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LINK: Star-Regisseur Oliver Stone meldet sich ebenfalls per Video zum Thema!

UPDATE 28. Juni 2012: ETAPPENERFOLG! Es kommt Bewegung in den Fall! Weitere Infos unter der Petition.



Schock-Video: Helfen Sie, die grausame Verstümmelung lebender Tiere in Militärversuchen zu stoppen!

Neues Whistleblower-Video aus den USA zeigt unfassbare Grausamkeiten bei militärischen Übungen

Stand: April 2012

PETA USA wurde ein verstörendes Video zugespielt, welches geheime „Trauma Trainings“ einer militärischen Einheit in Virginia Beach (USA) zeigt. Ausbilder trennen lebenden Ziegen in dem Video mit Heckenscheren die Beine ab, schneiden ihnen die Bäuche auf und ziehen ihre inneren Organe heraus. Viele tausend Tiere werden jährlich für grausame militärische Übungen getötet, obwohl es längst tierfreie Ausbildungsmethoden gibt, die viel geeigneter sind, um Soldaten zu unterrichten. Hintergrundinformationen, auch zur Situation in Deutschland, finden Sie weiter unten.


Stoppt Tierversuche für das US-Militär

Bitte helfen Sie den Tieren und appellieren Sie an die Verantwortlichen des US-Ministeriums für Innere Sicherheit und des US-Verteidigungsministeriums, den Einsatz lebender Tiere in grausamen „Trauma Trainings“ komplett einzustellen.

Richten Sie Ihren Protest an

Acting Under Secretary of Defense for Acquisition, Technology and Logistics, Department of Defense
Frank Kendall
Asst. Secretary, Health Affairs/Chief Medical Officer, Department of Homeland Security
Alexander Garza
Deputy Secretary of Defense, Department of Defense
Ashton Carter
U.S. Secretary of Defense, Department of Defense
Leon Panetta

Derzeitige Erfolgsstatistik

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Versendete Protest-Mails: 52076
Versendete Einladungen: 392

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Persönliche Briefe zeigen immer den größten Einfluss. Sie können gerne den unten stehenden Text verwenden; Ihre Nachricht wird jedoch gewichtiger ausfallen, wenn Sie einen eigenen Text und Betreff einfügen.

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UPDATE 28. Juni 2012: Etappenerfolg!

Zwei neue Entwicklungen sind im Fall der grausamen Trauma Trainings in Virginia eingetreten:

Erstens wurde der Veranstalter der Experimente, ein Unternehmen namens "Tier 1 Group", vom zuständigen US-Landwirtschaftsministerium wegen der Verstöße gegen das US-amerikanische Tierschutzgesetz vorgeladen. Konkret geht es darum, dass die Tiere nicht ausreichend betäubt worden waren, während man sie aufschnitt und ihre Gliedmaßen abtrennte.

Zweitens hat die Verwaltung von Virginia Beach den Besitzer des Grundstückes, auf dem die grausamen Experimente den Anschuldigungen zufolge stattfanden, verwarnt, weil solche Übungen dort nicht erlaubt sind.

PETA USA hatte nach Bekanntwerden des Videos bei verschiedenen Behörden Beschwerden eingelegt, einige der Untersuchungen laufen noch. Besonders beunruhigend ist, dass nur wenige Tage, nachdem das US-Landwirtschaftsministerium das Unternehmen "Tier 1 Group" wegen der massiven Tierschutzverstöße vorgeladen hatte, trotzdem die US-Armee genau mit diesem Unternehmen einen millionenschweren Vertrag über die Durchführung von Trauma Trainings an lebenden Schweinen abgeschlossen hat! Ein Unternehmen, dass nicht in der Lage ist, Tiere ausreichend zu betäuben, an denen invasive Experimente vorgenommen werden, sollte sicher nicht mit Millionen von Steuergeldern weiter für genau solche Experimente bezahlt werden.

Bitte unterstützen Sie unsere Bemühungen, solche Trauma Trainings an lebenden Tieren in Zukunft zu verhindern, und unterzeichnen Sie unseren Aktionsaufruf (s. oben)!

Die Hintergründe

Was hat es mit den Übungen auf sich?
Jährlich sterben in den USA viele tausend Tiere in schrecklichen Militärübungen, sie werden verstümmelt, erschossen oder erstochen. Durch die Übungen sollen Soldaten und Sanitäter auf die Behandlung von Verletzungen auf dem Schlachtfeld vorbereitet werden. Allerdings helfen diese Trainings den Soldaten nicht, wenn es später darum geht, das Leben eines verletzen Kameraden zu retten.



