber.
Vermindern Sie die Dämmung Ihres Hauses. Forscher haben festgestellt, dass ein „stark isoliertes Haus mit zwei Katzen, in dem jede Lücke fest verschlossen und die Fenster im Sinne der Energieeinsparung dreifach verglast waren, fast 40 Gewichtsprozente mehr Katzenallergene aufwies als ein normales Haus mit zwei Katzen“. (10) Lassen Sie Luft im Haus zirkulieren, indem Sie jeden Tag die Fenster öffnen.
Gesunde Tiere haben weniger Schuppen. Füttern Sie sie daher zweimal täglich mit qualitativ hochwertiger Nahrung. (11)
Reinigen Sie gründlich: Suchen Sie nach Staub, Schimmel und Tierhaaren. Menschen sind selten ausschließlich gegen Tiere allergisch, meist haben sie noch eine Allergie gegen andere Substanzen wie Staub, Pollen oder Schimmel. Wenn Sie weitere Reizstoffe verringern, wird sich Ihre Gesamtsymptomatik reduzieren.
Vermeiden Sie Tabakqualm, Autoabgase und andere Stoffe, die Ihre Atemwege reizen könnten.

Medikamente können Ihre Rettung sein
Medikamente können das Leben mit Allergien und Tieren erheblich angenehmer gestalten. Es gibt eine Vielzahl an Nasensprays, Antihistaminika, Nasentropfen und Inhalatoren, die helfen können, Allergie-Symptome unter Kontrolle zu halten. Ihr Allergologe kann Ihnen helfen, das richtige Medikament zu finden.
Auch die neue Immuntherapie mit Allergiespritzen ist effektiver als je zuvor. Studien belegen, dass die Immuntherapie mittlerweile in ca. 80 Prozent aller Fälle wirksam sein kann. (Bei der Immuntherapie wird schrittweise eine Toleranz für Katzenallergene aufgebaut, indem die Dosis kontinuierlich erhöht wird. (13) Informieren Sie sich diesbezüglich bei Ihrem Arzt.
Auch bestimmte Nahrungsergänzungsmittel und Kräuter können die allergischen Reaktionen minimieren, darunter die Vitamine A, B6, C und E; Quercetin, ein Bioflavonoid; Leinsamenöl, das Omega-3-Fettsäuren enthält; MSM (Methylsulfonylmethan) und Gingko. (14) Lassen Sie sich auch hier von einem ganzheitlich orientierten Arzt beraten.


Quellenangaben

1) Berlow, Bruce: M.D., „ New Hope for Cat Allergy Sufferer“, Cats, May 1994
2) Han, Sallie: „For the Love of Kitty“, Daily News, 12. Juni 1995
3) LeGro, William and Mie McCrath: „Pets and Your Allergies“, Everyday Health Tips.
4) Dr. med. Jochen Kubitschek, http://www.tierhaarallergie-therapie.de, 2006
5) Proulx, Lawrence G.: „When You`re Allergic to the One You Love“, The Washington Post, 23. Dezember 1997
6) Everday Health Tips., op. cit.
7) Gillissen A et al.: Die Bedeutung der spezifischen Immuntherapie bei allergischem Asthma bronchiale. Dtsch Med Wochenschr 2003;128:204-209.
8) Cats, op. cit.
9) Shojyi, Amy D.: „Dander Away!“ Cat Fancy, Agusut 1992
10) Everyday Health Tips, op.cit.
11) Cat Fancy, op. cit.
12) Tomlin, Carolyn Ross: „Allergies and Your Cat: Does Water Make a Difference?“, Cats, Juni 1991.
13. Cats, op. cit.
14) Langer, Stephen, M.D.: „Taking Control of Allergies and Asthma“, Better Nutrition, April 1998..

  mehr

57

Im Zoo Hoyerswerda kann man bedrohte Tierarten essen

Exotenfleisch im Zoo-Restaurant – Schizophrenie pur  mehr

57

Tierisch Aktiv

Das kostenlose Unterrichtsmaterial zum Thema Tierschutz  mehr

57

Prügel-Zirkus Berolina: Wieder Elefant gestorben <br />Prügel-Zirkus Berolina: Wieder Elefant gestorben

