Stand: 25. April 2012
Bayreuth / Gerlingen, 25. April 2012 – Der für seine tierquälerische Haltung bekannte „Circus Voyage“ gastiert von Donnerstag an in Bayreuth. Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. erhebt schwere Vorwürfe gegen den Zirkus und kritisiert zudem die Stadtverwaltung für die Erteilung einer Gastspielerlaubnis. Erst im Januar 2012 ist die Elefantendame Mausi nach jahrelanger, schmerzhafter Krankheit auf einem zehnstündigen Tiertransport im Alter von nur 30 Jahren qualvoll gestorben. Weil „Circus Voyage“ die kranke Mausi bis zum letzten Atemzug leiden ließ und offensichtlich sämtliche Rettungsversuche verweigerte, hat PETA bei der Staatsanwaltschaft Berlin Strafanzeige gegen die Zirkusverantwortlichen gestellt (Az. 223 Js 415/12 u. Az 221 Js 316/12). Angesichts Mausis Martyriums und wegen weiterer tragischer und ungeklärter Todesfälle zweier junger Giraffen 2007 und der Elefantendame Anja 2008 fordert PETA die Bayreuther Bürger dazu auf, den Zirkus unbedingt zu meiden. Die Tierrechtsorganisation appelliert zudem an die Stadt, eine Initiative für ein kommunales Wildtierverbot nach dem erfolgreichen Vorbild anderer Städte wie Heidelberg, Potsdam oder Worms in die Wege zu leiten. Bis dahin sollten die zuständigen Behörden Zirkusbetrieben, die nachweislich mit Tierquälerei in Verbindung gebracht werden, keinen Auftritt gewähren.
Nach einem elenden Leben qualvoll gestorben: Mausi im Circus Voyage / © PETA Das Bild ist auf Anfrage auch in druckfähiger Auflösung erhältlich.
Weitere Informationen:
www.peta.de/rettetmausi
Kontakt:
Bartek Langer, 07156 17828-27, BartekL@peta.de