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10 Gründe, warum wir keinen Truthahn essen sollten!

Kein Fleisch auf meinem Teller! Fakten lassen handeln.Wieso haben diese wundervollen und intelligenten Truthähne einen so leidvollen und schmerzhaften Tod verdient? Wir wollen Ihnen 10 gute Gründe aufzeigen, die uns unsere Einstellung gegenüber diesen Tieren und den Konsum ihres Fleisches überdenken lassen werden.


1. Sie betteln um deine Gnade
Truthähne sind elegante Tiere mit eigener Persönlichkeit und individuellem Charakter. Sie betrachten aufgeweckt und aufmerksam, was in ihrer Umgebung geschieht. So lautet die Erkenntnis von Tom Savage, einem Geflügelwissenschaftler der Oregon State University. Truthähne sind soziale, verspielte Vögel, die es lieben, in Gesellschaft von anderen zu sein. Sie genießen es, ihr Gefieder zu putzen, zu zirpen, zu gackern und ihre Lieblingsmelodien zu trällern. Jeder, der mit ihnen Zeit in Freiheit verbringt, lernt schnell, dass Truthähne so verschiedene Persönlichkeiten haben wie auch Hund und Katze. Jedes Jahr an Thanksgiving begnadigt der Präsident der USA einen Truthahn. Möchten Sie nicht auch das Leben eines Truthahnes retten?
Lerne mehr über das Leben der Vögel.

2. Wir essen Tierkinder
Die natürliche Lebensdauer des Truthahns beträgt 10–12 Jahre. In der Massentierhaltung werden die Truthähne allerdings schon im Alter von 5 Monaten geschlachtet. Genau genommen erreichen die Tiere gerade einmal die Jugendphase. So gesehen essen wir also Tierkinder.

3. Werde deine Wampe los!
Truthahnfleisch trieft vor Fett. Schon ein selbstgemachter Bratling aus zerhacktem, gekochtem Truthahnfleisch enthält erschlagende 244 mg Cholesterin. Die Hälfte seiner Kalorien stammt aus Fett. Studie haben eindrucksvoll gezeigt, dass Vegetarier ein 50% geringeres Risiko haben an Herzkrankheiten zu erkranken als Fleischesser und ein 40% geringeres Krebsrisiko aufweisen. Außerdem sind Fleischesser neunmal so häufig extrem übergewichtig als Veganer. Der Konsum tierischer Produkte kann krank machen.

4. Verdammte Pandemie
Experten warnen davor, dass ein neuer ansteckender Bakterienstamm der Vogelgrippe auch auf Menschen übergreifen und Millionen Menschen töten könnte. Die gängigen Bedingungen in der Intensivtierhaltung, bei welchen die Truthähne mit Medikamenten vollgepumpt werden und so schnell wachsen, dass sie kaum laufen können, bieten eine Basis, die den Ausbruch von Krankheiten fördert. Das Verzehren eines vogelgrippekontaminierten Truthahnkadavers könnte dich töten, da die derzeit erhältlichen Medikamente dagegen nicht helfen könnten. Abkochen sollte den Virus zwar abtöten, doch es könnten Rückstände an Schneidebrettern und anderen Utensilien zurückbleiben und mit etwas in Berührung kommen, das du isst. Sind Epidemien so unwahrscheinlich?

5. Ekelhafte Wahrheit
Ganz im Ernst, was essen wir eigentlich, wenn wir einen Truthahn verzehren? Fakt ist: Wir essen eine Leiche, die, wenn du sie nicht schnell genug zubereitest und isst, verwesen würde. Ist es wirklich das, was du beispielsweise zu einem feierlichen Anlass auf dem Tisch haben möchtest? An Feiertagen geht es doch meistens um das Gedenken an gute Taten, um das Besinnen auf Werte wie Nächstenliebe oder Dankbarkeit für die Gaben der Natur. Also lassen wir den Truthahn doch einfach am Leben und drücken damit unsere Dankbarkeit aus!



6. Lust auf eine Portion Superbakterien?
Die Antibiotikagabe an Truthähne, die ihr Wachstum stimulieren und sie unter den dreckigen und krankmachenden Bedingungen, unter welchen sie normalerweise sterben würden, gesund halten soll, stellt sogar eine Gefahr für den Menschen dar, der diese Truthähne isst. Führende Gesundheitsorganisationen, einschließlich der Weltgesundheitsorganisation (WHO), der American Medical Association und der American Health Association, warnen davor, dass die Gabe dieser starken Medikamente an die Menschen, die nicht krank sind (auch über den Verzehr tierischer Produkte), mögliche Langzeitrisiken birgt und antibiotikaresistente Superbakterien wachsen lässt. Deshalb war in Europa jahrelang die Antibiotikagabe zu Wachstumszwecken an Tiere untersagt.

7. Schutzlos ausgeliefert
In der Intensivtierhaltung leben die Truthähne monatelang in Baracken so eng aneinander gepfercht, dass es ihnen kaum möglich ist, mit den Flügeln zu schlagen oder ihre Beine auszustrecken. Sie stehen im Dreck und Urin und der Ammoniaknebel brennt in ihren Augen und Lungen. Beim Schlachtprozess werden den Truthähnen ihre Hälse aufgeschlitzt, während sie noch bei Bewusstsein sind. Diejenigen, die die automatischen Messer verfehlen, werden lebendig und oft noch bei Bewusstsein ins Brühbad geworfen.

8. Stinkende Zuchtbetriebe
Jeder, der schon einmal an einer Mastanlage vorbeigefahren ist, hat diese wahrscheinlich schon von weit her gerochen. Truthähne und andere Tiere, die zu Nahrungszwecken gezüchtet werden, produzieren 130-mal mehr Exkremente als die gesamte Bevölkerung der Vereinigten Staaten. Und häufig gibt es kein richtiges Abfallverwertungssystem. Die Milliarden Pfund konzentrierte, unbehandelte, tierische Exkremente haben extreme Folgen für die Umwelt und belasten die Böden.

9. Blut, Schweiß und Angst
Das Töten von Tieren war bereits früher eine für den Menschen gefährliche Arbeit, doch die Schnelligkeit, die glatten, schmutzigen Schlachthausböden und die fehlende Ausbildung, machen Tierproduktionsanlagen zu einem der gefährlichsten Arbeitsplätze. Die Industrie weigert sich oft, die Anlagen langsamer laufen zu lassen oder bestimmte Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Gerade in der Fleisch- und Geflügelindustrie kommt es, laut Human Rights Watch, zu systematischen Verletzungen der Menschenrechte.

10. Das reichhaltige Alternativangebot
Lösen wir uns von alten Traditionen, zu bestimmten Feiertagen Truthahn zu servieren und schaffen wir neue! Superleckere Rezepte finden Sie auf unserer Homepage.



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