PETA fordert sofortiges Verbot von Elefanten im Zirkus
  mehr

57

Peter Maffay – Über sieben Brücken für die Hühner dieser Welt

Der sympathische Rocker erweist sich einmal mehr als wahrer Tierfreund. Nachdem er sich schon gegen die grausamen Tierversuche von IAMS eingesetzt hat und mit PETA ein eindrucksvolles Anzeigen-Motiv realisiert hat, setzt sich der Sänger nun für Hühner ein.   mehr

55

Grausame Experimente am Weizmann Institute of Science in Israel

Deutsche Ministerium für Bildung und Forschung finanziert grausame und erschütternde Experimente an Affen und Katzen in Israel.   mehr

55

Fakten zum Nachdenken über globale ErwärmungFakten zum Nachdenken über globale Erwärmung

Trotz der Welle eisiger Luft, die mit dem neuen Jahr einzog, hält das Jahr 2006 in den USA den Wärmerekord.   mehr

55

Wen interessieren schon Mäuse und Ratten?

Sehen Sie in unser neues Video über Tierversuche.  mehr

55

Eisbär Lars mit zerstörter Eisbären-Seele

Videoaufnahmen zeigen das Leiden von Knuts Vater im Zoo Wuppertal  mehr

54

KFC-Filialen in Deutschland – schockierende Verbraucherinformationen

Was hinter den Türen der Kentucky Fried Chicken Filialen auf die Verbraucher wartet.
  mehr

54

Rettet Robby, den letzten Menschenaffen im Zirkus

Helfen Sie, damit Schimpanse Robby endlich freikommt  mehr

54

Über 100 Menschen stellten ihre geretteten Begleiter vor

PETA, Nina Eichinger & Dogs Today suchten den tollsten geretteten Hund  mehr

53

Der Fall Grotelüschen

Die Ex-Puten-Industrielle war Niedersachens Tierschutz-Ministerin  mehr

53

Tokio Hotel: Wildtiere raus aus dem Zirkus

Bill & Tom Kaulitz setzen sich für Tiere ein  mehr

53

Das unbekannte Leben der Fische

Wissenschaftler lernen immer mehr über Fische, und was sie herausfinden, ist absolut faszinierend...  mehr

52

PETAs Geschichte: Immer in AktionPETAs Geschichte: Immer in Aktion

Bevor PETA USA 1980 ins Leben gerufen wurde, gab es zwei wichtige Sachen, die man tun konnte, um Tieren zu helfen. Man konnte bei einem örtlichen Tierheim aushelfen oder Geld an eine Tierschutzorganisation spenden. Viele dieser Organisationen machten zwar nützliche Arbeit, um die Bedingungen für die Tiere, die vom Menschen genutzt werden, zu verbessern. Doch sie hinterfragten nicht, warum wir Tiere für ihr Fleisch oder ihre Haut töten oder warum wir sie für Tests von neuen Inhaltsstoffen oder unsere Unterhaltung verwenden.

Die Gründer von PETA in den USA wollten mitfühlenden Menschen noch mehr Möglichkeiten und Wege geben, etwas zu tun und die Gesellschaft aktiv zu verändern. Sie wollten eine gesunde vegane Ernährung fördern und zeigen, wie einfach es ist, ohne Tierquälerei hergestellte Produkte einzukaufen. Sie wollten laut und öffentlich gegen Grausamkeiten an Tieren in all ihren Formen protestieren und sie wollten offenlegen, was wirklich hinter den extrem dicken, schalldichten Wänden der Tierversuchslabors vor sich ging.

Mithilfe von Ermittlungsarbeit, Protesten von Konsumenten und internationaler Medienberichterstattung vereinen PETA USA und ihre weltweiten Schwesterorganisationen Vertreter aus Wissenschaft, Unternehmen und Gesetzgebung, um umfangreiche, nachhaltige Veränderungen zu erreichen, welche die Lebensqualität von Tieren verbessern und ihren Tod verhindern.

Der erste Fall von PETA USA, der Präzedenzfall der „Silver Spring Monkeys“ von 1981, führte zu der ersten Festnahme und strafrechtlichen Verurteilung eines Tierexperimentators in den USA auf der Grundlage von Tierquälerei. Dies war der erste Prozess vor dem Supreme Court, dem höchsten amerikanischen Gericht, der einen Sieg für die Tiere in Versuchslaboren bedeutete. Zum ersten Mal wurden misshandelte „Labortiere“ beschlagnahmt. Wir haben seither nicht aufgehört, für die Belange der Tiere zu kämpfen – und zu gewinnen.

