TERMIN: Mit Gebrüll und Keulen für ein Ende der „Pelz“-Ära Rieger in München
München – Freitag / 29. Januar 2010
Stand: 27. Januar 2010
Mit lautem Gebrüll, Keulen und Knochen versetzen Aktivisten der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. den Max-Joseph-Platz gegenüber Pelzhaus Rieger am Freitag zurück in die Steinzeit. In Stoff- und Fellfetzen gehüllt protestieren PETAs Neandertaler lautstark, um die „Pelz“-Ära zu verabschieden und mögliche Investoren davon zu überzeigen, dass Pelz im 21. Jahrhundert keinen Platz mehr findet. Ganz nach dem Motto „Pelz gehört in die Steinzeit!“
Wann? Freitag / 29. Januar 2010, 11 Uhr
Wo? Max-Joseph-Platz, gegenüber Pelzhaus RiegerKontakt vor Ort: Tanja Wiemann, Mobil 0152 / 2156 8399
Weitere Informationen:
www.pelzinfo.de „Pelz ist ein Relikt aus der Steinzeit!“, so Kampagnenleiterin Tanja Wiemann von PETA. „Mögliche Investoren sollten den Geist der Zeit erkennen und kein Unternehmen finanzieren, welches Produkte anbietet, die niemand mehr kaufen möchte. Die Zeiten, wo Menschen noch unbedacht Pelze trugen, sind schlichtweg vorbei. Deshalb wünschen wir den derzeitigen Mitarbeitern neue Arbeitsplätze, die nicht auf Tierquälerei basieren.“ Millionen von Tieren verbringen ihr kurzes Leben eingepfercht in winzigen, verdreckten Drahtkäfigen auf Pelzfarmen, wo sie allen Witterungsbedingungen nahezu schutzlos ausgesetzt sind. Die Züchter nutzen meist die billigsten und grausamsten Tötungsmethoden wie Ersticken, Vergiften oder Vergasen. Viele der Tiere sterben einen qualvollen Tod durch einen Stromschlag, indem ihnen Metallstäbe in Anus und Mund eingeführt werden, die unter Strom gesetzt werden und die Tiere innerlich verbrennen lassen. Ein großer Teil der in Europa verkauften Felle stammt mittlerweile aus China, wo es keinerlei Tierschutzgesetze gibt. Hier werden viele Tiere zu Tode geprügelt oder bei lebendigem Leib gehäutet, um deren Felle zu Dumpingpreisen auf dem westlichen Markt zu vertreiben. Einen schockierenden Einblick in die chinesische Pelzbranche bietet PETAs Undercover-Video unter http://www.peta.de/chinapelz. Hierauf ist zu sehen, wie Marderhunde lebendig gehäutet und ihre Körper auf einen Leichenhaufen geworfen werden. Einige von ihnen sind nach dem Häuten noch bis zu 10 Minuten am Leben und hecheln schleppend vor sich hin.