peta.de

Netzwerk
www.peta.de/netzwerk
ThemenLifestyleAktiv werdenVideosÜber PETASpendenShop

Stadt vergibt erneut öffentliche Fläche an unseriöse Zirkusunternehmen

Stand: 5. März 2010

Stuttgart / Gerlingen, 5. März 2010 – Scharfe Kritik übt die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. an der Stadt Stuttgart. Konkret geht es um die Vergabepraxis von öffentlicher Fläche an unseriöse Zirkusunternehmen. Universalzirkus Renz gastiert ab dem 17. März auf dem Cannstatter Wasen. PETA weist darauf hin, dass Zirkusdirektor Daniel Renz bereits viermal strafrechtlich in Erscheinung getreten ist:

• 2009 durch Urteil des Amtsgerichts Bocholt wegen versuchter Nötigung (Urteil senden wir Ihnen gerne auf Anfrage zu)
• 2007 durch Strafbefehl des Amtsgerichts Aachen wegen Beleidigung
• 2000 durch Strafbefehl des Amtsgerichts Wuppertal wegen Körperverletzung
• 1996 durch Urteil des Amtsgerichts Augsburg wegen vorsätzlicher Körperverletzung

„Stuttgart hat sich mal wieder einen Skandalzirkus in die Stadt geholt und ist erneut ins Fettnäpfchen getreten“, so Dr. Haferbeck, wissenschaftlicher Berater von PETA Deutschland e. V. Schon im Herbst 2009 hat PETA in einem Schreiben die Stadt Stuttgart über Universalzirkus Renz informiert. Erst letztes Jahr sind aus dem Universalzirkus Renz zwei Bären ausgebrochen, die ohne entsprechende Haltegenehmigung im Zirkus mitgeführt wurden. Ein Tier griff einen Polizisten an und verletzte diesen, das Tier wurde erschossen. Universalzirkus Renz hätte die Bären nicht zeigen dürfen, da die nach §11 Tierschutzgesetz notwendige Aufsichtsperson fehlte, welche zu diesem Zeitpunkt für sechs Wochen in Dänemark weilte. PETA erinnert in diesem Zusammenhang an die Bundesratsentschließung von 2003, wonach die Bundesregierung eine Rechtsverordnung erlassen solle, um Wildtiere aus dem Zirkus zu verbannen. Insbesondere ging es um Tierarten wie Bären, Elefanten und Affen. „Die Stadt Stuttgart muss endlich den Tierschutz auf kommunaler Ebene umsetzen und ein Verbot von Wildtieren im Zirkus für alle kommunalen Flächen aussprechen“, so Dr. Haferbeck. Als Vorreiter hierfür nennt PETA Städte wie Heidelberg oder Kassel. Auch Mannheim befasse sich derzeit intensiv mit einem Wildtierverbot. Weitere tierschutzrelevante Sachverhalte entnehmen Sie bitte unserer Chronik über Universalzirkus Renz auf http://www.peta.de/web/home.cfm?p=2467.


Interviewkontakt: Dr. Edmund Haferbeck, Tel. 07156 / 17828-28
Weitere Informationen: www.zirkus.peta.de
Chronik „Universalzirkus Renz“: http://www.peta.de/web/home.cfm?p=2467
Druckfähige Fotos: http://www.fotos.peta.de/categories.php?cat_id=33
PETA.de FAQ Mitglied werden Infomaterial bestellen Presseinformationen