Historische Fälle
Mit der Hilfe von großzügigen Unterstützern schaffen PETA USA und ihre Schwesterorganisationen in anderen Ländern es Jahr für Jahr, Siege für die Tiere zu erzielen. Jeder Sieg ist wichtig und wird gefeiert – von der kleinsten Maus, welcher der schreckliche Tod in einer Leimrute erspart wird, bis hin zu den tausenden Kühen, Schweinen, Hühnern und Fischen, deren Leben jedes Mal gerettet werden, wenn jemand Vegetarier wird.

Erfolge in Deutschland
Die folgenden sind nur einige der vielen großen Erfolge von PETA Deutschland e. V. für Tiere:

2011
Weltweit größter Teeproduzent beendet nach Treffen mit PETA alle Tierversuche für Tee

Der weltgrößte Teeproduzent Unilever, unter anderem Hersteller von Lipton-Tee, hat im Februar 2011, wenige Tage vor dem Start einer internationalen PETA-Kampagne angekündigt, mit sofortiger Wirkung weltweit keine Tierversuche mehr für Tee oder die Inhaltsstoffe von Tee durchzuführen, sollten diese nicht gesetzlich vorgeschrieben sein. Zuvor hatte das Unternehmen über 40.000 E-Mails von PETA-Unterstützern weltweit erhalten, darunter über 8.500 über die Website PETA.de, und hatte sich mit den PETA-Vorständen aus Deutschland, Großbritannien, Indien und den USA getroffen. Während dieses Treffens wurde Unilever über die unmittelbar bevorstehende globale „Lipton: Tierversuche für Tee“-Kampagne in Kenntnis gesetzt.

2010
Rücktritt von Landwirtschaftsministerin Astrid Grotelüschen
Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Astrid Grotelüschen ist im Dezember 2010 wegen Tierschutz- und Lohndumping-Vorwürfen zurückgetreten. Ausgelöst wurden die Tierschutz-Vorwürfe durch eine Undercover-Reportage von PETA Deutschland e. V., die am 9. August in „REPORT Mainz“ (ARD) ausgestrahlt wurde. Die Aufnahmen entstanden in Putenmastställen, mit denen Astrid und ihr Ehemann Garlich Grotelüschen in engster geschäftlicher Beziehung stehen. Schon vor der Sendung stritt Grotelüschen alle Vorwürfe ab, behauptete, die Aufnahmen wären manipuliert. Sogar vor der Verbreitung inhaltlich falscher Eidesstattlicher Versicherungen über das niedersächsische und das mecklenburg-vorpommerische Landwirtschaftsministerium schreckte sie nicht zurück. Die CDU-Niedersachsen musste sogar eine Unterlassungserklärung wegen der über PETA verbreiteten Verleumdungen abgeben. Im Oktober 2010 legte PETA mit neuen Undercover-Aufnahmen aus einem Putenmastbetrieb der Ahlhorner Putenerzeugergemeinschaft nach, an der Grotelüschen Anteile hat. Ausgestrahlt wurde die Recherche in „BRISANT“ (ARD). Hinzu kamen auch menschenrechtswidrige Praktiken, die PETA neben den tierquälerischen Aspekten bereits in Strafanzeigen thematisiert hatte.

QS-zertifizierter Putenmastbetrieb wegen Tierquälerei verurteilt
Das Amtsgericht Cloppenburg hat den Betriebsleiter des zum Zeitpunkt der Aufnahmen QS-zertifizierten Putenmastbetriebes Agrar Consulting R & S aufgrund der PETA-Undercover-Ermittlung wegen Tierquälerei rechtskräftig verurteilt. Das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) hat die schweren Tierquälereien bestätigt, insgesamt dauerten die Ermittlungen fast drei Jahre (Az. 18 Cs 240 Js 44568/07 (243/10). QS versucht – bislang erfolglos – seit fast vier Jahren, diese Undercover-Dokumentationen vom Landgericht Hamburg verbieten zu lassen. Dabei scheute QS auch vor wahrheitswidrigen Vorträgen nicht zurück. Wegen der Vorlage einer falschen Eidesstattlichen Versicherung, dass die Bilder angeblich nicht aus seinem Betrieb stammen würden (wurde von der ermittelnden Kriminalpolizei eindrücklich widerlegt), wurde der Betriebsleiter dieses zum Zeitpunkt der Aufnahmen QS-zertifizierten Betriebes ebenfalls rechtskräftig verurteilt.

