Karakul Lammfell: Grausamkeit auf dem Laufsteg
Einige herzlose Modemacher bringen Grausamkeiten auf eine ganz neue Ebene: Karakul, auch bekannt als „Breitschwanz“ oder „Persianer“ ist der Pelz von neugeborenen und fötalen Karakullämmern. mehr
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Gänesefreundlicher Gänsebraten
Mit Maisbrotfüllung , Tofu, vegetarischer Sauce und Süßkartoffeln "Orangina"
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...und führe uns in Versuchung
Ariane Sommer zeigt ihren makellosen vegetarischen Körper in sexy PETA-Anzeigen. Sehen Sie auch das Video-Interview mit Kerstin Linnartz. mehr
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Vegane und vegetarische Ernährung ist gesund!
Die ADA American Dietetic Association (Amerikanische Gesellschaft für Ernährung) hat ein überarbeitetes Positionspapier über die vegetarischen Ernährungsformen publiziert. mehr
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Schluss mit den Stierkämpfen auf Mallorca!
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Jürgen Klopp und Lars Ricken gegen die Hundetötungen in der Ukraine
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Gourmetgenuss ohne Stopfleber - bitte helfen Sie uns!
PETA hat Restaurants und Gourmetversandhandel angeschrieben und diese gebeten Stopfleber auszulisten, denn die Produktion von Stopfleber (Foie gras) ist grausame Tierquälerei, die nicht unterstützt werden darf! mehr
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Meerschweinchen
Womöglich wegen der gefährlichen, irrigen Auffassung, Meerschweinchen gäben großartige „Anfängertiere“ für Kinder ab, sind diese zerbrechlichen Tiere - zusammen mit weiteren exotischen Kleintieren - zu beliebten „Taschenhaustieren“ geworden. Trotz ihrer Beliebtheit sind Meerschweinchen für die damit handelnden Geschäfte nicht einmal so viel wert wie eine Packung Hundefutter. Der nachlässige Umgang in den Zoohandlungen hat oft grausame Misshandlungen von Meerschweinchen zur Folge. PETA hat Berichte über Geschäftsführer von Zoohandlungen erhalten, die ihr Personal anwiesen, kranke Meerschweinchen nicht tierärztlich versorgen zu lassen. Andere Berichte zeigen, dass Meerschweinchen in Zoohandlungen geliefert wurden, die noch zu jung für die Entwöhnung waren. Wieder andere berichten über Meerschweinchen mit Pilzbefall um Augen und Nase, über Meerschweinchen-Unterkünfte, in denen es von Milben wimmelte, und über Meerschweinchen, die an Misshandlung und Vernachlässigung starben.
Woran Sie Vernachlässigung erkennen
Achten Sie auf folgende Zeichen für Vernachlässigung:
• angeschwollene Pfoten, tränende Augen, Lethargie, Ausschlag, wunde Stellen, Blutergüsse, Haarausfall, Läuse oder verfilztes Fell
• schmutzige Käfige, Käfige in direktem Sonnenlicht oder Käfige mit Drahtböden, in denen kleine Pfoten sich verfangen können und die gefährlich sind
• Unterlage aus Zedern- oder Kiefernspänen, die für Kleintiere giftig sind – falls Holzspäne benutzt werden, sollten es Espenspäne sein
• Futter- oder Wassermangel oder schmutziges Wasser
Aufnahme
Falls Sie Meerschweinchen ein Zuhause bieten möchten, vergessen Sie nicht, dass diese Tiere Rudeltiere sind und niemals alleine gehalten werden dürfen. Auch ein Kaninchen ist kein Ersatz für einen Artgenossen. Bitte nehmen Sie Tiere aus einem Tierheim oder von einer Tierrettungsorganisation auf. Seien Sie darauf vorbereitet, sieben Jahre oder länger für die Meerschweinchen zu sorgen. Futter, Heu, Unterlage etc. – all das kostet Geld. Ein Tierarzt wird das Meerschweinchen mindestens einmal im Jahr untersuchen müssen und kann auch beim regelmäßigen Krallenschneiden helfen – ein Muss. Falls Sie ein Männchen und ein Weibchen zusammenhalten, sollte der Bock kastriert werden. Natürlich können wie bei jeder Operation auch hier Komplikationen auftreten – eine gute Haltungsform kann eine Gruppe aus einem Bock und mehreren Weibchen sein. In jedem Fall ist die Zusammenführung der Tiere sehr behutsam vorzunehmen und das Gehege muss groß genug sein, damit die Tiere ausweichen können.
