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Geschlossene Gefängnisse als Hummer-Empathie-Zentren

Was passiert eigentlich mit geschlossenen Gefängnissen? Wir haben eine brillante Idee zur Umgestaltung: "Hummer-Empathie-Zentren!"

Gefängnisse sind der perfekte Schauplatz, um den Menschen zu zeigen, wie Hummer leiden, wenn sie in Fallen gefangen sind oder in kleine, kahle Supermarktbecken eingesperrt werden. Das Zentrum könne den Besuchern Mitgefühl für diese interessanten, sensiblen Tiere vermitteln und sei gleichzeitig eine Gedenkstätte für die Millionen Hummer, die den Ozeanen in Europa, USA und Kanada Jahr für Jahr entrissen und bei lebendigem Leib gekocht werden.


In unseren "Hummer-Empathie-Zentren" gäbe es Informationstafeln zu diesen interessanten Lebewesen (zum Beispiel können Hummer älter als 100 Jahre werden), sowie Aussagen führender und unabhängiger Wissenschaftler, die bestätigen, dass Hummer genau wie andere Tiere Schmerz spüren.

Es würde zusätzlich interaktive Ausstellungen geben, mit der Möglichkeit, die durch den Menschen verursachten Gräueltaten auf Hummer selbst nachzuvollziehen. Der erste Raum, in den die Besucher kommen, würde einer riesigen Hummerfalle gleichen. Den Menschen werden die Finger mit großen Gummibändern zusammengebunden, die sie für den Rest ihres Besuchs tragen müssen. Danach können sie ein kleines, kahles Aquarium betreten, wo sie bis zu eine Stunde lang eingesperrt sind. (Hummer sind in Supermärkten oft mehrere Wochen in derartige Behälter gesperrt, bevor sie getötet werden).

Natürlich werden unsere Besucher selbst weder bei lebendigem Leib gekocht, noch müssen sie hungern (Hummer erhalten nach ihrem Fang bis zu ihrem Tode kein Essen mehr). Im Restaurant des "Hummer-Empathie-Zentrums" würde köstlicher falscher Hummer (aus Pflanzenprotein) gereicht, neben einer ganzen Reihe an leckeren vegetarischen Gerichten.

Und als persönliches Geschenk von PETA erhielte jeder Besucher, der 12 Jahre oder jünger ist, einen Stoffhummer mit einem Etikett, auf dem zu lesen ist: "Hummer sind Freunde, kein Essen."




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“Hummer sind bemerkenswerte, komplexe Lebewesen.” — Meeresbiologin Jelle Atema

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Bringen Sie das Wasser noch nicht zum zum Kochen!

Jeder, der einmal einen Hummer bei lebendigem Leibe gekocht hat, kann die Tatsache bestätigen, dass Hummer, wenn man sie in das kochende Wasser wirft, sich heftig winden und an den Topfwänden kratzen in dem verzweifelten Versuch zu entkommen. In dem Magazin Science bezeichnet der Wissenschaftler Gordon Gunter diese Tötungsmethode für Hummer als "unnötige Tortur".

PETA hat sich mit zahlreichen Meeresbiologen in Verbindung gesetzt, um zu erfahren, welche Methode für die Tötung von Hummern die humanste ist. Während sich die Experten nicht einig wurden, welche Methode nun am besten ist, sind sie sich jedoch in dem Punkt einig, dass es eigentlich keine humane Methode gibt, diese sensiblen und faszinierenden Tiere zu töten.

Können Sie einen Hummer schmerzlos töten?