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Tiger Woods: „Zu viel Sex kann schlecht sein … auch für kleine Stuben-Tiger“

PETA plant Plakat-Kampagne mit untreuem Profi-Golfer

Stand: 25. Februar 2010

Gerlingen, 25. Februar 2010 – Tiger Woods‘ öffentliche Untreue macht sich die Tierrechtsorganisation PETA USA jetzt zu Nutze, um für die Kastration von so genannten Haustieren zu werben. Mit dem Spruch „Too Much Sex Can Be A Bad Thing … for little tigers too“ (auf deutsch: „Zu viel Sex kann schlecht sein… auch für kleine Stuben-Tiger“) will PETA Hunde- und Katzenhalter dazu animieren, ihre Tiere kastrieren zu lassen. Denn eine einzige weibliche Katze und ihre Nachkommen könnten innerhalb von sieben Jahren rund 420.000 Katzen „produzieren“. Jahr für Jahr landen unzählige Vierbeiner im Tierheim oder werden ausgesetzt.

„Auch in Deutschland platzen die Tierheime bereits aus allen Nähten“, erklärt Kampagnenleiterin Nadja Kutscher von PETA Deutschland e. V. Die deutsche Tierrechtsorganisation mit Sitz in Gerlingen setzt sich deshalb in ihrer neuen Kampagne für ein Kastrationsgebot für Katzen ein. Alle Katzen in Privathaltung sollten kastriert werden, um zu verhindern, dass noch mehr ungewollte Tiere geboren werden. In Deutschland leben bereits geschätzte 2 Millionen herrenlose Katzen, die ein leidvolles Leben in Parks, Hinterhöfen und Wäldern führen. Im Falle von Krankheiten oder Verletzungen wird den heimatlosen Tieren keine tierärztliche Hilfe zuteil. Nur ein Kastrationsgebot kann zukünftiges Leid verhindern, so PETA. Vorreiter ist in Deutschland die Stadt Paderborn (NRW) – hier gibt es seit 2008 ein Kastrationsgebot für alle freilaufenden Katzen.


Interviewkontakt: Nadja Kutscher, Tel. 07156 / 17828-25
Weitere Informationen: www.haustiere.peta.de
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