Welcher Tierquäler warf einen Dobermann von der Autobahnbrücke A6 bei Mörsch?
PETA bietet 500 Euro Belohnung für Hinweise
Stand: 28. Februar 2011
Frankenthal / Gerlingen, 28. Februar 2011 – Am vergangenen Sonntag hat ein bislang unbekannter Täter einen Dobermann von einer 20 Meter hohen Autobahnbrücke in den Rhein geworfen. Wie durch ein Wunder überlebte der 7-jährige Hund und rettete sich aus dem 6 Grad kalten Wasser ans Ufer. Zeugen beobachteten, wie ein Mann das braune Tier über das Brückengeländer an der A6 bei Mörsch hievte. Jetzt wartet Dobermann Paul im Tierheim Frankenthal auf ein neues Zuhause. Um die Ermittlungen der Polizei zu unterstützen, setzt die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. (People for the Ethical Treatment of Animals) nun eine Belohnung von 500 Euro für Hinweise aus, die zur Ergreifung des Tierquälers führen. Zeugen melden sich bitte, gerne auch anonym, bei PETA unter 0172-7103632 oder direkt bei der zuständigen Polizeiinspektion.
„Aus einer Höhe von 20 Metern ist das Wasser des Rheins hart wie Beton. Paul hat riesiges Glück gehabt, dass ihn der Aufprall nicht sofort getötet hat“, sagt Kampagnenleitern Nadja Kutscher von PETA. „Bitte melden Sie sich, wenn Sie die Tat beobachtet haben oder jemanden kennen, dessen Hund plötzlich verschwunden ist.“ Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat und kann mit einer Geldstrafe oder Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden. Mehrere Fallbeispiele sowie die wissenschaftliche Forschung haben mittlerweile gezeigt, dass sich Tierquäler später häufig auch an Menschen vergehen.
Interviewkontakt: Nadja Kutscher, Tel. 07156-17828-25, NadjaK@peta.de
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