Das Video zeigt, wie grausam diese Übungen sind. Die Ziegen scheinen nicht richtig narkotisiert zu sein, sie stöhnen und treten mit den Beinen, während ihre Bäuche aufgeschnitten werden. Währenddessen hört man einen Ausbilder fröhlich pfeifen und es werden Witze gemacht.
Dabei gibt es längst zahlreiche hochmoderne Simulationsmethoden, die viel besser zur Ausbildung geeignet sind und die Soldaten viel effizienter und adäquater auf den Ernstfall vorbereiten können. Studien zeigen, dass Soldaten, die mit Simulatoren ausgebildet wurden, später besser in der Lage sind, militärische Hilfe zu leisten, als Soldaten, die an Tieren ausgebildet wurden.



Was unternimmt PETA?
PETA führt seit Jahren eine Kampagne gegen diese sogenannten Trauma Trainings. Dazu gehört die Aufklärung der Öffentlichkeit (beispielsweise durch das Verbreiten solcher Videos) und das Organisieren öffentlicher Proteste ebenso wie der Kontakt zu Verantwortlichen und die konkrete Beratung, wenn es darum geht, passende Alternativen zum Einsatz der Tiere zu finden.



Wie ist die Situation in Deutschland?
Die deutsche Bundeswehr verzichtet laut eigener Aussage auf die Verwendung von Tieren in der Ausbildung von Soldaten und Sanitätern: „Bei Übungsvorhaben werden die Soldaten an sehr guten Modellen ausgebildet und die Mediziner benötigen keine Tierexperimente.
Allerdings versuchte die US-Armee bereits mehrfach – teils auch über Dienstleister – Trauma Trainings an deutschen Standorten genehmigt zu bekommen. Im bayrischen Grafenwöhr wurden insgesamt dreimal entsprechende Genehmigungsanträge gestellt und jedes Mal nach massiven öffentlichen Protesten und mit Bezug auf das deutsche Tierschutzgesetz abgelehnt. Ebenso wurde dem amerikanischen Dienstleister DMI in Thüringen eine Genehmigung für solche Übungen verwehrt. DMI klagte allerdings, die Entscheidung des Verwaltungsgerichtes in Gera steht noch aus. Tierschützer in ganz Deutschland hoffen, dass das Gericht die Entscheidung der Behörde bestätigt und damit im Sinne des deutschen Tierschutzgesetzes handelt, welches die Verwendung von tierfreien Ausbildungsmethoden verlangt, sofern diese vorhanden sind.



Übersetzung des Textes der Online-Petition auf Deutsch:

Sehr geehrte Damen und Herren,

neue, verdeckte Videoaufnahmen von PETA USA zeigen Militärübungen der US-Küstenwache, bei denen Ziegen aufgeschnitten, ihre Gliedmaßen gebrochen und mit Heckenscheren abgetrennt werden. Ein Ausbilder pfeift vergnügt, während er die Tiere zerteilt, und Mitglieder der Küstenwache machen Scherze darüber, ein Lied über das Verstümmeln der Tiere zu schreiben.

Man muss kein Experte sein, um zu erkennen, dass die grausamen Prozeduren an Ziegen, die entspannte Atmosphäre und die lockere Einstellung der Teilnehmer zum Leid anderer, wie sie in dem Video deutlich wird, in keinster Weise mit einer echten Gefechtssituation oder einem Katastropheneinsatz vergleichbar sind. Noch erschreckender ist, dass diese grausamen und nutzlosen Übungen weitergeführt werden, obwohl es bereits bessere, auf menschlichen Simulationen basierenden Methoden gibt und diese Alternativen US-Regelungen zufolge wo immer möglich genutzt werden müssen.

Selbst die Rascon School of Combat Medicine der US-Armee benutzt keine Tiere mehr in ihren Ausbildungsprogrammen und schreibt: „[T]raining an [Simulatoren] ist realistischer im Bezug auf die Versorgung eines Menschen als ein Training an Tieren.“ Ein führender Chirurg der US-Armee gab in einer internen E-Mail, die PETA USA vorliegt, offen zu, dass es „noch immer keine Beweise“ gibt, „dass ein [Training an Tieren] Leben rettet“.

Ich verstehe, dass Sie das bestmögliche Training für die Menschen suchen, die bereit sind, für Ihr Land zu kämpfen. Aber dies besteht sicher nicht darin, die Auszubildenden zusehen zu lassen, wie Ziegen bei lebendigem Leib mit Heckenscheren in Stücke geschnitten werden.

Ich fordere Sie deshalb auf, sofort aktiv zu werden und so bis zu 10.000 Tieren das Leben zu retten, die jedes Jahr in Traumaübungen des Militärs getötet werden; halten Sie sich an die in den USA geltenden Regelungen, die die Verwendung von Alternativen zur Nutzung von Tieren fordern, wann immer dies möglich ist und ordnen Sie an, dass diese grausamen Übungen durch bessere Simulatoren und andere Alternativmethoden ersetzt werden.

Vielen Dank.