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Tierschutz-Erfolg: KaDeWe stoppt Verkauf lebender Hummer

Stand: 15. April 2011

Berlin / Gerlingen, 15. April 2011 – Jahrelang hat die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. an das Berliner Luxuskaufhaus KaDeWe appelliert, den Verkauf von lebenden Hummern zu beenden. Jetzt hatten die zahlreichen Aktionsaufrufe, Stürmungen, Protestaktionen und Strafanzeigen endlich Erfolg: Die Hummer-Becken, vor denen PETA-Aktivisten noch im Oktober letzten Jahres blutbeschmiert demonstrierten, sind abgebaut. PETA fordert nun alle anderen Gastronomie-Unternehmen in Berlin auf, sich ein Vorbild an dem KaDeWe zu nehmen.

„Bei lebendigem Leib gekocht zu werden ist mit der grausamste Tod, den man sich vorstellen kann“, sagt Kampagnenleiterin Mareike Jagszent von PETA. Entgegen der weitverbreiteten Vorstellung sterben Hummer nicht binnen weniger Sekunden, sondern leiden über Minuten hinweg. Studien der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit und Versuche der Universität Belfast untermauern die wissenschaftliche Tatsache, dass Hummer Schmerzen empfinden können. Hummer legen in der freien Natur Wanderungen von über 100 Kilometern zurück. Sie können Rechts- oder Linkshänder sein und über 100 Jahre alt werden. Allen „Feinschmeckern“ bietet PETA auf www.peta.de/veganerhummer ein kostenloses Rezept für leckeren, rein pflanzlichen „falschen Hummer“ an. Weitere Informationen und ein Video, das die Grausamkeiten des Lebendkochens dokumentiert, finden Sie unter www.Freiheit-fuer-Hummer.de.


Interviewkontakt: Mareike Jagzent, Tel. 07156 / 17828-30, MareikeJ@peta.de
Weitere Informationen: www.Freiheit-fuer-Hummer.de

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