Was die Regierung Thailands sagt:
„Die auf dem Video von PETA erkennbare Menschengruppe zählt zu den Karen, einer ethnischen Minderheit, die entlang der Grenze zwischen Thailand und Myanmar lebt. Was den Babyelefanten auf dem gezeigten Video widerfährt, ist gemäß thailändischem Gesetz strafbar. Anstatt die thailändischen Behörden sofort von der Misshandlung in Kenntnis zu setzen, entschied sich PETA, die Misshandlung und Quälerei der jungen Elefanten auf Video aufzunehmen. Allein durch seine Anwesenheit hat sich PETA zum Mitwisser und Mittäter an der Misshandlung und somit strafbar gemacht. Es hat die thailändischen Behörden einige Zeit gekostet, die Gegend zu finden, wo die Babyelefanten, die zwischenzeitlich einer ordnungsgemäßen, medizinischen Betreuung zugeführt wurden, misshandelt wurden. Sollten Sie wütend und traurig über die Bilder des PETA Videos sein, dann halten Sie sich gleichzeitig vor Augen, dass es letztlich PETA war, die bei der Misshandlung anwesend waren und die Torturen, das Leiden und die Misshandlung der Babyelefanten durch Nichteingreifen billigend in Kauf genommen haben.“
Die Fakten:
PETA war während des Filmens nicht anwesend. Wir erhielten das Video mehrere Monate, nachdem es gedreht worden war, von einem Informanten. Laut vielen unterschiedlichen Quellen und Organisationen in Thailand zeigt das Video genau das, was überall in Thailand in Elefanten-Trainingscamps getan wird, einschließlich jenen, die von der Regierung selbst unterhalten werden. Wäre dieser Missbrauch nicht dokumentiert worden, dann wären Bemühungen zur Verhinderung der Misshandlung einer noch größeren Zahl von Elefanten nicht möglich. Jeder Versuch der filmenden Personen einzugreifen, hätte einfach zur Folge gehabt, dass sie aus dem Dorf geschafft worden wären, während der Missbrauch weitergegangen wäre, und sie keine Beweise für das Geschehen gehabt hätten. Wenn von offizieller thailändischer Seite aus schon vor langer Zeit dieses ernste Problem des tierquälerischen Trainings behoben worden wäre, dann hätte der Informant es nicht für notwendig gehalten, PETA dieses Video zukommen zu lassen.