„Horrorhof“ in Datzetal muss schließen
PETA veröffentlichte im August 2010 verdeckt aufgenommene Videos aus einem Milch-produzierenden Hof in Datzetal (Mecklenburg-Vorpommern). Aufgrund heftiger behördlicher Interventionen, vor allem durch die von PETA eingeschaltete Staatsanwaltschaft, gab der wegen Tierquälerei angezeigte Landwirt die Tierhaltung nur zwei Wochen nach Veröffentlichung der Videoaufnahmen auf. Hof und Tiere wurden an einen Nachfolger übergeben, die Milchproduktion wurde eingestellt. Der „Horror-Bauer“ hat keinen Zugang mehr zu den Tieren. Auf den Videos ist zu sehen, wie die Kühe mit Stangen und Holzlatten in den Melkstand geprügelt und von den Weiden gehetzt werden. Viele Kälber und Kühe überlebten diese Tortur nicht – die Leichen wurden teilweise nur beiseite geworfen und verwesten. Der Hofboden war mit Gülle überschwemmt, die Tiere standen in den eigenen Exkrementen. Der Datzetaler Hof lieferte an die Großmolkerei HUMANA Milchunion (Babynahrung).

Lufthansa fliegt keine Hunde & Katzen ins Versuchslabor
PETA hat die internationale Fluglinie Lufthansa dazu aufgefordert, den Transport von Tieren für Versuchslabore einzustellen. PETA vorliegende Fotos zeigen ca. 50 Beagle in Transportboxen, die auf dem New Yorker John F. Kennedy International Flughafen in ein Frachtflugzeug der Lufthansa verladen und an ein schottisches Labor geliefert wurden. Nicht einmal einen Tag nachdem PETA Deutschland e. V. und PETA USA diese Fotos im April 2010 weltweit veröffentlichten und eine Kampagne starteten, erklärte Lufthansa eine neue Richtlinie, die den Transport von Hunden & Katzen an Versuchslabors verbietet.

2009
Europäische Chemikalienagentur (ECHA) verzichtet auf doppelte Tierversuche
PETA USA, PETA Europe und PETA Deutschland e. V. haben in gemeinsamer Anstrengung mit anderen Tierrechtsgruppen bewirkt, dass die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) voraussichtlich 4,5 Millionen Tieren enormes Leid in Versuchslaboren ersparen wird. Die Tierrechtsgruppen hatten sich an ECHA gewandt und ihre Bedenken darüber zum Ausdruck gebracht, dass einige Unternehmen möglicherweise doppelte Toxizitätstests für Stoffe durchführen könnten, wenn die Chemikalien unter REACH (Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals) registriert werden. Denn nach REACH müssten Chemikalien stetig mehr Tierversuche durchlaufen, wenn sich die Produktionsmenge erhöht. Durch den Einfluss der Tierrechtler erklärte ECHA im September 2009, dass diese Tierversuche nicht durchgeführt werden müssen, wenn ähnliche, umfassendere Tests vorgeschlagen werden.

EU-Einfuhr- und Handelsverbot für Robbenprodukte ab 2010
PETA und weitere Tierschützer weltweit haben mit Protesten gegen das jährliche Robbenschlachten in Kanada bewirkt, dass das Europaparlament im Mai für ein Import- und Handelsverbot stimmte. Die Einfuhr und der Handel von Robbenprodukten ist in allen 27 Mitgliedsstaaten der EU seit 2010 verboten. Laut einem Bericht der Associated Press (AP) exportierte Kanada alleine 2008 Robbenprodukte im Wert von ca. 3,5 Mio. Euro in die EU.

