
Überzeugen Sie die Queen's Guards, ihre unerträgliche Kopfbedeckung abzuwerfen!
PETA ersucht Queen Elizabeth, kein Bärenfell mehr zu benutzen, um daraus Kopfbedeckungen für die fünf Guards Regiments herzustellen, sondern die Hüte stattdessen aus Luxus-Kunstfell anfertigen zu lassen.
Fehlerhafte Berichte aus den vergangenen Jahren haben darauf schließen lassen, dass wegen eines Aufschreis der Öffentlichkeit keine Bären mehr zur Herstellung der Helme getötet würden. Alle Kopfbedeckungen werden jedoch weiterhin aus Bärenfell hergestellt. Für nur eine Kopfbedeckung wird der gesamte Pelz eines oder sogar zweier Bären benötigt. Die Schwarzbären werden in Kanada gejagt, ihre Häute werden dann nach Großbritannien geliefert. PETA hat ein Schreiben an den Privatsekretär der Queen geschickt und ihm darin Hilfe angeboten, für die Kopfbedeckungen der Guards Ersatz aus Kunstfell zu finden.

Aus der Abschlachtung dieser Bären entstehen lediglich 3 Helme für die Grenadier Guards
"Bestandsregulierung" hört sich eben besser an als "Abschlachten"
Das Verteidigungsministerium hat versucht, seine Benutzung von Bärenfell mit der Behauptung zu verteidigen, die Bären würden ohnehin ‚bestandsreguliert’. Das Geld von Kunden wie der British Army jedoch hält die Jäger bei Laune und lässt aus der Tötung dieser Tiere noch Profit erwachsen. Bären sind keine Ernte; sie sind Individuen, die in Familien leben und Schmerz und Angst empfinden, wenn sie erschossen werden. Sie sind Jahrtausende lang ohne menschliche Einmischung zurechtgekommen.
Ein Sprecher der Brigade of Guards, der versuchte, das Abschlachten frei lebender Bären in Nordamerika irgendwie zu rechtfertigen, zeigte die wahre Natur der ‚Forschung’ auf, die in dieses Projekt einfloss, indem er Informationen zur Verfügung stellte, die in Zusammenarbeit mit einer Pelzhandelsgruppe in Kanada veröffentlicht worden waren!
Bärenjagd in Kanada: Faire Chance für die Bären?
Das Ministry of Natural Resources von Ontario berichtet, dass nicht weniger als jeder siebte Bär nicht sofort getötet wird und verwundet flieht. Verwundete Bären, die es schaffen, davonzukommen, können an Blutverlust, Hunger oder Wundbrand sterben.
Verbreitet werden Bären mit Ködern gejagt. Für die hungrigen Bären wird regelmäßig Futter dagelassen, damit sie sich daran gewöhnen, immer an dieselbe Stelle zurückzukehren, um an Futter zu gelangen. Die Jäger verstecken sich dann in Hochsitzen und erschießen die Bären, die gekommen sind, um nach ihrer regelmäßigen Mahlzeit zu suchen. Das hat wohl kaum etwas mit Geschick oder Sportlichkeit zu tun.
In einigen kanadischen Provinzen gibt es keine Einschränkungen im Hinblick auf die Tötung von Muttertieren mit säugenden Jungen, was dazu führt, dass manchmal bei den Jagden ganze Familien abgeschlachtet werden.
Die Bären werden außerdem mit Fußstricken oder Kisten-/Grabenfallen gefangen, durch die die Bären bis zur Rückkehr des Jägers am Leben bleiben sollen. Einige Provinzen bestehen auf der täglichen Überprüfung der Fallen, andere sind damit einverstanden, dass die Fallen nur jeden dritten Tag überprüft werden.
Suche nach Alternativen: Harte Arbeit oder vergebene Mühe?
Die Sprecher der Brigade of Guards sagen auch, es hätten ‚erhebliche Bemühungen stattgefunden’, um alternative Materialquellen zu erschließen, jedoch seien keine geeigneten gefunden worden. Bei einer Alternative beschwerten sie sich darüber, dass sie ‚im Sonnenlicht rot aussieht’. Anscheinend machen sie sich hierüber wohl mehr Gedanken als darüber, den Boden mit Bärenblut rot zu färben..
Wie Jaguar Motors gezeigt hat, dass Sportwagen auch ohne Leder Luxussitze haben können, so gibt es auch Alternativen zu grausamen Pelzen. Ethisch verantwortungsbewusste Designer wie Sir Paul McCartneys Tochter Stella würden niemals Pelz anrühren und beweisen damit, dass Luxuskleidung Tieren nicht das Leben kosten muss.
Die British Army hat bereits anderes Synthetikmaterial in Gebrauch: Die Trommler der Militärkapellen benutzen mittlerweile unechtes Leopardenfell, während die kleineren ‚Busby’-Hüte der Kings Troop schon seit Jahren nicht mehr aus Biberfell hergestellt werden.
 PETA Aktivist bei Protestaktion | Ende der Bärenfell-ÄraDie Grenadier Guards können nicht als Symbol für die britische Zivilisation angesehen werden, so lange ihre Insignien aus der Abschlachtung unschuldiger Tiere stammen. Statt dieses schändliche Töten finanziell zu unterstützen, sollte Großbritannien ein mitfühlendes Beispiel geben und eine humane und fortschrittliche Alternative finden.
Protestieren Sie! Bitte schreiben Sie einen höflichen Brief an den Botschafter und direkt nach London, mit Bitte um Antwort, in dem Sie die Queen drängen, das Verteidigungsministerium aufzufordern, auf die Verwendung von echtem Pelz für Uniformen der Regimenter ihrer Household Division zu verzichten.
Schreiben Sie an:
The Private Secretary to Her Majesty the Queen
Buckingham Palace
London SW1A 1AA
British Embassy
Botschafter Sir Paul Lever
Wilhelmstgr. 70-71
10117 Berlin
Tel. +49 (0)30-204-570
Fax +49 (0)30-204-57573
info@britischebotschaft.de
British Embassy
Botschafter John MacGregor CVO
Jauresgasse 12
1030 Vienna
Telephone: (43) (1) 716130
Facsimile: (43) (1) 71613 2900
press@britishembassy.at
British Embassy
Botschafter Simon Featherstone
Thunstrasse 50
3005 Berne
Telephone: (41) (31) 359 7739
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