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Tiere-Sezieren im Bio-Unterricht – muss nicht sein!

PETAkids informiert Schüler über Alternativen

Stand: 21. März 2011

Gerlingen, 21. März 2011 – Was bedeutet Sezieren? Aufschneiden, zerteilen, zerkleinern. An deutschen Schulen werden im Biologie-Unterricht Fische, Frösche, Regenwürmer und Schweineaugen seziert. Was können die Schüler dadurch lernen? „Nicht viel“, sagt Tierschutzlehrerin Ulrike Müller-Kiefer von PETAkids, „außer, dass Menschen glauben, aus Neugierde andere Lebewesen aufschneiden, zerteilen und wegwerfen zu dürfen.“ Darum motiviert PETAkids alle Schüler, die beim Sezieren nicht teilnehmen möchten, aktiv zu werden. „Es gibt zahlreiche moderne Alternativen, die Lehrer im Unterricht einsetzen können“, so Müller-Kiefer. Hier sind fünf einfache Schritte gegen das Sezieren im Biologie-Unterricht.

1. Informier dich!

Je früher du herausfindest, wann im Biologie-Unterricht seziert werden soll, desto besser. Frag deinen Biologie-Lehrer – er hat das Sezieren sicherlich schon im Lehrplan eingeplant. Informier dich, welche Tiere die Schule für das Sezieren benutzt und woher sie kommen. Was passiert mit den Tieren, bevor sie in der Schule landen? Auf welche Weise werden sie getötet und von wem?

2. Sprich mit deinem Bio-Lehrer!
Triff dich mit deinem Lehrer. Teile ihm ruhig und höflich mit, dass du Tiere nicht aus Neugierde aufschneiden und wegwerfen möchtest. Frage nach einer Alternative, bei der keine Tiere verwendet werden. Du musst keine weiteren Erklärungen angeben – es ist dein Recht, deine eigene Meinung zu haben. Mach deutlich, dass es für dich keine akzeptable Alternative ist, anderen Schülern beim Sezieren zuzuschauen.

3. Alternativen suchen!
Das Sezieren von Tieren wurde Anfang des letzten Jahrhunderts in Schulen eingeführt. Heutzutage gibt es viel fortschrittlichere Methoden. Biete deinem Lehrer an, Alternativen zu recherchieren und diejenigen herauszusuchen, die den Anforderungen des Bildungsplanes entsprechen. Mache klar, dass du gerne die gleiche Zeit investierst, um die Aufgabe mit einer humanen Alternative zu erfüllen.

4. Schlechte Note?
Wenn dein Lehrer dir sagt „Seziere oder es gibt eine schlechte Note“, wende dich an deinen Vertrauenslehrer oder an die Schulleitung. Dein Lehrer hat kein Recht dazu, dich für dein Engagement für die Tiere zu bestrafen. Frage deine Eltern, ob sie für dich einen Brief verfassen können. Deine Eltern können sich auch an den Elternvertreter wenden.

5. Wende dich an PETAkids
Wenn dein Lehrer dich trotz allem dazu zwingen will, am Sezieren teilzunehmen, wende dich an PETAkids unter info@petakids.de. PETAkids wird deine Schule anschreiben und bitten, Alternativen einzusetzen. Teile PETAkids dafür genaue Infos mit: Wie heißt deine Schule, wie lautet die Adresse, in welchem Kurs soll das Sezieren stattfinden, was genau soll mit welchen Tieren gemacht werden?

Weitere Informationen: http://www.petakids.de/sezieren
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