2008
H&M, Hugo Boss, C&A sowie Adidas weigern sich, Wolle von ‚gemulesten’ Schafen zu beziehen
Nach Gesprächen über die Grausamkeit hinter australischer Wolle entschloss sich H&M, das international agierende Unternehmen mit Stammsitz in Schweden, dazu, nur noch Wolle von Schäfern zu beziehen, die Mulesing (eine grausame Prozedur, bei der australische Schäfer große Stücke Haut und Fleisch von Hinterteilen der Lämmer schneiden) nicht praktizieren. Kurz darauf hat sich auch der deutsche Einzelhandelsriese Hugo Boss – mit Hauptsitzen in Metzigen und New York City – gegen Wolle ausgesprochen, an der Blut klebt. Des Weiteren schloss sich C&A dem Boykott an, ebenso wie Adidas.
Diese vier Firmen gesellen sich mit ihrer tierfreundlichen Entscheidung zu anderen führenden Modehäusern, die versprochen haben, keine australische Merinowolle oder Wolle von Lämmern, bei denen das Mulesing angewandt wird, zu beziehen – unter ihnen Abercrombie & Fitch, Timberland und 30 weitere europäische Unternehmen.

„Stars in der Manege“ ohne exotische Tiere!
Seit 46 Jahren wird die von Prominenten begleitete Zirkus-Gala „Stars in der Manege“ unter anderem mit den Tieren des Circus Krone aufgezeichnet. PETAs jahrelanger Protest und im Circus Krone aufgenommenes Videomaterial, welches die tierquälerischen Haltungsbedingungen der Tiere dokumentiert, haben u.a. dazu geführt, dass die Veranstalter von „Stars in der Manege“ im Jahr 2008 auf die Nutzung exotischer Tiere verzichtet haben.

Link: Sehen Sie noch mehr Erfolge für die Tiere!

Erfolgsgeschichten
PETA USA und ihre Schwesterorganisationen haben bahnbrechende Fortschritte für die Tiere, die von Unternehmen, Regierungen und Einzelpersonen auf der ganzen Welt misshandelt werden, hervorgebracht. Diese Erfolge haben zu starken Verbesserungen für die Leben von Millionen einzelnen Tieren beigetragen.

Ob durch die Zusammenarbeit mit Universitäten und Regierungsinstitutionen, um tierfreie Testmethoden einzuführen, die Entfachung eines Booms von „gewaltfreier“ Produktvermarktung und eines Senkrechtsturzes der Pelzindustrie in den USA oder die Förderung eines großen Sortiments an Fleisch-Alternativen in Supermärkten und Gourmet-Restaurants – PETA USA und ihre Schwesterorganisationen wie PETA Deutschland e. V. waren die treibenden Kräfte hinter vielen großen Erfolgen für Tiere in den letzten 30 Jahren.
  mehr

52

Vegane Nahrung - pure Energie für SportlerVegane Nahrung - pure Energie für Sportler

Sowohl Wettkampf- wie auch Freizeitsportler sind häufig auf der Suche nach einem Ernährungsprogramm, das den kleinen Unterschied zum Gewinner macht. Viele neigen dazu, es mit Vitaminen und anderen Nahrungsmittelergänzungen, Proteinpulvern und Pillen zu probieren auf Kosten eines einfachen, doch wichtigen Leistungsfaktors, der Ernährung. Während genetische, physische und psychologische Faktoren allesamt eine wichtige Rolle dabei spielen, die sportlichen Möglichkeiten zu bestimmen, können schlechte Essgewohnheiten und Nährstoffmängel die Leistung beeinträchtigen. Eine geeignete Sportlerernährung ist beidem zuträglich, sowohl dem Sporttraining wie auch dem Wettkampf.

Der Ernährungsspielplan

Aufgrund der starken Anforderungen des Trainings und der physischen Aktivität bedürfen Sportler einer besonderen Ernährung. Es gibt drei grundlegende Brennstoffe, auf die der Körper beim Training zurückgreift—Kohlenhydrate, Fett und Eiweiß—und es werden mehr Kalorien aus diesen Brennstoffen benötigt, um die Energielevel und lean body mass zu erhalten. (1) Insbesondere wird für Athleten eine ausgewogene Ernährung empfohlen, die reich an Kohlenhydraten, arm an Fett ist und angemessen Einweiß enthält. (1,2) Aufgrund des hohen Anteils an Kohlenhydraten und des geringen Anteils an Fett ist die vegetarische Ernährung ideal für Sportler. (3) Sie ist außerdem reich an Vitaminen, Mineralien und Antioxidantien—wichtige Nährstoffe, die dem Körper helfen, die Energie zu nutzen, und ihn gleichzeitig vor dem Stress des Trainings schützen.

