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Verschwinden Magdeburger Tiere im Tierhandelssumpf?

PETA prüft jetzt rechtliche Schritte gegen Zooleitung

Stand: 10. Februar 2010

Magdeburg / Gerlingen, 10. Februar 2010 – Während Zoodirektor Kai Perret über den Verbleib von dreizehn bedrohten Pinguinen aus seinem Zoo schweigt, berichtet die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. heute von weiteren Tieren, die von Magdeburg aus an den dubiosen Tierhändler Werner B. abgeschoben wurden. Nach Dokumenten, die PETA vorliegen, sind 2008 zwei männliche Luchse an die Privatadresse von Herrn B. in Bad Bentheim verkauft worden. Und das, obwohl dieser seinen Handel bereits 2006 eingestellt hat. Die Tierrechtsorganisation vermutet erhebliche Rechtsverstöße und prüft derzeit rechtliche Schritte gegen den Tierhändler und den Zoodirektor.

„Wenn Zoodirektor Perret nichts über den Verbleib seiner Tiere weiß, hat er als Zoodirektor klar versagt!“, so Frank Albrecht, Zooexperte von PETA. Als Mitglied des europäischen und des Weltzooverbandes (WAZA, EAZA) sei der Zoo Magdeburg dazu verpflichtet, seine Tiere nur an zoologische Einrichtungen abzugeben. „Es ist eine Farce, wenn in der Öffentlichkeit von Artenschutz gesprochen wird, während gleichzeitig dubiose Tierhändler mit Tieren aus Magdeburg satte Gewinne machen,“ so Albrecht abschließend. Um diesen Missbrauch nicht zu unterstützen, fordert PETA die Bevölkerung dazu auf, keine Zoos zu besuchen.

Interviewkontakt: Frank Albrecht, 07156 / 17828-35
Druckfähige Fotos: www.fotos.peta.de
Weitere Informationen: http://www.peta.de/zootierhandel
TV-Beitrag zur aktuellen PETA-Recherche: http://www.br-online.de/das-erste/report-muenchen/report-muenchen-video-krokodil-praktiken-deutscher-zoos--ID1260823171909.xml

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