Bieten Sie den Meerschweinchen folgendes an:
• qualitativ hochwertiges, weiches Wiesenheu zum Nestbau, zur Abnutzung der Zähne und vor allem als Grundnahrungsmittel.
• Meerschweinchen-Kraftfutter auf Wiesenheubasis (bei einer ausgewogenen Ernährung ist kein Kraftfutter nötig; wenn Sie es ergänzend reichen möchten, dann immer auf Heu- und niemals auf Getreidebasis)
• mittelgroße Mengen an Obst und Gemüse, etwa Möhren, Äpfel oder Paprika (keine Süßigkeiten, Fleisch oder Milchprodukte). Nur soviel füttern, wie auch umgehend verzehrt wird – es können auch mehrmals am Tag kleinere Mengen gereicht werden. Übrig gebliebenes Gemüse und Obst täglich aus dem Käfig entfernen.
• eine Vitamin-C-Quelle, die in verschiedenen Formen in Tierbedarfsgeschäften erhältlich ist – einige Sorten Meerschweinchenfutter sind mit Vitamin C angereichert, und auch bestimmte Kohlarten, Kraut, Melonen (in geringen Mengen), Äpfel oder Vitamin-C-Ergänzungsmittel sind sichere Vitamin-C-Quellen.
• ein Nageholz, etwa ein unbehandelter Obstbaumast, um die Schneidezähne abzunutzen
• ein Gehege sollte so groß wie möglich sein, vorzugsweise mit zwei Etagen zum Erkunden, kleinen Rampen und einem „Schlafzimmer“ aus einer umgedrehten Kiste mit zwei Eingängen – da Meerschweinchen nicht klettern oder springen, können sie auch in offenen Gehegen leben. Diese können toll selbstgebaut werden. Auch Gartenausläufe oder mehrere Käfige die mit einander verbunden sind, können genutzt werden, solange andere Tiere und kleine Kinder keinen Zugang zum Gehege haben und der Boden gut mit staubarmer Einstreu ausgelegt ist. Alle handelsüblichen Käfige sind für die Haltung von Meerschweinchen zu klein. Stellen Sie sicher, dass das Gehege keiner Zugluft ausgesetzt ist und die Meerschweinchen bei Hitze oder Kälte die Möglichkeit haben, sich zurückzuziehen – auch Meerschweinchen können einen Hitzeschlag erleiden oder Atemwegserkrankungen bekommen.
• regelmäßige Säuberung von Käfig oder Gehege, dabei das schmutzige Einstreu entfernen, den Boden mit einem antiseptischen Reiniger säubern und mit einem Papiertuch trocknen
• ein Ziegel, rauer Stein oder Betonblock zum Abnutzen der Krallen
• täglicher Auslauf in einem sicheren geschlossenen Raum. Natürlich ist es vorzuziehen, die Meerschweinchen in einem Gehege zu halten, das so groß ist, dass dies den Auslauf schon beinhaltet. Sollten die Meerschweinchen allerdings in einem großen Käfig leben, ist es vorzuziehen, dass sie alleine Zugang zu ihrem Auslauf haben – Meerschweinchen sind Fluchttiere und lassen sich nicht gerne anfassen.
• frisches Wasser in einer Flasche mit Trinkrohr – überprüfen Sie das Rohr täglich auf Verstopfung - oder einer schweren Wasserschale
Weitere Informationen, insbesondere zur richtigen Ernährung und tollen Gehegevorschlägen finden Sie unter: www.diebrain.de
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