Brennstoff für den Körper: Kohlenhydrate bringen Gold

Ihr Körper verbrennt immer eine Mischung aus Kohlenhydraten, Fett und Eiweiß. Die Dauer des Trainings, die Intensität des Trainings, der Grad der physischen Konditionierung und das anfängliche Muskelglykogenlevel entscheiden darüber, welchen Primärbrennstoff Ihr Körper nutzen wird. (4) Im allgemeinen werden Kohlenhydrate als Primärbrennstoff genutzt während eines hochintensiven Trainings. Tatsächlich sollten 55 bis 75 Prozent der Kalorien in der Ernährung von Kohlenhydraten stammen, bei Menschen, die wettkampfmäßig Ausdauersport betreiben oder an Sportereignissen mit höchster Ausdauer teilnehmen, sogar noch mehr. (1) Vollkorn, Obst und Gemüse sind hervorragende Kohlenhydratquellen.

Bei längerem Training von geringerer Intensität wird Fett (in Form von Fettsäuren) die primäre Brennstoffquelle. Der Wechsel zu Fettsäuren während des Trainings hilft, die Kohlenhydrat (Glykogen)-Vorräte in Ihrem Körper zu schonen und ermöglicht ein längeres Training. Es wird zwar eine hohe Kohlenhydrataufnahme für die Leistung empfohlen, jedoch besteht keine Notwendigkeit, den Fettanteil in der Ernährung über die gewöhnlich empfohlenen 10 bis 30 Prozent der Kalorien zu steigern, da es aus Speicherstätten in den Muskeln entnommen wird, wenn Bedarf besteht. Den Fettanteil in der Ernährung zu erhöhen, wird daher nicht empfohlen, um die Leistung zu erhöhen. (5)

Verglichen mit Kohlenhydraten und Fett wird Eiweiß nur minimal als Brennstoff eingesetzt (4), denn seine primäre Funktion ist das Bilden und Aufrecherhalten der Körpergewebe. Alles in allem ist eine kohlenhydratreiche Ernährung von größter Bedeutung, wenn es darum geht, eine optimale Speicherung von Kohlenhydraten im Körper zu gewährleisten, dem Körper Brennstoff für das Training zu liefern und die Leistung sowohl des Ausdauer- (6) als auch des Kraftsportlers zu fördern. (7,8) Eine vegetarische Ernährung, die vor allem auf Vollkorn, Gemüse, Obst und Hülsenfrüchten basiert, liefert den hohen Kohlenhydratanteil, um Ihrem Körper während des Trainings und bei Wettkämpfen mit Brennstoff zu versorgen.

Power und Proteine

Sowohl Kraft- wie auch Ausdauersportler haben einen erhöhten Proteinbedarf. (1) Eiweiß, das sich aus Molekülketten von Aminosäuren zusammensetzt, spielt beim Aufbau, Erhalt und der Wiederherstellung von Körpergeweben, einschließlich Muskeln, eine wichtige Rolle. In der Nahrung, die wir zu uns nehmen, sind 20 verschiedene Aminosäuren enthalten, unser Körper kann jedoch nur 11 von ihnen selbst herstellen. Die 9 essentiellen Aminosäuren, die unser Körper nicht produzieren kann, müssen wir über die Nahrung aufnehmen. Eine Ernährung basierend auf einer Vielfalt von Getreiden, Hülsenfrüchten und Gemüse versorgt uns ohne Probleme mit all diesen essentiellen Aminosäuren. Man nahm einst an, man müsse verschiedene pflanzliche Nahrungsmittel zusammen essen, um in den Genuss ihres gesamten Proteingehaltes zu kommen, eine Methode, die man als "Proteinkombinierung" oder "Komplementierung" bezeichnet. Wir wissen jedoch heute, das ein gezieltes Kombinieren nicht erforderlich ist, um alle essentiellen Aminosäuren zu erhalten. (9) Zu den konzentrierten Proteinquellen zählen: Tofu, Sojadrink, Tempeh, Seitan und verschiedene Fleischersatzprodukte, die in jedem Reformhaus, Bioladen, in Asia Shops und auch schon in vielen Supermärkten erhältlich sind.

Der Eiweißbedarf ist individuell sehr verschieden und primär von der Körpergröße abhängig. Die empfohlene Tagesdosis (RDA) für einen durchschnittlichen, eher ruhigen oder nur leicht aktiven Erwachsenen beträgt 0,8 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht. (10) Für die meisten Menschen ist dies bereits mehr als ausreichend. Es gibt jedoch Behörden, die der Ansicht sind, dass der Proteinbedarf für Sportler zwischen 1,2 bis 1,7 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag bei hochgradig aktiven erwachsenen Sportlern liegen kann. (5, 11) Tipps, wie Sie Ihren Proteinbedarf decken können, finden Sie auch in der untenstehenden Tabelle.

Es ist wichtig, sich immer vor Augen zu halten, dass einige Proteine zwar während des Trainings in Aminosäuren aufgespalten werden, um als Brennstoff zu dienen, die primäre Rolle des Proteins jedoch im Bereich Struktur und Erhalt liegt. Der Proteingehalt ist zwar in der Sportler-Ernährung erhöht, jedoch sollte Eiweiß in angemessener Menge (10 bis 15 Prozent der Kalorien oder soviel, wie als Bedarf errechnet wurde) und nicht übermäßig aufgenommen werden. Protein sollte außerdem eher pflanzlichen Ursprungs sein und nicht aus Fleisch, Milchprodukten und Eiern gewonnen werden, da es diesen an Ballaststoffen und komplexen Kohlenhydraten mangelt. Der Schwerpunkt in der Ernährung sollte auf einen hohen Kohlenhydratanteil gelegt werden, damit Protein für die Tätigkeiten gespart wird, für die es am besten geeignet ist: das Bilden und Reparieren von Körpergeweben und Muskeln.

Tipps, wie Sie Ihren Eiweißbedarf decken können

* Essen Sie zu Ihrem Salat eine Auswahl an Bohnen, z.B. Kichererbsen, Nierenbohnen und schwarze Bohnen. Diese Hülsenfrüchte verfügen über 7 bis 10 Gramm Eiweiß pro Portion.
* Shaken Sie mal kräftig! Mischen Sie milchfreies Eis oder weichen Tofu mit frischem Obst oder gefrorenen Früchten mit Soja- oder Reismilch. Sie erhalten so einen köstlichen, sättigenden, cremigen Shake mit viel Eiweiß.
* Marinierter Tempeh oder Veggie-Burger gegrillt auf Brötchen oder zur Pasta-Sauce – das ist ein echter Proteinbooster zu jeder Mahlzeit.
* Unterwegs? Sportriegel und Sojashakes in Pulverform helfen schnell und bequem, den Eiweißgehalt einer ausgeglichenen vegetarischen Ernährung zu erhöhen.

Nicht dehydrieren

Der Erhalt des optimalen Wassergehalts ist wichtig, wenn es darum geht, Höchstleistungen zu erzielen und Verletzungen vorzubeugen. Dehydrierung, die man definiert als Verlust von Körpergewicht in Höhe von 1 Prozent oder mehr aufgrund von Flüssigkeitsverlust, führt zu einer ganzen Reihe von Beschwerden, darunter Kopfschmerzen, Müdigkeit, Hitzeunverträglichkeit und dunkler Urin von strengem Geruch. Zu den schwerwiegenderen Auswirkungen zählen Hitzekrämpfe, Hitzeerschöpfung und Hitzschlag. (12) Trinkt man ausreichend, also mindestens acht 8 250ml Gläser Wasser pro Tag, lassen sich diese Symptome leicht verhindern. (12)

Der Flüssigkeitsbedarf steigt mit dem Training. Außerdem kann der Flüssigkeitsbedarf bei Aktivitäten in großer Höhe, bei niedriger Luftfeuchtigkeit und hohen Temperaturen steigen. (12) Die folgenden Richtlinien der American College of Sports Medicine können Ihnen helfen, hydriert zu bleiben. (13)

* Zwei Stunden vor dem Training: Trinken Sie einen halben Liter Flüssigkeit.
* Während des Trainings: Trinken Sie 100 ml bis 250 ml Flüssigkeit alle 15 bis 20 Minuten.
* Nach dem Training: Trinken Sie 500 ml bis 600 ml Flüssigkeit für jedes während des Trainings verlorenen Pfundes; sich vor und nach dem Training zu wiegen, kann Ihnen helfen, Ihren Flüssigkeitsverlust zu bestimmen.

Wasser ist als Flüssigkeitsersatz ideal, insbesodere für Aktivitäten, die weniger als eine Stunde dauern. Für Tätigkeiten, die 60 bis 90 Minuten übersteigen, könnten Sportdrinks, die Kohlenhydrate oder Elektrolyte enthalten, sowohl während des Trainings als auch hinterher nützlich sein. (13, 14) Elektrolyte und Kohlenhydrate können nach einem Training oder einer Sportveranstaltung auch leicht über die Nahrung aufgenommen werden.

Auf die Plätze, fertig, los!

Die Ernährung eines Sportlers ist genauso gründlich zu planen wie sein Training. Eine ausgewogene vegetarische Ernährung, die den Schwerpunkt legt auf den Verzehr einer Vielfalt von Lebensmitteln aus den vier neuen Nahrungsmittelgruppen —Getreide, Hülsenfrüchte, Obst und Gemüse— ist eine optimale Sportlerernährung für beides, die Leistung und die Gesundheit. Wenn Sie großzügig aus diesen Gruppen auswählen und dabei auf Vielfalt und Vollwertigkeit achten, wird Ihr Körper die Vorteile voll und ganz auskosten.

* Vollkornprodukte: Wählen Sie Vollkornbrote oder angereicherte Brotwaren, Cerealien, Reis und Pasta. Sie sind reich an komplexen Kohlenhydraten, Ballaststoffen, Zink und B-Vitaminen. Eine einzige Portion liefert außerdem etwa 2 bis 3 Gramm Protein.

* Gemüse: Wählen Sie aus einer Vielfalt von farbenfrohen roten, orangenen und gelben Gemüsen zusätzlich zu Blattgrün, um Vitamin C, Beta-Carotin und andere Antioxidantien aufzunehmen, die Ihren Körper beim Training vor Stress schützen. Diese Nahrungsmittel versorgen Sie außerdem mit Eisen, Kalzium, Ballaststoffen und einem moderaten Anteil von 2 Gramm Eiweiß pro Portion.

* Hülsenfrüchte:
Wählen Sie aus einer Vielfalt an Bohnen (Kichererbsen, schwarze Bohnen, Nierenbohnen,) sowie Sojadrink, Tofu, Tempeh und texturiertem Pflanzeneiweiß. Sie sind nicht nur reich an Eiweiß (etwa 7 bis 10 Gramm pro Portion), sondern haben auch einen großen Anteil an komplexen Kohlenhydraten, Ballaststoffen, Eisen, Kalzium und B-Vitaminen.

* Obst:
Wählen Sie aus einer Vielzahl von Obst und Fruchtsäften, um extra Vitamine insbesondere Vitamin C aufzunehmen.

* Vitamin B12 Ersatz: Eine Nahrungsergänzung in Form eines Multivitamin- oder Mineralstoffpräparates oder Vitamin B12 Ersatzes kann täglich oder jeden zweiten Tag genommen werden, um den Bedarf zu decken. Angereicherte Nahrungsmittel, wie z.B. manche Cornflakes, können ebenfalls die aktive Form von Vitamin B12, Cyanocobalamin, enthalten.

  mehr

52

Stolz ein Deutscher zu seinStolz ein Deutscher zu sein

Stolz ein Deutscher zu sein, stolz ein Europäer zu sein, stolz ein Mensch zu sein? Über Letzteres lohnt es sich tatsächlich, eine flächendeckende Debatte los zu treten. Die Lebewesen, die behaart oder gefiedert sind, sich fliegend, auf vier Beinen oder kriechend am Boden fortbewegen, werden eine solche öffentliche Diskussion interessiert verfolgen.

Immerhin: Jährlich 450 Millionen Tiere die geschlachtet werden, weitere Millionen die in der Lebensmittelindustrie an Stress, Ersticken, Verletzungen sterben. Der durchschnittliche Bundesbürger ist somit verantwortlich für den Missbrauch und den Tod von über 650 Tieren, darunter ungefähr 600 Hühnern, 22 Schweinen, 20 Schafen und 7 Rindern. Hinzu kommen Millionen Mäuse, Katzen, Ratten, Hunde, Affen etc., die für die Forschung und Wissenschaft leiden und sterben.

Apropos leiden: Die nichtmenschlichen Lebewesen werden ja nicht „nur" getötet. Vorher hacken wir den Hühnern die Schnäbel und den Schweinen die Schwänze ab, sperren sie in engste, dunkle und stinkige Ställe, mästen sie bis zur Unkenntlichkeit oder pumpen sie mit Antibiotika und Wachstumshormonen voll. Können wir darauf wirklich stolz sein?  mehr

52